Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Höhere Ölpreise: BP verdoppelt Quartalsgewinn - Aramco steigert Profit um 44 Prozent
Nach WM-Debüt: Kap-Verde-Trainer Bubista geht nach Marokko
Fast drei Viertel der Renten waren 2025 einkommenssteuerpflichtig
Bundesregierung bereitet Grundlagen für neuen Zivildienst vor
Wirtschaft
Sinkender Bierkonsum: Zahl der Brauereien in Deutschland schrumpft
Die Zahl der Brauereien in Deutschland schrumpft. 2019 gab es noch 1552 Brauereien hierzulande, das war der höchste Stand der vergangenen drei Jahrzehnte - im vergangenen Jahr waren es noch 1415 Betriebe, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Der Rückgang lag damit bei fast neun Prozent. Dieser Trend dürfte auch auf den sinkenden Bierabsatz zurückzuführen sein, erklärten die Statistiker.
Wetter
Ökonom: Niedrigwasser könnte Wirtschaftswachstum zunichte machen
Das Niedrigwasser in deutschen Flüssen könnte nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr zunichte machen. Ein "längerer Ausfall der Schiffbarkeit auf dem Rhein könnte das ganz klitzekleine Pflänzchen Wachstum, das wir haben, komplett ersticken", sagte IW-Ökonom Thilo Schäfer der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Demnach könnte das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts wegen des Niedrigwassers um 0,4 Punkte niedriger ausfallen als bisher erwartet.
Letzte Nachrichten
Fridays for Future ruft erneut zu globalem Klimastreik auf
Die Bewegung Fridays for Future hat für Freitag zu ihrem siebten weltweiten Klimastreik aufgerufen. In Deutschland sind nach Angaben der Organisatoren in mehr als 200 Städten coronakonforme Protestaktionen geplant. Weltweit will die insbesondere von jungen Menschen getragenen Bewegung in über 850 Städten für mehr Klimaschutzmaßnahmen werben.
Bundesgerichtshof verhandelt Nachbarschaftsstreit über herabfallende Kiefernzapfen
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (10.00 Uhr) über einen Nachbarschaftsstreit wegen einer Schwarzkiefer. Die Äste des 15 Meter hohen Baums ragen seit mindestens 20 Jahren auf das Nachbargrundstück, was den Nachbarn wegen herabfallender Nadeln und Zapfen so störte, dass er Äste abschnitt. Daraufhin zogen die Baumbesitzer vor Gericht. (Az. V ZR 234/19)
Macron: Iran muss Verletzungen des Atom-Abkommens einstellen
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Iran am Donnerstag aufgefordert, Verletzungen des 2015 abgeschlossenen Atomabkommens einzustellen. Die Führung in Teheran müsse aufhören, die Lage zusehends zu verschlechtern, indem sie die Wiener Vereinbarungen verletze, sagte Macron in Paris im Beisein des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin. Ferner forderte Macron den Iran auf, die "erwarteten Gesten zu zeigen" und sich "verantwortlich zu verhalten". Macron setzte sich zugleich dafür ein, das Atomabkommen wieder zu beleben.
Merkel und Länderchefs beraten über Bescheunigung der Impfkampagne
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Freitag über konkrete Maßnahmen, wie die Corona-Impfkampagne in Deutschland beschleunigt werden kann (15.00 Uhr). Dabei geht es unter anderem um die Frage, ab wann die Bürgerinnen und Bürger die Impfung bei den Hausärzten erhalten können. Die Hausärzte sollen dann eventuell auch die Möglichkeit bekommen, von den strengen Vorgaben der Impf-Priorisierung abzuweichen, wenn sie dies aus ärztlicher Sicht für ratsam halten.
Putin schlägt Biden Live-Debatte am Freitag oder Montag vor
Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem US-Kollegen Joe Biden eine Live-Debatte am Freitag oder kommenden Montag vorgeschlagen. Er lade Biden dazu ein, "unsere Diskussion fortzusetzen, aber unter der Bedingung, dass wir dies live tun, oder wie man es auch nennt ’online’", sagte Putin am Donnerstag im russischen Fernsehen.
USA fordern "sofortigen" Stopp am Bau von Gaspipeline Nord Stream 2
Die USA haben am Donnerstag den "sofortigen" Stopp am Bau der umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 gefordert. Jede Stelle, die am Projekt Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland beteiligt sei, müsse sich "sofort" zurückziehen oder mit US-Sanktionen rechnen, erklärte US-Außenminister Antony Blinken. Die Regierung von Präsident Joe Biden sei verpflichtet, das dazu vom Kongress verabschiedete Sanktionsgesetz umzusetzen.
Zwei Bischöfe bieten nach Veröffentlichung von Gutachten Papst den Rücktritt an
Die Veröffentlichung eines für mehrere Geistliche belastenden Gutachtens zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Erzbistum Köln hat am Donnerstag unmittelbar zu ersten personellen Konsequenzen geführt. Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße und der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp boten dem Papst ihren sofortigen Amtsverzicht an, der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki entband zudem einen weiteren Geistlichen vorläufig von seinen Aufgaben. Woelki selbst wurde durch das Ergebnis der Untersuchungen entlastet.
Mit neutralem Status: Bis zu zehn russische Leichtathleten in Tokio erlaubt
Russische Leichtathleten dürfen ab sofort wieder einen Status als neutrale Sportler beantragen, um unter bestimmten Bedingungen an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen. Wie Rune Andersen, Leiter der Russland-Taskforce im Weltverband World Athletics (WA), nach der Council-Sitzung am Donnerstag mitteilte, dürfen bis zu zehn Russen und Russinnen unter neutralem Status bei den Olympischen Spielen in Tokio und weiteren Meetings starten.
Biden erreicht Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen schon diese Woche
In den USA sind seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden schon fast 100 Millionen Corona-Impfungen verabreicht worden. Biden kündigte an, sein Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen in den ersten hundert Tagen seiner Präsidentschaft voraussichtlich schon am Freitag zu erreichen. Bidens Versprechen wird damit bereits an seinem 58. Tag im Amt eingelöst - mehr als einen Monat früher als geplant.
Biden erreicht Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen noch diese Woche
In den USA sind seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden schon fast 100 Millionen Corona-Impfungen verabreicht worden. Biden kündigte am Donnerstag an, sein Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen in den ersten hundert Tagen seiner Präsidentschaft voraussichtlich am Freitag zu erreichen. Bidens Versprechen wird damit bereits an seinem 58. Tag im Amt eingelöst - mehr als einen Monat früher als geplant.
Biden erreicht Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen deutlich früher
Auf der Zielgeraden: Die USA stehen kurz davor, das von Präsident Joe Biden angekündigte Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen in den ersten hundert Tagen seiner Präsidentschaft zu erreichen. Bidens Versprechen wird voraussichtlich sogar mehr als einen Monat früher als geplant eingelöst. Am Donnerstag (Ortszeit), seinem 58. Tag im Amt, wollte der Präsident über die Fortschritte der Impfkampagne informieren.
Schalke: "Konstruktives Gespräch" mit Rangnick-Management
Ralf Rangnick ist weiterhin offen für die Rückkehr zum Fußball-Bundesligisten Schalke 04. Wie das Tabellenschlusslicht am Donnerstag bekannt gab, habe ein "konstruktives Gespräch über ein mögliches Engagement" des ehemaligen Trainers auf Schalke stattgefunden. "Dieses Gespräch war offen und vertrauensvoll. Wir haben die Rahmenbedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit ausführlich erörtert. Anschließend haben wir vereinbart, die Gespräche fortzusetzen", hieß es in der gemeinsamen Erklärung von Jens Buchta und Peter Lange für den Schalker Aufsichtsrat sowie Rangnicks Managements.
Afghanisches Delegationsmitglied sieht Ende der "Sackgasse" in Gesprächen mit Taliban
In Moskau haben sich die afghanische Regierung und die radikalislamischen Taliban im Rahmen der internationalen Afghanistan-Konferenz über einen Fahrplan für den Frieden im Land beraten. Gulbuddin Hekmatjar, ein Mitglied der afghanischen Regierungsdelegation, sagte, das Treffen am Donnerstag in Moskau habe die "Sackgasse" bei den Verhandlungen mit den Taliban durchbrochen. Die Vermittler, darunter Russland, die USA, China und Pakistan, riefen nach den Gesprächen beide Seiten auf, neue Gewalt zu vermeiden.
Airbus und DLR testen klimafreundliches Fliegen
Der europäische Flugzeugbauer Airbus und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testen das klimafreundliche Fliegen ohne Kerosin: Sie gaben am Donnerstag den Startschuss für die "weltweit erste Studie" zu einem Passagierflugzeug, das zu hundert Prozent mit nachhaltigem Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF) betrieben wird, wie Airbus und das DLF am Donnerstag in Toulouse und Köln mitteilten. Auch der Motorenhersteller Rolls Royce und der finnische SAF-Hersteller Neste nehmen an der Untersuchung teil.
Deutschland und andere EU-Länder nehmen Astrazeneca-Impfungen wieder auf
Als Reaktion auf die Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) nehmen Deutschland und mehrere andere EU-Länder die Impfungen mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca wieder auf. Die Impfungen mit dem Präparat sollen noch im Laufe des Freitags fortgesetzt werden - allerdings mit Warnhinweisen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ankündigte. Auch Länder wie Frankreich, Italien und Spanien wollen das Präparat, das die EMA als "sicher und wirksam" einstufte, wieder einsetzen.
EMA empfiehlt weitere Verwendung von Astrazeneca-Impfstoff
Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat sich nach der Aussetzung der Astrazeneca-Impfungen in Teilen Europas für eine weitere Verwendung des Corona-Vakzins ausgesprochen. Das Mittel sei "sicher und wirksam", sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Donnerstag. Einen möglichen Zusammenhang zwischen Impfungen und seltenen, aber gefährlichen Blutgerinnseln im Gehirn konnte die Behörde aber "nicht endgültig" ausschließen. In Deutschland wurde die EMA-Empfehlung mit Erleichterung aufgenommen, die Impfungen sollen schon ab Freitag wieder aufgenommen werden - allerdings mit Warnhinweisen. Auch Italien, Frankreich und Spanien kündigten eine Fortsetzung der Astrazeneca-Impfungen an.
EMA: Astrazeneca-Impfstoff ist "sicher und wirksam"
Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hält an ihrer Empfehlung für den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca fest. Es gebe keine Hinweise darauf, dass von dem Impfstoff ein allgemein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel ausgehe, sagte EMA-Chefin Emer Cooke nach einer Sondersitzung der Behörde am Donnerstag. Der Impfstoff sei "sicher und wirksam", betonte Cooke. Die EMA konnte demnach aber "nicht mit Sicherheit ausschließen", dass es einen Zusammenhang zwischen Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem Auftreten seltener und gefährlicher Gerinnsel im Gehirn gebe.
Bewährungsstrafen in weiterem Prozess gegen Unterstützer von Gruppe Freital
Wegen Unterstützung der rechtsextremen Gruppe Freital sind zwei Männer und eine Frau zu Bewährungsstrafen zwischen einem und zwei Jahren verurteilt worden. Das Dresdner Oberlandesgericht (OLG) sah es in seiner am Donnerstag verkündeten Entscheidung als erwiesen an, dass die Angeklagten sich an Straftaten der als rechtsterroristisch eingestuften Vereinigung beteiligt oder dazu Beihilfe geleistet hatten. Es war das dritte Verfahren, das gegen Mitglieder und Unterstützer der Gruppierung geführt wurde.
Orbans Fidesz kehrt Europas Konservativen endgültig den Rücken
Die ungarische Regierungspartei Fidesz verlässt die konservative Europäische Volkspartei (EVP). Wie es in einer von einer ungarischen Ministerin auf Twitter verbreiteten Erklärung des internationalen Fidesz-Sekretariats heißt, will die Partei nicht länger Teil des europäischen Verbundes sein, zu dem auch CDU und CSU gehören. Vor zwei Wochen war die Fidesz bereits aus der EVP-Fraktion im EU-Parlament ausgetreten und kam damit einem möglichen Ausschluss zuvor.
Bewährungsstrafe für Piloten nach Flugunglück mit drei Toten
Rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod dreier Menschen bei einem Flugunglück auf der Wasserkuppe in Hessen hat das Landgericht Fulda den Piloten zu einem halben Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit wurde auf zwei Jahre festgelegt, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Der Angeklagte erklärte sich außerdem bereit, einen Betrag von 5000 Euro an den Vater der bei dem Unglück gestorbenen Kinder zu bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.
Künstlerischer Leiter der Olympischen Spiele in Tokio tritt zurück
Ein weiterer hochrangiger Vertreter des Organisationsteams der Olympischen Sommerspiele in Tokio hat wegen abfälliger Äußerungen über eine Frau seinen Hut nehmen müssen. Der künstlerische Leiter des Sport-Großereignisses, Hiroshi Sasaki, kündigte am Donnerstag seinen Rücktritt an, nachdem er sich abfällig über das Äußere einer populären japanischen Komikerin geäußert hatte.
Fitnessbranche verliert im Corona-Jahr 1,35 Millionen Mitglieder
Die deutsche Fitnessbranche hat angesichts der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr 1,35 Millionen Mitglieder verloren. Entgegen des kontinuierlichen Wachstums der vergangenen Jahre büßten die Studios und Gesundheitszentren 11,6 Prozent ihrer Mitgliedschaften ein - diese lagen zum Stichtag Ende Dezember bei 10,31 Millionen, wie die Arbeitgeber der Branche am Donnerstag mitteilten. Außerdem stand unter dem Strich ein Umsatzminus von 24,5 Prozent, er schrumpfte auf 4,16 Milliarden Euro.
Greenpeace misst erhöhten Mikoplastik-Anteil an Industrieanlagen am Rhein
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat bei Messungen im Rhein eine Belastung mit Mikroplastik vor allem in der Nähe von Industrieanlagen festgestellt. Wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Umweltschützer hervorgeht, wurden in allen 250 Wasserproben, die Greenpeace aus dem Fluss entnahm, Mikroplastikpartikel gefunden. Rund um Industriegebiete steige die Verschmutzung allerdings "deutlich an", erklärte die Organisation.
Maas sieht in Biden-Äußerungen Zeichen für härtere US-Position gegenüber Moskau
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sieht in den Äußerungen von US-Präsident Joe Biden über Russlands Staatschef Wladimir Putin ein Zeichen für eine härtere Haltung der USA gegenüber Moskau. Seit Bidens Einzug ins Weiße Haus sei "klar, dass es eine klare Sprache in Washington geben wird nach Russland", sagte Maas bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin.
30 Tote nach Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Miliz im Kongo
Bei zweitägigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und einer Miliz im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind 30 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien auch elf Zivilisten, zwei Soldaten und ein Polizist, teilte die Armee am Donnerstag mit.
Wolfsburg: Schmadtke positiv auf Corona getestet
Jörg Schmadtke, Sport-Geschäftsführer beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, hat sich im häuslichen Umfeld mit COVID-19 infiziert und bis auf Weiteres in Quarantäne begeben. Dies teilte der Tabellendritte am Donnerstag mit.
Neun Tote durch Abschuss eines Militärhubschraubers im Zentrum Afghanistans
Durch den Abschuss eines Militärhubschraubers im Zentrum Afghanistans sind mindestens neun Menschen getötet worden. "Unser Helikopter wurde abgeschossen", sagte Präsident Aschraf Ghani am Donnerstag in Kabul. Ghani sagte nicht, wer für den Abschuss verantwortlich sei, warnte die Verantwortlichen aber vor einer "schweren Strafe".
Deutschland und EU sehen Rechtsstaatlichkeit in der Türkei in Frage gestellt
Nach der Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die pro-kurdische Oppositionspartei HDP in der Türkei hat die Bundesregierung deutliche Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit in dem Land geäußert. "Der Fall der HDP wirft erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit auf", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Donnerstag in Berlin. "Zutiefst besorgt" zeigte sich auch die EU. Ankara wies die Kritik als Einmischung in interne Angelegenheiten zurück.
Mutmaßliche Rechtsextremistin ab Ende April in München vor Gericht
Das Oberlandesgericht (OLG) München wird ab Ende April über den Fall einer mutmaßlichen Rechtsextremen verhandeln, der die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen wird. Das OLG habe die Anklage des Generalbundesanwalts gegen Susanne G. zugelassen, teilte es am Donnerstag mit. Die 55-Jährige soll einen Brandanschlag auf Amtsträger oder Muslime geplant haben.
Kilometer um Kilometer immer weiter vom Ziel weg
Zugunglücke sind in Indien beileibe keine Seltenheit. Dass ein Zug aber fast 35 Kilometer lang rückwärts fährt und nur durch Glück kein Unheil anrichtet, ist auch für Indien äußerst ungewöhnlich. Auf der Fahrt von der Hauptstadt Neu Delhi nach Tanakpur habe der Lokführer wegen eines Tiers auf den Gleisen gebremst, berichtete der Sender NDTV am Donnerstag. Dies habe offenbar eine "mechanische Panne" ausgelöst, so dass der Zug fast 35 Kilometer lang rückwärts gefahren sei.
Amazon will erstmals Bollywood-Film produzieren
Der US-Internetriese Amazon will erstmals einen Bollywood-Film produzieren. Wie der Streamingdienst am Mittwoch mitteilte, ist für den Action-Abenteuer-Streifen namens "Ram Setu" Indiens bestbezahlter Filmstar Akshay Kumar eingeplant. Der Film solle zuerst in Kinos gezeigt werden, bevor er auf der Plattform Amazon Prime Video veröffentlicht werde.
Stuttgarter Raserurteil ist rechtskräftig
Die Verurteilung eines jungen Stuttgarters zu fünf Jahren Jugendhaft wegen eines verbotenen sogenannten Alleinrennens ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) habe keine Rechtsfehler im Urteil des Stuttgarter Landgerichts festgestellt, teilte er am Donnerstag in Karlsruhe mit. Der Angeklagte war im März 2019 mit mehr als 160 Stundenkilometern durch die Innenstadt gerast, verlor die Gewalt über das Auto und fuhr frontal in einen anderen Wagen, dessen Insassen tödlich verletzt wurden. (Az. 4 StR 225/20)