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Einzelhandelsfirmen legen Sieben-Punkte-Konzept für Öffnung vor
Vor den Bund-Länder-Beratungen über mögliche Lockerungen des Lockdowns hat ein Zusammenschluss von Einzelhandelsfirmen ein Sieben-Punkte-Konzept vorgelegt, das eine sichere Öffnung ermöglichen soll. Das Konzept sehe einheitliche Zugangsbeschränkungen für die Läden, Abstandsregelungen, umfangreiche Hygienemaßnahmen sowie strikte Kontrollen vor, ob die Regeln eingehalten werden, wie das "Handelsblatt" am Montag berichtete. Diskutiert werde auch eine Kontaktnachverfolgung mittels einer App.
Ifo-Umfrage: Lage der deutschen Autohersteller leicht verbessert
Deutschlands Autohersteller und ihre Zulieferer bewerten ihre aktuelle Geschäftslage laut Umfrage des Ifo-Instituts etwas besser als im Vormonat. Der Indikator der Münchner Wirtschaftsforscher stieg von minus 7,7 Punkten im Januar auf minus 2,3 Punkte im Februar, wie das Ifo am Montag mitteilte.
Facebook zahlt in den USA 650 Millionen Dollar wegen Verletzung von Privatsphäre
Zur Beilegung eines Rechtsstreits um die Verletzung der Privatsphäre von 1,6 Millionen Nutzern in den USA zahlt der Internetkonzern Facebook 650 Millionen Dollar (538 Millionen Euro) Entschädigung. Wie aus Dokumenten hervorgeht, in die die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag Einsicht hatte, billigte ein Bundesgericht die Vereinbarung zwischen Facebook und 1,6 Millionen seiner Nutzer im Bundesstaat Illinois.
Neue WTO-Generaldirektorin Okonjo-Iweala tritt ihr Amt an
Zwei Wochen nach ihrer Ernennung zur neuen WTO-Generaldirektorin tritt die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala am Montag offiziell ihr Amt an der Spitze der Welthandelsorganisation an. Die 66-jährige Entwicklungsökonomin war Mitte Februar als erste Frau zur WTO-Chefin ernannt worden. Sie ist auch die erste Afrikanerin in dem Amt, das vor ihr der Brasilianer Roberto Azevêdo innehatte.
Studie: Corona-Krise könnte Geschlechter-Ungleichheit bei Arbeitszeit vertiefen
Die Folgen der Corona-Krise könnten die Ungleichheit zwischen erwerbstätigen Frauen und Männern langfristig verschärfen. Möglich sei vor allem eine "dauerhafte Verschlechterung der Arbeitszeit-Situation" von Frauen, heißt es in einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Daher müsse an dieser Stelle rechtzeitig gegengesteuert werden. Die Ergebnisse lagen AFP am Sonntag exklusiv vor.
Großbritannien gründet Staatsbank zur Förderung von Infrastrukturprojekten
Zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Krise will die britische Regierung eine Staatsbank für milliardenschwere Infrastrukturprojekte gründen. Finanzminister Rishi Sunak werde das Vorhaben am Mittwoch im Rahmen des Haushaltsentwurfs offiziell vorstellen, teilte sein Ministerium am Samstag in London mit. Die Bank werde im Frühling mit einem Kapital von zwölf Milliarden Pfund (13,8 Milliarden Euro) gegründet. Hinzu kommen den Angaben zufolge Staatsgarantien in Höhe von zehn Milliarden Pfund.
Umfrage: Viele Deutsche trinken im Homeoffice mehr Kaffee als im Büro
Viele Deutsche trinken bei der Arbeit im Homeoffice mehr Kaffee als im Büro. In einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbands gab etwa die Hälfte der im Homeoffice Tätigen an, dass sie dort mehr Kaffee konsumierten als sonst auf der Arbeit, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete. Lediglich 17 Prozent kommen demnach Zuhause mit weniger Koffein aus.
Tiktok muss in den USA wegen Streits um Datenschutz 92 Millionen Dollar zahlen
Die Videoplattform Tiktok muss in den USA wegen mutmaßlicher Datenschutzverstöße 92 Millionen (rund 75 Millionen Euro) Dollar zahlen. Im Gegenzug sollen mehrere laufende Verfahren eingestellt werden, in denen Tiktok das rechtswidrige Sammeln von Daten minderjähriger Nutzer zur Last gelegt wird.
USA räumen wichtige Hürde für Digitalsteuer aus dem Weg
In der Frage der Besteuerung großer Digitalkonzerne wie Facebook, Google und Amazon hat die neue US-Regierung auf dem Weg zu einer internationalen Verständigung eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt. Wie das US-Finanzministerium mitteilte, kündigte Finanzministerin Janet Yellen im Rahmen des G20-Treffens am Freitag an, dass die USA nicht länger für eine sogenannte Safe-Harbor-Klausel eintreten, die den US-Konzernen letztlich Freiwilligkeit bei der Wahl des Besteuerungssystems zugestanden hätte.
Bundesgerichtshof verhandelt "fiktive" Kosten für Wohnungsreparatur
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am Freitag erneut über die Frage "fiktiver" Kosten für eine Wohnungsreparatur verhandelt. Es ging darum, ob der Verkäufer einer Wohnung im Schadensfall die tatsächlichen Reparaturkosten erstatten muss oder aber sogenannte fiktive Mängelbeseitigungskosten. Im letzteren Fall bekämen die Käufer Geld, auch wenn sie gar keine Reparatur vornähmen. (Az. V ZR 33/19)
VW erwartet im laufenden Jahr Umsatz "signifikant über dem Vorjahr"
Volkswagen blickt mitten in der Corona-Pandemie sehr zuversichtlich nach vorn: Im laufenden Geschäftsjahr 2021 erwartet VW, dass die Auslieferungen "deutlich", der Umsatz gar "signifikant" über dem Vorjahr liegen, wie der Konzern am Freitag mitteilte. 2020 konnte VW demnach "besser als erwartet" abschließen: Der Umsatz ging um nur rund zwölf Prozent zurück, der Nettogewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.
Scholz bekennt sich zu Hilfe für arme Staaten in Corona-Krise
Vor dem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hat sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zur Hilfe für arme Staaten in der Corona-Pandemie bekannt. Er setze sich auch im Rahmen der G20-Runde dafür ein, "dass die Impfstoffproduktion und -verteilung weiter verstärkt werden", sagte Scholz am Freitag. "Wir stehen an der Seite der ärmsten Länder."
Telekom-Musterprozess muss teils neu verhandelt werden
Der Telekom-Musterprozess muss teilweise neu verhandelt werden. Der Entscheid des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Main von 2016 sei in einem Aspekt fehlerhaft, teilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag mit. In dem Musterverfahren hatten rund 17.000 Kleinaktionäre geklagt, die beim sogenannten dritten Börsengang der Deutschen Telekom AG Geld verloren hatten. (Az. XI ZB 24/16)
Airbus legt erstmals Klimabilanz seiner Flugzeuge offen
Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat erstmals eine Klimabilanz seiner Flugzeuge veröffentlicht. Die vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019 ausgelieferten Flugzeuge dürften demnach im Laufe ihrer gut 20-jährigen Lebensdauer etwas weniger Kohlendioxid (CO2) ausstoßen als Deutschland in einem Jahr, wie der Konzern am Freitag erklärte.
Mutter von British Airways macht 6,9 Milliarden Euro Verlust
Der Mutterkonzern der British Airways, IAG, hat im Corona-Jahr 2020 einen riesigen Verlust gemacht und hofft jetzt auf den Nachholeffekt. "Wir wissen, dass es eine aufgeschobene Nachfrage nach Reisen gibt, und die Leute wollen fliegen", sagte IAG-Chef Luis Gallego am Freitag bei der Vorlage der Bilanz. Die Impfungen machten Fortschritte und die Infektionszahlen weltweit gingen "in die richtige Richtung".
Sandalenhersteller Birkenstock geht neue Wege
Der Sandalenhersteller Birkenstock ist verkauft. Das vor knapp 250 Jahren gegründete Familienunternehmen aus dem rheinland-pfälzischen Linz am Rhein geht mehrheitlich an die US-französische Beteiligungsgesellschaft L Catterton und die Familienholding Financière Agache des französischen Milliardärs Bernard Arnault, wie Birkenstock am Freitag mitteilte. Mit dem Schritt soll demnach das globale Wachstum der Marke beschleunigt werden - unter anderem "in Zukunftsmärkten" wie China und Indien.
Wirtschaftsverbände erhöhen vor Bund-Länder-Treffen Druck auf Politik
Verbände der deutschen Wirtschaft erwarten vom nächsten Bund-Länder-Treffen zur Lage der Pandemie einen konkreten Öffnungsplan und erhöhen den Druck auf die Politik. Die fehlende Perspektive und die täglich wachsende Ungewissheit trieben die Kaufleute angesichts des drohenden Existenzverlusts in "Wut und Verzweiflung", schrieb der Handelsverband Deutschland (HDE) am Freitag in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall mahnte, zur Öffnungsdiskussion gehöre auch eine vernünftige Impfstrategie.
Tourismusbranche dringt auf europäische Perspektive für Öffnung
Die Tourismusbranche dringt auf eine europäische Perspektive für die Zukunft des Sektors. Es sei "Zeit für einen gemeinschaftlichen und koordinierten Aufbruch, um sichere Mobilität wieder herzustellen", sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. Deutsche Reiseveranstalter und Reisebüros hätten 2020 Umsatzeinbußen von 80 Prozent verzeichnet, im Januar sogar über 90 Prozent. "Das ist nicht mehr lange auszuhalten."
Böckler-Studie: EU-Staaten erhöhen Mindestlöhne schwächer als im Vorjahr
Die EU-Mindestlöhne sind zum Jahresbeginn nach Berechnungen der Hans-Böckler-Stiftung deutlich schwächer gestiegen als vor der Corona-Krise. 17 von 21 betroffenen EU-Staaten hoben ihre Lohnuntergrenze zum 1. Januar im Mittel - dem sogenannten Median - um 3,1 Prozent an, wie die Stiftung am Freitag mitteilte. Inflationsbereinigt blieb demnach eine Anhebung um 1,6 Prozent. 2020 hatte der nominale Anstieg 6,1 Prozent betragen, der reale 4,5 Prozent.
BGH verhandelt über Erstattung voraussichtlicher Kosten für Wandrenovierung
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.45 Uhr) über die Erstattung voraussichtlicher Kosten. Im konkreten Fall geht es um eine feuchte Wand in einer Eigentumswohnung. Die Kläger wollen vom Vorbesitzer die Zahlung des Geldes, das sie vermutlich für die Beseitigung ausgeben müssten. (Az. V ZR 33/19)
Bidens designierte Handelsbeauftragte verteidigt bisherige Zollpolitik der USA
Die neue US-Regierung plant keine komplette Abkehr von der Zollpolitik des früheren Präsidenten Donald Trump. "Zölle sind ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Werkzeugkastens für einen fairen Handel", sagte die designierte Handelsbeauftragte von Trumps Nachfolger Joe Biden, Katherine Tai, am Donnerstag bei ihrer Nominierungs-Anhörung im Senat.
EU-Staaten für Offenlegung von Steuern internationaler Unternehmen
Nach jahrelanger Blockade haben die EU-Staaten den Weg für ein besseres Vorgehen gegen Steuervermeidung durch international tätige Großunternehmen geebnet. Die meisten der 27 Mitgliedsländer sprachen sich am Donnerstag bei einer Videokonferenz der Wettbewerbsminister dafür aus, große Firmen zur Offenlegung ihrer Gewinne und Steuerzahlungen nach einzelnen Ländern zu verpflichten. Deutschland legte sich nicht fest. Eine endgültige Abstimmung steht noch aus.
Deutsche Winzer exportierten im vergangenen Jahr neun Prozent weniger Wein
Der Export deutscher Weine ist im vergangenen Jahr unter anderem wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie Strafzöllen in den USA gesunken. Die deutschen Winzer exportierten 2020 gut 950.000 Hektoliter Wein und damit neun Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Deutsche Weininstitut im rheinland-pfälzischen Bodenheim am Donnerstag mitteilte. Auch der Exportwert sank demnach um neun Prozent - auf 277 Millionen Euro.
Winzerstochter wegen Anprangerns von Pestizid-Rückständen in Bordeaux-Wein verurteilt
Die französische Justiz hat eine Winzerstochter und Aktivistin wegen Vorwürfen der Verleumdung zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, weil sie öffentlich Pestizid-Rückstände in Bordeaux-Weinen angeprangert hat. Ein Gericht im südwestlichen Libourne unweit von Bordeaux verhängte am Donnerstag eine Schadenersatzzahlung von 125.000 Euro gegen Valérie Murat, Sprecherin der Organisation Alerte aux Toxiques. Das Gericht gab damit einer Klage des Weinbauverbands CIVB statt.
Stiftung Warentest: FFP2-Maske von 3M schützt am besten
Die Stiftung Warentest hat zehn FFP2-Masken geprüft - rundum empfehlenswert ist demnach das Produkt der US-Firma 3M. "Sie sitzt gut, ist dicht und ermöglicht komfortables Atmen" und erfülle damit als einzige ohne Einschränkung die wichtigsten Testkriterien, teilte Stiftung Warentest am Donnerstag mit.
Versicherungskonzern Axa zieht sich aus Projekt Nord Stream 2 zurück
Das Versicherungsunternehmen Axa hat sich aus dem Projekt zum Bau der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zurückgezogen. "So wie andere Unternehmen" habe auch Axa entschieden, sich aus dem Vorhaben zurückzuziehen, sagte der Verantwortliche für Risiken und Investitionen, Alban de Mailly Nesle, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Axa-Jahreszahlen. Er antwortete auf eine entsprechende Frage einer Journalistin.
Größte Brauereigruppe AB InBev mit deutlichem Gewinnrückgang 2020
Die weltgrößte Brauerei AB InBev hat die Folgen des weltweiten Lockdowns mit geschlossenen Bars und Pubs deutlich zu spüren bekommen: Der Gewinn des Unternehmens schrumpfte 2020 um die Hälfte auf 3,8 Milliarden Dollar (gut 3,1 Milliarden Euro), wie es am Donnerstag bekanntgab. Allerdings konnten die Gewinne im letzten Quartal des Corona-Jahres wieder deutlich zulegen - auf 2,2 Milliarden Dollar verglichen mit 962 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Handelsverband mahnt bei Lockdown-Ausstiegsplan zur Eile
Der Einzelhandel pocht mit Nachdruck auf mehr Tempo beim Schaffen einer Öffnungsperspektive. Die Bundesregierung und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten müssten den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown "sehr zeitnah" präsentieren, forderte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Donnerstag. "Ohne passgenaue staatliche Unterstützung und ohne Öffnungsperspektive werden in vielen Innenstädten in den kommenden Wochen die Lichter ausgehen", mahnte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Experten-Beirat übergibt Vorschläge für nachhaltige Finanzwirtschaft
Ein Experten-Beirat der Bundesregierung hat am Donnerstag seine Vorschläge für eine nachhaltige Finanzwirtschaft vorgestellt. Kernelement der Strategie ist der Ansatz, Kapitalflüsse grundsätzlich an Klimaverträglichkeit zu binden und mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens in Einklang zu bringen. Dem Finanzsektor komme eine Hebelwirkung dabei zu, Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche sozial, ökonomisch und ökologisch zu gestalten, heißt es im Bericht des Sustainable-Finance-Beirats.
IAB: Arbeitsmarkt hält dem Lockdown stand
Eine Entlassungswelle wegen des zweiten Lockdowns ist nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern weiterhin nicht zu befürchten. Die Arbeitsagenturen seien mit Blick auf mögliche Lockerungen und die voranschreitenden Impfungen wieder optimistischer geworden, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mit. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer für Februar stieg gegenüber dem Vormonat um 0,7 Zähler auf 100,9 Punkte.
Erneute Börsenturbulenzen um Computerspielhändler Gamestop
Die Aktie des Computerspielhändlers Gamestop ist zum Börsenschluss in den USA erneut durch die Decke gegangen. Die Papiere legten um 100 Prozent zu und lagen am Mittwochabend (Ortszeit) an der Wall Street in New York bei 91,71 Dollar (gut 75 Euro). Am Tag zuvor war bekannt geworden, dass Finanzchef Jim Bell das Unternehmen Ende März verlässt.
Opposition kritisiert Koalitionsentwurf zur Frauenquote scharf
Vor der ersten Bundestagslesung des Gesetzentwurfs zur Frauenquote in Unternehmensvorständen am Donnerstag haben alle Oppositionsparteien im Parlament die Regierungspläne scharf kritisiert. Eine Quote für 74 Börsenunternehmen sei ein "Fortschritt mit angezogener Handbremse", sagte die Grünen-Sprecherin für Frauenpolitik, Ulle Schauws, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben). Auch Linksparteichefin Katja Kipping kritisierte die angestrebte "Mindestbeteiligung" von Frauen als unzureichend.