Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
15 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Sechs Tote in Russland
Waldbrände in Südeuropa: Zehntausende vor Feuern auf der Flucht
Trump empfängt am Dienstag Selenskyj - und voraussichtlich Netanjahu
Formel 1: Hamilton vor Leclerc - Mercedes mit großen Problemen
Sport
James schließt sich den Philadelphia 76ers an
Die Spekulationen haben ein Ende, Basketball-Superstar LeBron James hat die Philadelphia 76ers als seinen neuen Klub in der NBA gewählt. "Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen. Ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen", schrieb der 41-Jährige am Freitag auf X.
Sport
Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez
Tadej Pogacar flog wie entfesselt durch das Menschenmeer im ohrenbetäubend lauten Hexenkesel von Alpe d'Huez, nach einem seiner größten Siege breitete er schließlich in Triumphpose die Arme aus. Der slowenische Superstar hat bei der Tour de France allen Schwächegerüchten getrotzt und nach einer schieren Demonstration seiner Stärke erstmals am berühmtesten Berg der Radsport-Welt triumphiert.
Letzte Nachrichten
Landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland "so groß wie nie"
Weniger Bauernhöfe, aber dafür mehr Großbetriebe: Der Strukturwandel in der deutschen Landwirtschaft ist in den vergangenen zehn Jahren weiter vorangeschritten und hat dabei auch zu einer zunehmenden Konzentration in der Tierhaltung geführt - vor allem bei Schweinen und Geflügel. Zugleich stieg die Zahl der Ökobetriebe weiter an. Sie bewirtschaften inzwischen knapp zehn Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche.
Ermittler heben Fälscherwerkstatt in Magdeburg aus
Ermittler haben eine Fälscherwerkstatt in Magdeburg ausgehoben. Drei Tatverdächtige, die im sogenannten Darknet gefälschte Dokumente wie Rezepte und Ausweise verkauft haben sollen, wurden festgenommen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung in Halle an der Saale am Donnerstag mitteilten.
Pfizer liefert weniger Impf-Ampullen an Besteller-Länder aus
Der US-Pharmakonzern Pfizer liefert weniger Ampullen seines Corona-Impfstoffs an die Besteller-Länder aus. Der Konzern begründete dies am Donnerstag in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AFP mit einer Stellungnahme der EU-Arzneimittelbehörde EMA, wonach aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten. Bisher ging Pfizer von fünf Dosen pro Flakon aus - und berechnete entsprechend die Zahl der zu liefernden Ampullen. Der Impfstoff wurde gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Biontech entwickelt.
Merkel sieht durch vorübergehende Lieferengpässe Impfziele nicht gefährdet
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht durch die vorübergehenden Lieferengpässe beim Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer die Impfziele in Deutschland nicht gefährdet. Der US-Konzern Pfizer stehe weiter dazu, dass die für das erste Quartal vertraglich zugesagten Lieferungen kommen, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Es sei "nicht zu beanstanden", dass sich Pfizer entschieden habe, die Produktion hochzufahren und dass dazu Umbauten vorgenommen werden müssten.
Luxemburg warnt vor EU-Gipfel vor Grenzschließungen wegen Corona
Vor dem EU-Gipfel zur Corona-Pandemie hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sich strikt gegen Grenzschließungen gewandt. Dies sei "nicht zielführend" und verstoße aus seiner Sicht gegen EU-Recht, sagte er am Donnerstag im Deutschlandfunk. Es gehe ihm dabei "nicht um Tourismus", sondern vor allem um Grenzgänger insbesondere im Gesundheitsbereich. Denn bei Grenzschließungen breche "in Luxemburg das Gesundheitswesen zusammen".
Merkel sieht bei Öffnungen Priorität bei Kitas und Schulen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht bei möglichen Öffnungen nach dem derzeitigen harten Corona-Lockdown einen Vorrang für Kitas und Schulen. Es könne auch am 15. Februar nicht alles geöffnet werden, deshalb müssten Prioritäten gesetzt werden, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Zuerst müssten dann Kitas und Schulen wieder geöffnet werden.
Fünf Tote bei Brand bei weltgrößtem Hersteller von Impfstoffen
Bei einem Brand in einem Gebäude des weltgrößten Impfstoff-Herstellers Serum Institute of India im westindischen Pune sind nach Behördenangaben fünf Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte fanden die Leichen am Donnerstag, nachdem sie das Feuer gelöscht hatten. Die Produktion von Corona-Impfstoffen sei von dem Brand nicht betroffen, erklärte ein Sprecher von Serum Institute.
Brand bei weltgrößtem Hersteller von Impfstoffen
In der Fabrik des weltgrößten Impfstoff-Herstellers, des Serum Institute in Indien, ist ein Brand ausgebrochen. Fernsehbilder zeigten am Donnerstag dichte Rauchwolken über dem Werk im westindischen Pune aufsteigen. Die Produktion von Coronaimpfstoff sei nicht betroffen, sagte ein Sprecher des Serum Institute.
Verteidigung von Hauptangeklagtem in Lübcke-Prozess plädiert auf Totschlag
Die Verteidigung des Hauptangeklagten im Lübcke-Prozess hat in ihrem Schlussvortrag auf Totschlag plädiert. "Stephan E. hat sich nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags schuldig gemacht", sagte E.s Anwalt Mustafa Kaplan am Donnerstag in seinem Plädoyer vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Es lägen keine Mordmerkmale vor. Die Tat sei nicht heimtückisch gewesen, weil der frühere Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke zum Tatzeitpunkt zwar wehrlos, aber nicht arglos gewesen sei.
Geballte Starpower für Joe Biden
Die USA können feiern - in Pandemie-Zeiten auch ohne jubelnde Massen, dafür mit Masken und Abstand: Das hat die mit Stars besetzte Show am Abend der Amtseinführung von Joe Biden als neuem US-Präsidenten gezeigt. Fast allein vor dem hell erleuchteten Lincoln Memorial in der Hauptstadt Washington sangen Künstler wie John Legend und Katy Perry - und wurden in Millionen Wohnzimmer übertragen. Biden und seine Vizepräsidentin Kamala Harris richteten nochmals Worte an die Nation.
Geballte Starpower an für Joe Biden
Die USA können feiern - in Pandemie-Zeiten auch ohne jubelnde Massen, dafür mit Masken und Abstand: Das hat die mit Stars besetzte Show am Abend der Amtseinführung von Joe Biden als neuem US-Präsidenten gezeigt. Fast allein vor dem hell erleuchteten Lincoln Memorial in der Hauptstadt Washington sangen Künstler wie John Legend und Katy Perry - und wurden in Millionen Wohnzimmer übertragen. Biden und seine Vizepräsidentin Kamala Harris richteten nochmals Worte an die Nation.
Deutsche Umweltverbände begrüßen Rückkehr der USA zu mehr Klimaschutz
Der Schwenk von US-Präsident Joe Biden und seiner neuen US-Regierung zu mehr Klimaschutz stößt in Deutschland auf große Zustimmung. Die internationale Klimadiplomatie erhalte damit "weiteren Schwung", erklärte Christoph Heinrich vom WWF Deutschland. Der neue Kurs der USA sei "international von überragender Bedeutung", betonte auch der Politische Geschäftsführer von Germanwatch, Christoph Bals.
Merkel sieht mit Biden breite politische Übereinstimmung
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden wieder deutlich größere politische Schnittmengen. "Es gibt mit Biden einen viel breiteren Raum von politischer Übereinstimmung", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Zugleich bekannte sie sich zu einer größeren Verantwortung auch Deutschlands auf internationaler Ebene.
Google einigt sich mit Frankreichs Presse auf Vergütung für Inhalte
Der Internetkonzern Google hat den Urheberrechtsstreit mit der französischen Presse im Grundsatz beigelegt: Das US-Unternehmen unterzeichnete ein Abkommen mit dem Presseverband Apig, der die französische Überregional- und Regionalpresse vertritt, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Die für drei Jahre gültige Vereinbarung sei ein "Rahmen, in dem Google individuelle Lizenzabkommen" mit Zeitungen schließen könne, hieß es.
Merkel: Die Mühe im Kampf gegen die Corona-Pandemie lohnt sich
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wirbt weiter für ihren harten Kurs in der Corona-Pandemie, der sich aus ihrer Sicht bereits ausgezahlt hat. "Es zeigt sich, dass die Mühe sich lohnt", sagte Merkel am Donnerstag mit Blick auf sinkende Infektionszahlen. Die Verlängerung des Lockdowns hält sie aber wegen der Gefahr durch Virus-Mutationen für notwendig, bei möglichen Lockerungen sollen Schulen und Kitas zuerst wieder öffnen.
Merkel: "Harte Einschnitte" in der Corona-Pandemie zahlen sich aus
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eindringlich für ihren harten Kurs in der Corona-Pandemie geworben. "Es ist sehr ermutigend, dass sich die aktuelle Lage zu entspannen beginnt", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin mit Blick auf sinkende Infektionszahlen. Die "harten Einschnitte" zahlten sich aus. Sie verteidigte zugleich die Verlängerung des Lockdowns wegen der Gefahr durch Virus-Mutationen. Bei möglichen Öffnungen sollen nach ihrer Ansicht Schulen und Kitas Vorrang haben.
Merkel verteidigt harte Maßnahmen in der Corona-Pandemie als notwendig
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die harten Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie als notwendig verteidigt. "Wir handeln aus Vorsorge für unser Land", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Alles diene dem Ziel, "in diesem Jahr die Pandemie in den Griff zu bekommen und schließlich zu überwinden". Deutschland befinde sich in einer "sehr schwierigen Phase" der Pandemie.
Amazon bietet neuem US-Präsidenten Biden Hilfe bei Impfkampagne an
Der Online-Riese Amazon hat dem neuen US-Präsidenten Joe Biden Hilfe bei der angekündigten Impfkampagne gegen das Coronavirus angeboten. "Amazon hält sich bereit, Ihnen beim Erreichen Ihres Ziels zu helfen, 100 Millionen Amerikaner in den 100 ersten Tagen ihrer Regierung zu impfen", heißt es in einem AFP vorliegenden Brief von Amazon-Manager Dave Clark an Biden. Er forderte gleichzeitig eine schnelle Impfung der Amazon-Beschäftigten.
Bidens Berater Fauci dankt WHO für Führungsrolle im Kampf gegen Corona-Pandemie
Der prominente US-Virologe Anthony Fauci hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ihre Führungsrolle im Kampf gegen die Corona-Pandemie gedankt. Bei der Sitzung des WHO-Exekutivrats bekräftigte Fauci am Donnerstag den Kurswechsel Washingtons. Die neue US-Regierung halte an der WHO-Mitgliedschaft fest und werde ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen, sagte der medizinische Chefberater des neuen US-Präsidenten Joe Biden.
Studie zu Psyche: "Bis zu gewissem Grad sind wir alle Patienten in der Pandemie"
Frauen und jüngere Menschen fühlen sich in der Corona-Pandemie überdurchschnittlich psychisch belastet. Das zeigt eine seit März laufende Studie der Universität Duisburg-Essen mit fast 25.000 Menschen, wie die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) am Donnerstag berichtete. Bei Frauen könnte dies an der häufigen Doppelbelastung durch Homeoffice und Homeschooling liegen. Heranwachsenden wiederum setzen vermutlich Bildungssorgen und die fehlenden Kontakte mit Gleichaltrigen zu.
Zwei Verletzte durch Schüsse bei Auseinandersetzung auf Straße in Berlin
Bei einer Auseinandersetzung auf offener Straße in Berlin sind zwei Männer durch Schüsse verletzt worden. Nach Abgaben der Polizei vom Donnerstag kam es am Mittwochabend nach ersten Erkenntnissen zu einem Streit zwischen etwa 15 bis 20 Menschen im Stadtteil Wedding. Während des eskalierenden Konflikts schoss ein 38-Jähriger auf zwei andere Beteiligte im Alter von 24 Jahren und 26 Jahren.
Mehr als 20 Tote bei Anschlag in Bagdad
Bei einem Anschlag im Zentrum der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 40 weitere Menschen wurden nach Angaben des irakischen Innenministeriums verletzt, als sich zwei Selbstmordattentäter am Donnerstagmorgen auf einem belebten Markt in die Luft sprengten.
Sechs von zehn Kommunen wollen laut Umfrage Steuern und Gebühren erhöhen
Städten und Gemeinden geht in der Corona-Krise das Geld aus – viele wollen daher die Steuern und Gebühren erhöhen. 64 Prozent der deutschen Kommunen planen dies, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Beratungsgesellschaft EY unter 300 Kommunen mit mindestens 20.000 Einwohnern hervorgeht. Jede dritte plant demnach höhere Gebühren für die Wasserversorgung, Straßenreinigung und Müllentsorgung.
Umfrage: Sechs von zehn Kommunen wollen Steuern und Gebühren erhöhen
Städten und Gemeinden geht in der Corona-Krise das Geld aus – viele wollen daher die Steuern und Gebühren erhöhen. 64 Prozent der deutschen Kommunen planen dies, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Beratungsgesellschaft EY unter 300 Kommunen mit mindestens 20.000 Einwohnern hervorgeht. Jede dritte von ihnen plant demnach höhere Gebühren für Wasserversorgung sowie Straßenreinigung und Müllentsorgung.
Spahn fordert Corona-Tests für Grenzpendler in EU
Vor dem EU-Sondergipfel zum Umgang mit der Corona-Pandemie hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für ein europaweit abgestimmtes Vorgehen bei Corona-Tests von Grenzpendlern ausgesprochen. Man sehe in vielen Grenzregionen, dass das Infektionsgeschehen oft auf beiden Seiten hoch sei und es sich immer wieder gegenseitig "hochschaukeln" würde, sagte Spahn am Donnerstag dem SWR. Auf der anderen Seite würden aber die Pendler gebraucht, auch im Gesundheitswesen. Spahn sprach daher von "einem Dilemma". Aus Ausweg plädierte der Minister für eine abgestimmte Test-Strategie. "Dann braucht es eben verbindlich Tests", sagte er dem SWR. Es gebe bereits Gespräche mit den Regierungen Tschechiens und Polens, damit Tests von Grenzpendlern entweder dort oder in Deutschland oder im Wechsel regelmäßig stattfinden könnten. Dies müsse nicht unbedingt direkt an der Grenze geschehen, aber solche Tests müssten mehrmals pro Woche stattfinden. Mit Blick auf die knappen Impfstoffe äußerte sich Spahn zuversichtlich, dass bald ausreichend Impfdosen in der EU zur Verfügung stehen. Derzeit würden die Produktionskapazitäten ausgebaut. Zudem stehe mit dem Impfstoff des Herstellers Astrazeneca ein weiteres Vakzin kurz vor der Zulassung in der EU. Forderungen, jetzt das Patentrecht auszusetzen, damit auch andere Hersteller die Impfstoffe produzieren könnten, erteilte der Gesundheitsminister eine Absage. Die Frage des grenzüberschreitenden Reiseverkehr ist eines der zentralen Themen des EU-Sondergipfels. (V.Sørensen--DTZ)
Braun fordert Corona-Maßnahmen von Nachbarstaaten
In der Debatte um Grenzschließungen in der EU angesichts der Gefahr durch neue Coronavirus-Mutationen hat Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) entschlossene Eindämmungsmaßnahmen von allen Mitgliedstaaten gefordert. Alle Länder müssten die Infektionszahlen nun durch geeignete Maßnahmen "deutlich" senken, sagte Braun am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Falls ein Nachbarland dies nicht tue, seien "noch strengere Einreiseregeln an unseren Binnengrenzen nicht vermeidbar". Wenn sich die deutlich ansteckendere britische Mutation auch im kontinentalen Europa verbreite, sei das Infektionsgeschehen "nicht mehr zu beherrschen", sagte Braun. In Deutschland hätten Bund und Länder daher bei ihrem Gipfel am Dienstag entsprechend reagiert. Auch andere EU-Länder müssten nun handeln. Falls ein Nachbarland dies nicht tue, könne sich auch Deutschland vor der Mutation "kaum schützen". Die Regierung werde dann handeln, kündigte er an. Am Donnerstag beraten die EU-Staats- und Regierungschefs bei einem virtuellen Corona-Gipfel unter anderem über den grenzüberschreitenden Reiseverkehr. Angesichts der Gefahr durch die Mutation hatte Frankreich "Gesundheitskontrollen" an den Grenzen zwischen Mitgliedstaaten gefordert. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte vor diesem Hintergrund nach den neuen Bund-Länder-Beratungen Grenzschließungen nicht ausgeschlossen. Merkel wird am Donnerstagvormittag in Berlin vor die Presse treten, auch dabei ist die Bekämpfung der Pandemie das zentrale Thema. Braun sagte, es gehe der Kanzlerin darum, die Bürger "mitzunehmen". Sie wolle die Strategie angesichts des Risikos der Mutationen "erklären". Entscheidend sein, dass nun alle "in den nächsten Wochen sehr konsequent" mitmachten. In der Debatte um Verzögerungen bei der Impfstofflieferung nahm Braun die Hersteller Pfizer/Biontech und Moderna in Schutz. In beiden Fällen handle es sich um "Start-Up-Unternehmen" mit neuartigen mRNA-Impfstoffen, sagte er. "Da wird die Produktion erst aufgebaut." Sehr bald werde sich die Impfstoffversorgung durch die Zulassung von weiteren "klassischen Impfstoffen" von großen Herstellern deutlich verbessern, fügte der Minister hinzu. So gebe es die Zusicherung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, den Impfstoff des Unternehmens Astrazeneca noch im Januar zuzulassen, sagte Braun. Im ersten Quartal werde voraussichtlich noch eine weitere Zulassung folgen. Das werde die verfügbare Menge so weit erhöhen, dass die Impfzentren "im Vollbetrieb" laufen könnten. (U.Stolizkaya--DTZ)
Eisenbichler vor Biathlon-WM: "Vier, fünf Medaillen" im Visier
Bernd Eisenbichler, Sportlicher Leiter der deutschen Biathleten, hat bei der WM in Pokljuka "vier, fünf Medaillen" im Visier. Das sei "immer eine Zielsetzung, auch wenn ich eigentlich gar keine klare Vorgabe aussprechen will", sagte Eisenbichler der Passauer Neuen Presse.
Karliczek fordert zusätzliche Angebote für benachteiligte Schüler in der Pandemie
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert zusätzliche Angebote für benachteiligte Schüler in der Corona-Krise und will die Länder dabei unterstützen. Entsprechende Programme könnten in den Ferien wieder aufgelegt werden, sagte Karliczek im Podcast "Die Schulstunde" des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Der Bund sei bereit, sich daran zu beteiligen.
Prominentenfoto ohne Bezug zum Text darf nicht zum Ködern benutzt werden
Das Foto eines Prominenten darf von Medien nicht zum Ködern von Lesern oder für Werbezwecke benutzt werden, wenn der Prominente im Artikel überhaupt nicht vorkommt. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag und gab in zwei unterschiedlichen Fällen dem Moderator Günther Jauch und dem Schauspieler Sascha Hehn recht. Diese fordern von Verlagen eine fiktive Lizenzgebühr für die Nutzung ihrer Bilder. (Az. I ZR 120/19 und I ZR 207/19)
Zwei Fußgänger in Schleswig-Holstein von Auto erfasst und getötet
Bei einem Unfall in Neumünster hat ein Autofahrer zwei Fußgänger erfasst und tödlich verletzt. Außerdem wurde eine dritte Fußgängerin lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Der 24-Jährige verlor am Mittwochabend hinter einer Kurve einer Landstraße am Ortseingang von Neumünster die Kontrolle über sein Fahrzeug und erfasste dabei die drei Menschen auf einem Gehweg.
BA-Chef Scheele rechnet mit schwierigem Ausbildungsjahr 2021
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet angesichts der Corona-Pandemie mit einem "schwierigen Ausbildungsjahr 2021". Corona verschärfe die Situation auf dem Ausbildungsmarkt, sagte BA-Chef Detlef Scheele dem Nachrichtenportal t-online. "Was die Ausweichstrategie der jungen Leute ist, wissen wir jetzt noch nicht", fügte er hinzu. 2020 seien viele einfach länger zur Schule gegangen.
Unbekannte schocken Lokführer in Nordrhein-Westfalen mit Puppe auf Bahngleis
Unbekannte haben in Nordrhein-Westfalen eine menschenähnliche Puppe auf eine Bahnstrecke gelegt und damit einen Lokführer schwer geschockt. Wie die Bundespolizei in Sankt Augustin am Donnerstag mitteilte, überfuhr der 49-Jährige am Mittwochabend in der Nähe von Marsberg mit seinem Regionalexpress trotz einer Notbremsung die Puppe. In dem Glauben, einen Menschen erfasst zu haben, schlug er Alarm.