Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll nach der Hälfte der geplanten Dauer enden
Vor Heim-WM: New York weiter ohne Sabally und Fiebich
CDU-Generalsekretärin Hoppermann lehnt Zusammenarbeit mit der Linken ab
Rodri schwärmt von Flick - emotionale Verabschiedung von City
Wirtschaft
Trump setzt angekündigte Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
Unmittelbar vor Inkrafttreten neuer Zölle gegen Kanada hat US-Präsident Donald Trump diese für drei Tage suspendiert. Dies verkündete er am späten Dienstagabend nach Verhandlungen beider Seiten in quasi letzter Minute. Bei den Gesprächen sei eine Einigung erzielt worden, die nun noch finalisiert werden müsse, erklärte Trump. Eigentlich sollten um Mitternacht Washingtoner Zeit (Mittwoch 06.00 Uhr MESZ) Zölle von 50 Prozent auf bestimme kanadische Güter in Kraft treten.
Boulevard
Berufungsprozess zu aufsehenerregenden Pilz-Morden in Australien begonnen
Fast ein Jahr nach der Verurteilung einer als Pilz-Mörderin bekannt gewordenen Australierin hat am Mittwoch der Berufungsprozess begonnen. Die per Video aus dem Gefängnis zu der Verhandlung in Melbourne zugeschaltete Erin Patterson will die Aufhebung ihrer Verurteilung zu lebenslanger Haft erreichen. Zugleich hat auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt, sie beantragte eine noch härtere Strafe.
Letzte Nachrichten
"Manipilation" - China verurteilt Kritik der G7-Staaten
Nach der Kritik an der Menschenrechtslage in Hongkong und in Xinjiang hat China den G7-Staaten "politische Manipulation" vorgeworfen. Die chinesische Botschaft in London beklagte am Montag "Lügen, Gerüchte und grundlose Vorwürfe" der Gruppe sieben führender Industrienationen. Die G7 habe sich mit ihrer Kritik "in Chinas innere Angelegenheiten" eingemischt. In ihrer am Sonntag im britischen Carbis Bay veröffentlichten Abschlusserklärung hatten die G7-Staats- und Regierungschefs die chinesischen "Menschenrechtsverletzungen" in Hongkong und Xinjiang angeprangert. "Wir werden unsere Werte vorantreiben, indem wir China aufrufen, Menschenrechte und grundlegende Freiheiten zu respektieren", hieß es. Die Gipfelteilnehmer bezogen sich ausdrücklich auf die nordwestchinesische Provinz Xinjiang, in der nach Erkenntnissen von Menschenrechtlern Angehörige der muslimischen Minderheit der Uiguren massiv von den Behörden verfolgt werden, sowie auf Hongkong. Die Autonomie der Finanzmetropole, wie sie in der Chinesisch-Britischen Erklärung zur Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik 1997 festgelegt worden sei, müsse gewahrt werden, forderten die G7-Chefs. Auch weitere Beschlüsse hatten Bezug zur Volksrepublik. So beschlossen die G7-Staaten mehr Infrastrukturhilfen für Entwicklungsländer, um dem wachsenden Einfluss Chinas weltweit etwas entgegenzusetzen. Die Hilfen sollen als Antwort auf Chinas "Neue Seidenstraße" auch verhindern, dass Länder durch hohe Schulden in eine Abhängigkeit von der Volksrepublik rutschen. Zudem forderten die G7-Staaten eine vertiefte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Corona-Pandemie. (I.Beryonev--DTZ)
Komplizen von Carlos Ghosn gestehen vor Gericht Mithilfe bei Flucht
Zwei Komplizen von Carlos Ghosn haben vor Gericht ihre Mittäterschaft an der spektakulären Flucht des Automanagers aus Japan eingestanden. Die beiden US-Bürger, Vater und Sohn, sagten am Montag vor dem Bezirksgericht in Tokio, sie bestritten die ihnen zur Last gelegten Vorwürfe nicht. Sie äußerten sich, nachdem ihnen die Anklage verlesen worden war.
Spahn sieht Zeitpunkt zum Ausstieg aus der Maskenpflicht gekommen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält die derzeitige Corona-Infektionslage für den richtigen Moment, um ein Ende der Maskenpflicht einzuleiten. Diese könne in einem ersten Schritt "draußen grundsätzlich entfallen", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Ähnlich äußerte sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Vize-Regierungssprecherin Martina Fietz warnte vor zu schnellen Lockerungen.
Ginter: Teamgeist "ganz entscheidend"
Für Rio-Weltmeister Matthias Ginter ist der Zusammenhalt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Schlüssel zum EM-Erfolg. "Das Allerwichtigste ist, eine eingeschworene Mannschaft zu sein. Und zwar auf wie abseits des Platzes. Mit der Ausnahme 2018 hat uns das immer ausgezeichnet. Dieser Teamgeist wird auch diesmal wieder ganz entscheidend sein", sagte Ginter dem kicker.
Umfrage: Mittelstand will nach Pandemie wieder deutlich mehr Personal einstellen
Der Mittelstand will einer Umfrage zufolge nach dem Ende der Pandemie wieder mehr Mitarbeiter einstellen als vor der Krise. Wie das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf eine Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken berichtete, plant ein Viertel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland mit mehr Beschäftigten. Im Herbst 2020 waren es noch zehn Prozentpunkte weniger.
Eriksen: "Ich werde nicht aufgeben"
Dänemarks Christian Eriksen hat sich erstmals nach seinem dramatischen Kollaps zu Wort gemeldet. "Danke an alle, ich werde nicht aufgeben", ließ der 29-Jährige aus dem Krankenhaus über seinen Manager gegenüber der Gazzetta dello Sport ausrichten: "Ich fühle mich jetzt besser – aber ich möchte verstehen, was passiert ist."
Werner plant nächsten Titel-Coup: "Sonst brauchen wir nicht anzutreten"
Champions-League-Sieger Timo Werner (25) plant mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gleich den nächsten Titel-Coup. "Wir wollen gewinnen, sonst brauchen wir nicht anzutreten", sagte der Stürmer vom FC Chelsea vor dem Auftaktspiel gegen Frankreich (Dienstag, 21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) bei MagentaTV über die Turnierambitionen der DFB-Elf. Durch den Triumph in der Königsklasse mit Chelsea hat Werner vor der EM noch einmal ordentlich Selbstvertrauen getankt.
Start der Copa America: Neymar-Show und Corona-Sorgen bei Messi
Dank Superstar Neymar hat Brasilien beim 3:0 (1:0) gegen Venezuela einen optimalen Start in die heimische Copa America hingelegt. Beim Duell der Selecao, die sich als einziges Team gegen eine Austragung der Südamerika-Meisterschaft im Pandemie-Epizentrum am Zuckerhut ausgesprochen hatte, gegen die Vinotintos war der Stürmer von Paris St. Germain an allen drei Treffern beteiligt. Bei Venezuela waren gleich acht Spieler unmittelbar vor Turnierstart positiv auf COVID-19 getestet worden.
Pistorius: Onlinedienste sollen wahre Identität ihrer Nutzer speichern
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) will Onlinedienste dazu verpflichten, die wahre Identität ihrer Nutzer zu speichern. So könnten Hass, Hetze und Gewaltaufrufe im Internet besser verfolgt werden, sagte Pistorius der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe). "Wir brauchen eine Identifizierungspflicht", sagte er vor der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz (IMK).
Ex-Coach de Boer über Eriksen: "Musste den Raum verlassen"
Bondscoach Frank de Boer hat das Drama um seinen Ex-Spieler Christian Eriksen hart getroffen. "Es war sehr schwierig, die Bilder zu sehen. Ich musste den Raum verlassen. Ich habe fünf Jahre mit Christian gearbeitet. Der ganze Abend war für mich eine Achterbahnfahrt", sagte der niederländische Nationaltrainer nach dem 3:2 (0:0) gegen die Ukraine zum EM-Auftakt.
Djokovic schenkt jungem Fan seinen Schläger: "Er hat mich gecoacht"
Nach dem Triumph bei den French Open hat Novak Djokovic seinen Tennisschläger einem jungen Fan in Roland Garros auf der Tribüne geschenkt - aus Dankbarkeit für dessen Hilfe. "Er war während des ganzen Matches in meinem Ohr", sagte der Serbe: "Er hat mich buchstäblich gecoacht. Er hat mir Tipps gegeben."
Foda befiehlt Alaba im Scherz: "Jetzt kannst du nicht so lange duschen"
Nach dem historischen Premierensieg bei einer Fußball-EM musste sich Österreichs Superstar David Alaba sputen. "Jetzt kannst du nicht so lange duschen", ordnete der deutsche Teamchef Franco Foda nach dem 3:1 (1:1) gegen Neuling Nordmazedonien mit einem Augenzwinkern an. Denn aufgrund der vielen Fragen in der Pressekonferenz nach Schlusspfiff an Alaba und Foda geriet die ÖFB-Elf etwas in Stress.
Hummels und Koch werben für Blutspenden
Die Fußball-Nationalspieler Mats Hummels und Robin Koch werben zusammen mit zahlreichen anderen Sportlern, Vereinen und Organisationen für Blutspenden. Mit der bundesweiten Kampagne "#missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt’s auf" machen die Sport-Promis mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem Bayerischen Roten Kreuz zum Weltblutspendetag am 14. Juni auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam.
US-Richterin schmettert Klage von Krankenhauspersonal gegen Arbeitgeber ab
Eine US-Richterin hat eine Klage von mehr als hundert Angestellten eines der größten Krankenhäuser des Bundesstaates Texas gegen eine faktische Impfpflicht an ihrem Arbeitsplatz abgeschmettert. "Eine Covid-19-Impfung ist keine illegale Handlung und wird nicht strafrechtlich geahndet", erklärte Bundesrichterin Lynn Hughes am Samstag (Ortszeit).
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 16,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 16,6 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 549 Neuinfektionen sowie zehn Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
Gemäßigt islamistische Partei beansprucht Sieg bei Parlamentswahl in Algerien
Nach der Parlamentswahl in Algerien liegt die gemäßigt islamistische MSP nach eigenen Angaben in Führung. Sie habe in den meisten Bezirken gewonnen, erklärte die oppositionelle Bewegung der Gesellschaft für den Frieden (MSP) am Sonntag. Die Wahl am Samstag war die erste in dem nordafrikanischen Land seit dem erzwungenen Rückzug des langjährigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika vor gut zwei Jahren.
Friedensforschungsinstitut Sipri: Abbau der Atomwaffen-Arsenale gerät ins Stocken
Trotz eines kontinuierlichen Abbaus der Atomwaffen-Arsenale seit dem Kalten Krieg ist der Trend im Jahr 2020 ins Stocken geraten. Zwar sank die Zahl der Atomsprengköpfe weltweit von 13.400 auf 13.080 innerhalb eines Jahres, jedoch wurden mehr der Waffen in Einsatzbereitschaft versetzt, wie das schwedische Friedensforschungsinstitut in Stockholm (Sipri) am Montag mitteilte. Die Zahl der einsatzbereiten nuklearen Sprengköpfe stieg demnach von 3720 im vergangenen Jahr auf 3825.
Neue Regierung in Israel nimmt Arbeit auf
Nach dem Machtwechsel in Israel hat die neue Regierung ihre Arbeit aufgenommen. Ministerpräsident Naftali Bennett erhielt am Montag eine Unterweisung durch den Nationalen Sicherheitsberater Meir Ben-Schabbat, bevor er mit seinem Kabinett aus 26 Ministern vom scheidenden Präsidenten Reuven Rivlin empfangen wurde. Der neue Außenminister Jair Lapid kündigte an, das Verhältnis zu Europa und zu den US-Demokraten verbessern zu wollen.
Hardliner Bennett löst Israels langjährigen Regierungschef Netanjahu ab
Erstmals seit 2009 gibt es in Israel eine Regierung ohne den langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Die Knesset bestimmte am Sonntagabend mit hauchdünner Mehrheit den rechten Hardliner Naftali Bennett zum Nachfolger Netanjahus. Unmittelbar nach dem Votum gratulierten unter anderem US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Bennett zu seinem neuen Amt, das dieser nach zwei Jahren an seinen Bündnispartner Jair Lapid von der liberalen Partei Jesch Atid abgeben soll.
Spahn spricht sich für stufenweises Ende der Maskenpflicht aus
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für ein Ende der Maskenpflicht ausgesprochen. "Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: in einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen grundsätzlich entfallen", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote nach und nach auch drinnen."
Polizei in Nicaragua nimmt fünf weitere Oppositionspolitiker fest
Wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl in Nicaragua ist die Polizei erneut gegen Oppositionspolitiker vorgegangen. Die Parteichefin der Unamos, Suyen Barahona Cuan, ihr Vize Hugo Torres und die Politikerinnen Dora María Téllez und Ana Margarita Vigil Guardián wurden festgenommen, wie die Polizei am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Stunden später meldeten die Behörden die Festnahme des ehemaligen Vize-Außenministers Víctor Hugo Tinoco. Die USA kritisierten das Vorgehen scharf.
Phoenix im Halbfinale - Nets verlieren Spiel vier und verletzten Irving
Die Phoenix Suns stehen das erste Mal seit elf Jahren wieder im Play-off-Halbfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Das Team um die Superstars Chris Paul und Devin Booker nutzte gleich den ersten Matchball und gewann das vierte Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Denver Nuggets mit 125:118.
Berlinale-Preise unter freiem Himmel auf Museumsinsel verliehen
Auf der Berliner Museumsinsel sind am Sonntag die Preise der diesjährigen 71. Berlinale verliehen worden. Der Goldene Bär ging an den Film "Bad Luck Banging or Loony Porn" des rumänischen Filmemachers Radu Jude. Mit Silbernen Bären zeichnete die Jury "Guzen to sozo" der japanischen Regisseurin Ryusuke Hamaguchi und die Langzeitdokumentation "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth aus.
Stoltenberg mahnt Nato-Staaten zu entschiedenerem Auftreten gegenüber China
Vor dem Nato-Gipfel in Brüssel hat der Generalsekretär des Verteidigungsbündnisses, Jens Stoltenberg, die Mitgliedsländer zu einem entschiedeneren Auftreten gegenüber China aufgerufen. In einem Interview mit dem kanadischen Sender CBC sagte Stoltenberg am Sonntag, China habe den zweithöchsten Verteidigungsetat und die größte Marine der Welt und investiere massiv in neue militärische Ausrüstung, "was unsere Sicherheit betrifft".
Erfolgreiches Oranje-Comeback auf großer Fußball-Bühne auch dank Weghorst
Oranje hat bei der EM auch dank Bundesliga-Star Wout Weghorst ein erfolgreiches Comeback auf der großen Fußball-Bühne gefeiert. Die Niederlande kämpften sich nach ihrer siebenjährigen Zaungast-Rolle bei WM- und EM-Turnieren gegen die Ukraine zu einem 3:2 (0:0) - und bestätigten damit auch ihren Platz im Kreis der Titelkandidaten.
Biden nach G7-Gipfel und Besuch der Queen in Brüssel eingetroffen
Nach dem G7-Gipfel und seinem Besuch bei der britischen Königin Elizabeth II. ist US-Präsident Biden in Brüssel eingetroffen. Die Präsidentenmaschine Air Force One landete am Sonntag um kurz vor 21.00 Uhr auf dem Militärflughafen Melsbroek. Nach einer kurzen Begrüßung durch den belgischen Regierungschef Alexander De Croo wurde Biden zur US-Botschaft in Brüssel gefahren, wo er während seines Besuchs wohnt.
Prozess gegen Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Suu Kyi beginnt
In Myanmar beginnt am Montag ein erster Prozess gegen die von der Militärjunta entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi. In der Hauptstadt Naypyidaw muss sich die 75-Jährige wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Auflagen und den Besitz von Funkgeräten ohne die erforderliche Genehmigung verantworten. Am Dienstag startet dann ein weiterer Prozess gegen Suu Kyi. In diesem Verfahren ist sie zusammen mit dem entmachteten Präsidenten Win Myint wegen Aufforderung zum öffentlichen Aufruhr angeklagt.
Erster Nato-Gipfel mit US-Präsident Biden
In Brüssel findet am Montag der erste Nato-Gipfel mit US-Präsident Joe Biden statt (13.00 Uhr). Die 30 Staats- und Regierungschefs wollen die Weichen für eine Reform der Militärallianz stellen und über die weitere Unterstützung Afghanistans nach dem Abschluss des Abzugs der Nato-Truppen beraten. Zudem soll der Gipfel den Auftrag für die Überarbeitung des strategischen Konzepts der Organisation erteilen, das neuen Herausforderungen wie dem militärischen Aufstieg Chinas Rechnung tragen soll.
Bennett löst Israels langjährigen Regierungschef Netanjahu im Amt ab
Israels Parlament hat das Ende einer Ära besiegelt: Die Knesset bestimmte am Sonntagabend mit hauchdünner Mehrheit den rechten Hardliner Naftali Bennett zum Nachfolger von Regierungschef Benjamin Netanjahu, der das Land zwölf Jahre lang ununterbrochen regiert hatte. Unmittelbar nach dem Votum gratulierten US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Bennett zu seinem neuen Amt, das dieser nach zwei Jahren an seinen Bündnispartner Jair Lapid von der liberalen Partei Jesch Atid abgeben soll.
Israels Parlament bestimmt Bennett zum Nachfolger von Regierungschef Netanjahu
Das israelische Parlament hat das Ende einer Ära besiegelt: Die Knesset bestimmte am Sonntagabend den rechtsgerichteten Politiker Naftali Bennett zum Nachfolger von Regierungschef Benjamin Netanjahu, der das Land zwölf Jahre lang ununterbrochen regiert hatte. 60 der insgesamt 120 Abgeordneten stimmten für eine neue Links-Rechts-Regierungskoalition aus acht Parteien, 59 Abgeordnete votierten dagegen.
Jordaniens Justiz: Saudi-Arabien sollte Prinz Hamsas Umsturzpläne unterstützen
Bei der mutmaßlichen Verschwörung zum Umsturz des jordanischen Königs Abdullah II. hat dessen Halbbruder Hamsa nach Angaben der Justiz auf die Unterstützung des Nachbarlands Saudi-Arabien gesetzt. In einer am Sonntag veröffentlichten Klageschrift gegen zwei mutmaßliche Mitverschwörer heißt es, Prinz Hamsa sei entschlossen gewesen, "seine persönliche Ambition zu regieren unter Verstoß gegen die Verfassung und die haschemitischen Sitten zu befriedigen". Dazu hab er sich an den Saudiaraber Bassem Awadallah gewandt.
"Weltklasse": Gregoritsch und Arnautovic sichern Österreich ersten EM-Sieg
Mit geballter Bundesliga-Power hat Österreich das lange Warten auf seinen ersten EM-Sieg beendet. Der eingewechselte Michael Gregoritsch führte das Team um den langjährigen Bayern-Star David Alaba zum EURO-Auftakt zum 3:1 (1:1) gegen den Neuling Nordmazedonien - und bei der dritten Endrunde endlich zum Premierenerfolg. Der Augsburger traf in der 78. Minute nach einer Flanke von Kapitän Alaba entscheidend, der Ex-Bremer Marko Arnautovic (89.) legte kurz vor Schluss noch zum Endstand nach.