Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Rüstungsbetrieb in Bayern ausgespäht: Mutmaßlicher Agent festgenommen
Myanmars Ex-General Min Aung Hlaing zu erstem Besuch in Thailand als Präsident
Drohnenabwehr: Grüne fordern "klare Zuständigkeiten" - SPD sieht Behörden gestärkt
Nach Suchaktion: Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden
Boulevard
Auto kommt von Autobahn ab und stürzt auf Gleise: Drei Tote in Bayern
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 in Bayern sind drei Männer getötet worden. In der Nähe von Nittendorf kam das Auto, in dem die Männer saßen, am Donnerstagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte auf daneben verlaufende Gleise, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Hinter den Gleisen kam das Fahrzeug auf einem Grünstreifen zum Stehen.
Politik
Iran-Krieg: Trump weist Berichte über Munitionsknappheit zurück
US-Präsident Donald Trump hat Medienberichte über eine Munitionsknappheit im Krieg gegen den Iran zurückgewiesen und Journalisten mit hohen Haftstrafen gedroht. Die US-Streitkräfte hätten "riesige Mengen an 'Munition', vor allem bestimmter Arten", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. US-Medien hatten zuvor berichtet, ein Mangel an Raketen habe Trump von weiteren Angriffen auf den Iran abgehalten.
Letzte Nachrichten
Baerbock: Notbremse bundesweit ziehen und Lockerungen zurücknehmen
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat ein bundesweit koordiniertes Vorgehen im Kampf gegen die dritte Corona-Infektionswelle gefordert. "Es darf jetzt kein Rumgeeiere geben", sagte Baerbock am Montag in Berlin. Alle Bundesländer müssten gemeinsam handeln, die vereinbarte "Notbremse" müsse deutschlandweit gelten. Das bedeute, dass Landkreise "nicht machen können, was sie wollen", betonte sie. "Wir sind jetzt in einer Situation, wo die Sicherheit in ganz Deutschland gefährdet ist."
Papst gewährt Hamburger Erzbischof nach Rücktrittsersuchen "Auszeit"
Der Papst hat dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße nach dessen Rücktrittersuchen im Zuge des Skandals um die Aufarbeitung von sexuellen Missbrauchsfällen zunächst eine "Auszeit" gewährt. Das teilte das Hamburger Erzbistum am Montag unter Verweis auf eine "erste Antwort" von Papst Franziskus auf Heßes eigenes Angebot zum Amtsverzicht mit. Eine Entscheidung über das Ersuchen des Erzbischofs sei damit noch nicht verbunden, betonte ein Sprecher.
Vergütung der Dax-Chefs im vergangenen Jahr wegen Corona-Krise gesunken
Die Chefs der Dax-Unternehmen haben angesichts der Corona-Krise im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Das "Jahrzehnt der Vergütungssteigerungen" sei durch die Pandemie gestoppt worden, erklärte die Unternehmensberatung HKP am Montag. Demnach sanken die Jahresbezüge der Vorstandsvorsitzenden der größten börsennotierten Konzerne 2020 um 28 Prozent auf durchschnittlich 5,3 Millionen Euro. Im Jahr 2019 waren es noch 7,4 Millionen Euro.
EU-Spitzen reisen zu Treffen mit Erdogan in die Türkei
Die EU setzt ihre Bemühungen um eine Verbesserung der Beziehungen mit der Türkei fort. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel reisen am Dienstag kommender Woche in die Türkei, wie ein EU-Sprecher mitteilte. Demnach ist dort ein Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan geplant.
Prozess gegen früheren Bundeswehrsoldaten startet zwei Tage später
Der Beginn des Prozesses gegen den ehemaligen Bundeswehrsoldaten Franco A. wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags verzögert sich um zwei Tage. Wie das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) am Montag mitteilte, ist der erste Verhandlungstag nach neuestem Stand nun für den 20. Mai statt für den 18. Mai angesetzt. Für den Prozess wurden zunächst 13 Verhandlungstage bis Mitte August eingeplant.
Ägypten erlässt acht Haftbefehle nach Zugunglück
Nach dem tödlichen Zugunglück vom vergangenen Freitag hat die ägyptische Staatsanwaltschaft am Montag Untersuchungshaft für acht mutmaßlich Verantwortliche angeordnet. Sie wirft den beiden Zugführern und ihren beiden Assistenten und vier Vertretern der Verkehrsüberwachung vor, für das Unglück südlich von Kairo verantwortlich zu sein. Nach Angaben von Sicherheits- und Justizvertretern wurden sie bereits am Wochenende festgenommen.
Brüssel sieht Start von Corona-Hilfsfonds zur Jahresmitte nicht in Gefahr
Die EU-Kommission sieht den geplanten Start des europäischen Corona-Hilfsfonds zur Jahresmitte durch den vorläufigen Stopp des Ratifizierungsprozesses in Deutschland nicht in Gefahr. Die Behörde sei überzeugt, dass die Rechtmäßigkeit des Fonds "in Ordnung" sei , sagte ein Sprecher am Montag. Brüssel sei zuversichtlich, dass das Bundesverfassungsgericht in der Frage nun "schnell entscheiden" werde.
Laschet verteidigt nach Merkels Kritik Kurs in der Corona-Pandemie
Nach der Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Kurs mancher Länder in der Corona-Pandemie hat CDU-Chef Armin Laschet sein Vorgehen als NRW-Ministerpräsident verteidigt. "Nordrhein-Westfalen hat die Notbremse flächendeckend verpflichtend für alle Landkreise umgesetzt", sagte Laschet am Montag nach einer CDU-Präsidiumssitzung. Darüber hinaus sei eine Terminvereinbarung in Geschäften mit einem Corona-Test möglich.
Oscar-Gala wird in Hongkong erstmals seit 1969 nicht übertragen
Zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert wird die Oscar-Verleihung in diesem Jahr nicht in Hongkong übertragen. Aus "rein kommerziellen" Erwägungen sei entschieden worden, die Gala in diesem Jahr nicht auszustrahlen, sagte am Montag eine Sprecherin des Senders TVB, auf dessen englischsprachigem Kanal die Zeremonie seit 1969 zu sehen war. Ob die Oscar-Verleihung am 25. April auf dem chinesischen Festland ausgestrahlt wird, ist unklar.
Containerschiff "Ever Given" teilweise aus Blockade befreit
Das vor knapp einer Woche im Suez-Kanal havarierte Containerschiff "Ever Given" bewegt sich wieder. Das Heck des Frachters wurde am Montagmorgen freigelegt. Da der Bug aber nach wie vor auf Grund liegt, dämpfte das mit den Rettungsarbeiten beauftragte Unternehmen die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Blockade der wichtigen maritimen Handelsroute. Nach ägyptischen Angaben könnte es nach einer erfolgreichen Bergung noch mehrere Tage bis zu einer Normalisierung des Schiffsverkehrs im Suez-Kanal dauern.
Spezialfirma: Schwierigster Teil der Rettungsaktion im Suez-Kanal steht noch bevor
Nach der teilweisen Freisetzung des Containerschiffs "Ever Given" im Suez-Kanal steht der schwierigste Teil der Rettungsaktion nach Angaben des zuständigen Bergungsunternehmens noch bevor. "Die gute Nachricht ist, dass das Heck freigelegt wurde, aber das war unserer Ansicht nach der einfache Teil", sagte der Chef des Unternehmens Boskalis, Peter Berdowski, am Montag im niederländischen Radio.
Fast zehn Jahre Haft für versuchten Anschlag auf ICE-Strecke in Hessen
Wegen eines versuchten Anschlags auf eine ICE-Strecke in Hessen hat das Landgericht Wiesbaden einen Mann zu neun Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Die Richter sahen es nach Angaben einer Gerichtssprecherin vom Montag als erwiesen an, dass dieser vor etwa einem Jahr auf einer Brücke an der Strecke zwischen Köln und Frankfurt am Main Schienenschrauben entfernt hatte.
Regierung denkt über Führungsrolle des Bundes in der Pandemie-Politik nach
Die Bundesregierung denkt darüber nach, in der Pandemie-Politik mehr Entscheidungskompetenzen auf die Bundesebene zu verlagern. Der Bund müsse schnell von seiner Gesetzgebungskompetenz in dieser Frage Gebrauch machen, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Montag der "Süddeutschen Zeitung" nach entsprechenden Andeutungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Abend zuvor. Aus den Ländern kam Widerspruch, der sich auch gegen Merkels Kritik am Corona-Management richtete.
Seehofer fordert nach Merkel-Schelte Führungsrolle des Bundes in der Pandemie
Nach der deutlichen Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Corona-Politik einiger Bundesländer fordert Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine Gesetzesänderung, damit der Bund das Kommando übernehmen kann. Der Bund müsse schnell von seiner Gesetzgebungskompetenz in dieser Frage Gebrauch machen, sagte er am Montag der "Süddeutschen Zeitung". NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wies Merkels Kritik ebenso zurück wie Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke).
Arbeitgeberpräsident lehnt verpflichtende Corona-Tests ab
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Erfolge der deutschen Unternehmen beim Testen ihrer Beschäftigten gelobt und sich entschieden gegen eine gesetzliche Regelung ausgesprochen. Große und kleine private Unternehmen hätten zuletzt "ihre Testanstrengungen stark ausgeweitet", erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Montag. "Wir handeln", fügte er hinzu. Die Linke kritisierte die Haltung der BDA und verlangte die sofortige Einführung einer Testpflicht in den Unternehmen.
Arbeitgeberpräsident verteidigt Engagement der Firmen bei Corona-Tests
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Erfolge der deutschen Unternehmen beim Testen ihrer Beschäftigten gelobt und sich entschieden gegen eine gesetzliche Regelung ausgesprochen. Große und kleine private Unternehmen hätten zuletzt "ihre Testanstrengungen stark ausgeweitet", erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Montag. "Wir handeln", fügte er hinzu, trotz schwieriger wirtschaftlicher Herausforderungen in vielen Firmen.
BVB-Geschäftsführer Watzke verlängert Vertrag bis 2025
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bleibt dem Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund langfristig erhalten. Der 61-Jährige verlängerte am Montag seinen im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2025.
Historische Abstimmung entscheidet über erste US-Gewerkschaft bei Amazon
In dem monatelangen Kampf um eine erste Gewerkschaftsvertretung beim Onlineversandhändler Amazon in den USA rückt eine Entscheidung näher: Nach der historischen Abstimmung unter den 5800 Angestellten eines Logistikzentrums im Bundesstaat Alabama beginnt am Dienstag die Auszählung der Stimmen. Ein Votum für eine gewerkschaftliche Vertretung wäre ein Einschnitt für den US-Handelsriesen, der die Pläne entschieden ablehnt.
Polizei: Selbstmordattentäter in Indonesien waren frisch verheiratete Eheleute
Bei den beiden Selbstmordattentätern, die am Sonntag einen Anschlag auf eine Kirche in Indonesien verübt haben, handelte es sich nach Polizeiangaben um frisch verheiratete Eheleute. Die beiden bei dem Anschlag getöteten Angreifer seien Teil einer extremistischen Organisation gewesen, die der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) nahesteht, erklärte die Polizei am Montag. Einsatzkräfte einer Anti-Terror-Einheit durchsuchten derweil die Wohnung des Paares in der Stadt Makassar.
Russischer Impfstoff Sputnik V soll ab Mai von Firma in China produziert werden
Der russische Staatsfonds (RDIF) hat ein Abkommen zur Produktion des Corona-Impfstoffs Sputnik V in China geschlossen. Die Herstellung von 60 Millionen Dosen des Vakzins soll bereits im Mai in der Volksrepublik beginnen, teilte der Staatsfonds am Montag mit. Mit dem von der chinesischen Pharmafirma Shenzhen Yuanxing Gene-tech produzierten Impfmenge sollen mehr als 30 Millionen Menschen geimpft werden.
Experten warnen vor Sonnenbrandgefahr durch Frühlingssonne
Angesichts der ungewöhnlich warmen Frühlingstage hat die Deutsche Krebshilfe vor Sonnenbrandgefahr gewarnt. Durch UV-Strahlung geschädigte Zellen könnten noch Jahrzehnte später Hautkrebs verursachen, erklärten die Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) am Montag in Bonn. Daher solle die Haut behutsam an die sonnenreiche Jahreszeit gewöhnt und sollten Sonnenbrände vermieden werden.
Lockerungen des Corona-Lockdowns in England in Kraft getreten
In England sind die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie am Montag aufgehoben worden. Die Lockerung ist Teil eines Stufenplans, der die britische Provinz schrittweise aus dem monatelangen Lockdown führen soll. Trotz der Warnungen vor einer dritten Infektionswelle hält die Regierung von Premierminister Boris Johnson an den Plänen fest und verweist dabei auf ihre fortgeschrittene Impfkampagne.
Skandal: Viele Impfzentren über Ostertage geschlossen
Über die Osterfeiertage bleibt in Deutschland eine ganze Reihe von Impfzentren geschlossen. So wird beispielsweise in den Impfzentren in Brandenburg an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag nicht gearbeitet, wie eine Umfrage vom heutigen Montag in den Bundesländern ergab. Im Saarland wird sonntags generell nicht geimpft. In Thüringen wird ebenfalls über die Feiertage nicht geimpft, außer am Samstag in einem Impfzentrum in Erfurt. In weiteren Bundesländern, darunter Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, sind Schließungen möglich, wie es demnach aus den Landesregierungen heißt. Das hänge davon ab, wie viel Impfstoff vorhanden sei. (S.A.Dudajev--DTZ)
Einige CDU-Abgeordnete für Söder als Kanzlerkandidat
Angesichts konstant schwacher Popularitätswerte für Parteichef Armin Laschet haben sich mehrere CDU-Bundestagsabgeordnete offen für CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat ausgesprochen. "Wir müssen mit dem antreten, mit dem wir nach Umfragen die besten Chancen haben, und das ist mit großem Abstand Markus Söder", sagte der rheinland-pfälzische CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger am Montag nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Bei mir an der Parteibasis kenne ich praktisch niemanden, der für Armin Laschet ist." Die Union müsse "alles dafür tun", um im Herbst überhaupt noch zu regieren, mahnte der Finanzpolitiker. "Ich habe keine Lust auf vier Jahre Opposition", sagte Steiniger. Auch die baden-württembergische CDU-Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer sprach sich für Söder als Kanzlerkandidat aus."Die letzten Wahlen zeigen, dass besonders das Vertrauen in Persönlichkeiten entscheidend ist", sagte die Vize-Chefin der Jungen Gruppe der Unionsfraktion. "Das muss zusammen mit der Frage, wer den besten Plan für Deutschland hat und die wichtigen Zukunftsthemen angeht, der Maßstab sein." Die sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann forderte Laschet zum Verzicht auf die Kandidatur auf. Wenn er "der Union und dem Land einen Dienst erweisen will und selbst ein Höchstmaß an Souveränität an den Tag legen würde, dann würde er seinen Hut nicht in den Ring der Kanzlerkandidatur werfen", sagte sie nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Manches Material will einfach nicht strahlen, egal wie stark man es auch beleuchten mag", sagte Bellmann weiter. Sie lehnt allerdings auch Söder als Kanzlerkandidat ab und spricht sich für Friedrich Merz aus. (P.Tomczyk--DTZ)
Millionenstrafe für französische Pharmafirma wegen tödlichen Appetitzüglers
Hunderte Menschen sind nach der Einnahme des Appetitzüglers Mediator in Frankreich gestorben, sein Hersteller aber hatte die Risiken jahrelang verschwiegen - und muss nun 2,7 Millionen Euro Strafe zahlen. Ein Pariser Gericht befand das Pharmaunternehmen Servier am Montag der "schweren Täuschung" und "fahrlässigen Tötung" für schuldig. Bestraft wurde aber auch die Arzneimittelbehörde, weil sie das Mittel zu spät vom Markt nahm.
2,7 Millionen Euro Strafe für Pharmafirma Servier wegen tödlichen Appetitzüglers
Mehr als 500 Menschen sollen nach der Einnahme des Appetitzüglers Mediator in Frankreich gestorben sein, sein Hersteller aber hatte die Risiken jahrelang verschwiegen - und muss nun 2,7 Millionen Euro Strafe zahlen. Ein Pariser Gericht befand den Pharmariesen Servier am Montag der "schweren Täuschung" und "fahrlässigen Tötung" schuldig.
Ramelow kritisiert Merkels "Tonart" gegenüber Ländern
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat den Ton von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegenüber den Ländern kritisiert. Er sei es "wirklich leid, mir anhören zu müssen, was man hätte tun müssen, aber selbst tatsächlich nichts getan hat", sagte Ramelow am Montag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Trotz brutaler Unterdrückung erneute Demonstrationen gegen Junta in Myanmar
Trotz der brutalen Niederschlagung friedlicher Demonstrationen in Myanmar am Wochenende sind in dem südostasiatischen Land auch am Montag wieder hunderte Menschen gegen die Militärmachthaber auf die Straße gegangen. Die ersten Demonstrationen begannen laut örtlichen Medien bereits vor dem Morgengrauen. Mit Blick auf das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten am Samstag sprach die Bundesregierung von einem "neuen traurigen Tiefpunkt" der brutalen Gewalt in Myanmar.
Menschen in Myanmar demonstrieren trotz brutaler Unterdrückung erneut gegen Junta
Nach der beispiellosen Gewalt in Myanmar am Wochenende sind in mehreren Städten des südostasiatischen Landes erneut hunderte Menschen gegen die Militärmachthaber auf die Straße gegangen. Im Bundesstaat Kachin demonstrierten Menschen am Montag bereits vor dem Morgengrauen, wie örtliche Medien berichteten. Auch in den Städten Monywa, Mawlamyin und Plate gab es demnach Proteste.
80-jähriger Angler stirbt nach Sturz in eiskalte Ostsee vor Rügen
Ein 80-jähriger Angler ist nach einem Sturz in die eiskalte Ostsee vor Rügen gestorben. Nach Angaben der Polizei war der Mann am Sonntag gemeinsam mit einem 77-jährigen Begleiter mit einem Boot auf das Meer hinausgefahren. Das Boot kenterte aus bislang noch unbekannten Gründen vor der Südspitze der Insel, wodurch die Angler ins Wasser stürzten.
Normalisierung des Schiffsverkehrs im Suez-Kanal könnte noch Tage dauern
Nach der Befreiung des im Suez-Kanal festgefahrenen Containerschiffs "Ever Given" könnte es noch mehrere Tage bis zu einer Normalisierung des dortigen Schiffsverkehrs dauern. Nach der vollständigen Bergung des Schiffs werde der Kanal sofort "24 Stunden am Tag funktionieren", sagte der der Chef der ägyptischen Kanalbehörde (SCA), Osama Rabie, am Montag im örtlichen Fernsehen. Gleichwohl werde es noch "rund dreieinhalb Tage" dauern, bis sich der Schiffs-Stau am Kanal auflöst.
UNO beziffert Bedarf für Syrien-Flüchtlinge auf mehr als zehn Milliarden Dollar
Vor der internationalen Syrien-Geberkonferenz hat die UNO den Bedarf für Flüchtlinge in- und außerhalb des Bürgerkriegslandes in diesem Jahr auf mehr als zehn Milliarden Dollar (8,5 Milliarden Euro) beziffert. Davon seien mindestens 4,2 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe in Syrien selbst nötig, erklärten die Vereinten Nationen am Montag. Weitere 5,8 Milliarden Euro würden gebraucht, um Flüchtlinge zu unterstützen, die in Nachbarländer in der Region geflohen seien.