Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
Präsidenten Russlands, Chinas und des Iran bei Gipfel in Kirgistan
Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul
Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina
Politik
Außenminister Wadephul besucht Tunesien und Algerien
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) besucht am Montag und Dienstag die nordafrikanischen Mittelmeeranrainer Tunesien und Algerien. In Tunis sind am Montag Gespräche mit seinem Kollegen Mohamed Nafti geplant sowie Treffen mit Vertretern deutscher Unternehmen im Land und tunesischer Start-ups.
Politik
US-Finanzministerium verwehrt Journalisten Akkreditierung für G20-Treffen
Das US-Finanzministerium hat mehreren Journalisten die Akkreditierung für das am Montag beginnende Treffen der G20-Finanzminister und Zentralbanker in Asheville verweigert. Reporter der "New York Times", des "Wall Street Journal" sowie der Nachrichtenagentur Bloomberg haben keinen Zugang zu dem Treffen, wie die Medienhäuser mitteilten. Als G20-Gastgeber regelt das Finanzministerium den Zugang zu den zweitägigen Beratungen im US-Bundesstaat North Carolina.
Letzte Nachrichten
Kurti als neuer Regierungschef des Kosovo bestätigt
Fünf Wochen nach der Parlamentswahl im Kosovo hat der neue Regierungschef Albin Kurti sein Amt angetreten. 67 der 120 Abgeordneten im Parlament in Pristina stimmten am Montagabend für Kurti und sein Kabinett unter Führung seiner links-nationalistischen Partei Vetevendosje ("Selbstbestimmung").
China reagiert wütend auf westliche Sanktionen wegen Umgangs mit Uiguren
China hat wütend auf die Sanktionen westlicher Länder wegen seines Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren reagiert. Die EU-Sanktionen "haben keine rechtliche Grundlage und sind unangemessen", erklärte das chinesische Außenministerium nach einem Treffen mit dem Leiter der EU-Delegation in China. Das Auswärtige Amt rief Peking derweil zur Rücknahme seiner Sanktionen gegen EU-Parlamentarier und Wissenschaftler auf, von denen unter anderem der deutsche EU-Abgeordnete Reinhard Bütikofer betroffen ist.
Slowakischer Wirtschaftsminister tritt im Streit um Corona-Krisenmanagement zurück
Im Streit um das Corona-Krisenmanagement in der Slowakei ist Wirtschaftsminister Richard Sulik zurückgetreten. Nun müsse auch Ministerpräsident Igor Matovic sein Amt aufgeben, um den Weg für ein neues Kabinett freizumachen, erklärte Sulik, der auch Vizeregierungschef ist, am Montag.
Festnahme nach Überfall auf Berliner Geldtransporter im Februar
Rund einen Monat nach dem Überfall auf einen Geldtransporter am Berliner Kurfürstendamm ist am Montagabend ein 30-Jähriger verhaftet worden. Die Polizei vollzog einen Haftbefehl wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung, wie die Berliner Staatsanwaltschaft am Montag erklärte. Mehrere bewaffnete Täter hatten am 19. Februar einen Geldtransporter überfallen, als die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gerade einen Geldautomaten befüllten. Zwei Menschen wurden bei dem Überfall verletzt.
Miami Beach verlängert Ausnahmezustand bis zum Ende der Semesterferien
Wegen des nach wie vor starken Andrangs von feiernden Besuchern inmitten der Corona-Pandemie haben die Behörden von Miami Beach vorsorglich den Ausnahmezustand verlängert. Er gelte nun bei Bedarf bis zum Ende der Semesterferien am 13. April, wie eine Sprecherin der Stadt am Montag erklärte.
Im Stile eines Spitzenteams: Eiskalte Bochumer wieder Zweitliga-Tabellenführer
Wenige Chancen, aber ganz viel Ertrag: Die eiskalten Aufstiegsanwärter des VfL Bochum sind zurück an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga gestürmt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Reis setzte sich in einem unterhaltsamen und temporeichen Montagsspiel mit 3:0 (2:0) bei Fortuna Düsseldorf durch und hat wieder zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Hamburger SV.
Fluggesellschaften wollen Mallorca-Urlauber vor Rückkehr auf Corona testen
Im Streit um Urlaubsreisen nach Mallorca haben sich mehrere Fluglinien prinzipiell bereit erklärt, die Reiserückkehrer selbst zu testen. Fluggesellschaften wie Lufthansa, Eurowings, Condor und TUI wollten Rückkehrer von Mallorca noch auf der Insel testen, berichtete die "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise.
DFB-Präsident Keller kritisiert Vogel-Strafe: "Unbegreiflich"
DFB-Präsident Fritz Keller hat das Vorgehen im Fall Heiko Vogel kritisiert und den Fußballerinnen seine Unterstützung zugesagt. Nach einer digitalen Videokonferenz mit Nationalmannschaftskapitänin Alexandra Popp und Torhüterin Almuth Schult erklärte Keller: "Es war ein wertvoller und offener Austausch, in dem es darum ging, welche Steine unseren Fußballerinnen in den Weg gelegt werden. Sie werden teilweise immer noch massiv strukturell benachteiligt. Das ist nicht akzeptabel."
2,9 Millionen Dollar für ersten Tweet von Twitter-Chef Dorsey
Twitter-Chef Jack Dorsey hat seinen ersten Tweet für 2,9 Millionen Dollar (2,45 Millionen Euro) versteigert. Dorsey hatte seine erste Nachricht auf dem Internet-Kurzbotschaftendienst am 21. März 2006 geschrieben, sie lautet: "Ich richte gerade meinen Twttr ein." Anfang März bot er sie dann auf der Plattform Valuables zum Verkauf an. Diese teilte am Montag mit, Sina Estavi habe den Zuschlag erhalten.
US-Supreme Court will sich mit Urteil gegen Boston-Attentäter befassen
Der Oberste Gerichtshof der USA will sich mit dem Fall des Attentäters befassen, der im April 2013 gemeinsam mit seinem Bruder einen Anschlag auf den Marathonlauf in Boston verübte. Wie der Supreme Court am Montag mitteilte, will er überprüfen, ob das Todesurteil gegen Dschochar Zarnajew zu Recht aufgehoben wurde. Ein Bundesberufungsgericht in Boston hatte Ende Juli das 2015 verhängte Todesurteil wegen Unregelmäßigkeiten bei der Geschworenenauswahl aufgehoben. Das Gericht ordnete eine neue Verhandlung über das Strafmaß an, es ging nicht um die Schuldfrage an sich.
DEL: München rutscht in Düsseldorf aus, Mannheim mit Problemen
Titelverteidiger Adler Mannheim hatte in seinem ersten Nord-Süd-Vergleich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) große Probleme, Mitfavorit Red Bull München rutschte überraschend aus. Süd-Tabellenführer Mannheim, 2019 letzter deutscher Meister vor der Corona-Pandemie, tat sich beim 2:1 (0:1, 1:1, 1:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg sehr schwer. München, Titelträger von 2016 bis 2018, unterlag 2:3 (0:1, 0:1, 2:1) bei der Düsseldorfer EG, die zuvor sechsmal in Folge verloren hatte.
Kardinal Woelki schließt Rücktritt als Kölner Erzbischof aus
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki will am Dienstag weitere Maßnahmen gegen die Vertuschung von sexuellem Missbrauch vorstellen - seinen Rücktritt schloss er im Vorfeld aber aus. "Indem ich im Amt bleibe, übernehme ich Verantwortung für das, was ich in Köln begonnen habe: die schonungslose Aufklärung", sagte Woelki der "Zeit" laut Vorabmeldung vom Montag. Der Erzbischof kündigte die Einberufung einer unabhängigen Aufarbeitungskommission an.
Westliche Staaten verhängen Sanktionen gegen die Militärmachthaber in Myanmar
Westliche Staaten haben am Montag Sanktionen gegen die Militärmachthaber in Myanmar verhängt. Wie die EU mitteilte, wurden gegen Junta-Chef Min Aung Hlaing und neun weitere hochrangige Militärvertreter sowie den Vorsitzenden der Wahlkommission Einreiseverbote und Vermögenssperren in Kraft gesetzt. Die USA verhängten gegen den Polizeichef und einen Armee-Kommandeur für Sondereinsätze Sanktionen. In dem südostasiatischen Land dauern die Proteste gegen die Junta trotz der zunehmenden Gewalt gegen Demonstranten an.
Verbände fordern hohe Investitionen in Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern
Die Automobilindustrie hat gemeinsam mit der Energie- und der Wohnungswirtschaft umfangreiche Investitionen in die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Mehrfamilienhäusern gefordert. In einem Brief an mehrere Bundesminister hieß es am Montag, auch diese Gebäude müssten "für die Anforderungen von morgen fit gemacht werden, um die Potenziale für die Elektromobilität zu heben". Das Schreiben richteten sie an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD).
Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch geht zurück
In Deutschland geht der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch zurück: Wie das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) am Montag mitteilte, lag der Verzehr 2020 mit im Schnitt 57,3 Kilogramm "so niedrig wie noch nie" seit Beginn der Berechnung 1989. Demnach wurde im vergangenen Jahr Fleisch mit einem Schlachtgewicht von 8,5 Millionen Tonnen erzeugt (minus 1,6 Prozent).
Tausende Amazon-Beschäftigte in Italien in den Streik getreten
In Italien sind am Montag tausende Beschäftigte des Onlinehändlers Amazon aus Protest gegen ihre Arbeitsbelastung erstmals in einen landesweiten Streik getreten. Nach Angaben der Gewerkschaften CGIL, CISL und UIL beteiligten sich "im Schnitt 75 Prozent, in einigen Gebieten 90 Prozent" der Belegschaft an dem Ausstand. Der US-Konzern beschäftigt in Italien 9500 Menschen, nach Gewerkschaftsangaben könnten es mit allen Auslieferern und Fahrern zusammen aber bis zu 40.000 Betroffene sein.
Mutmaßliche Randalierer vom Triumphbogen in Paris vor Gericht
Vor gut zwei Jahren wurde der Pariser Triumphbogen bei gewaltsamen Protesten der "Gelbwesten"-Bewegung schwer beschädigt - seit Montag stehen neun Verdächtige wegen Sachbeschädigung und Diebstahls vor Gericht. Ihnen drohen in dem Pariser Verfahren bis zu zehn Jahre Haft.
USA verhängen Sanktionen gegen zwei Chinesen wegen Vorgehens gegen Uiguren
Die USA haben Sanktionen gegen zwei Chinesen verhängt, denen sie Beteiligung an der gewaltsamen Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren vorwerfen. Die Beiden hätten sich "schwerer Verstöße gegen die Menschenrechte" schuldig gemacht, teilte das Finanzministerium am Montag in Washington mit. Weitere "Konsequenzen" würden folgen, solange die Verstöße gegen Minderheiten in der Region Xinjiang anhielten. Zuvor hatte bereits die EU Sanktionen gegen China wegen Pekings Vorgehens gegen die Uiguren verhängt.
Vier mutmaßliche Enkeltrickbetrüger in Polen festgenommen
Nach gemeinsamen Ermittlungen der deutschen und der polnischen Polizei sind im polnischen Posen vier mutmaßliche Enkeltrickbetrüger festgenommen worden. Derzeit würden der Bande mehr als 60 Taten zur Last gelegt, erklärte die Berliner Staatsanwaltschaft am Montag. Demnach waren am vergangenen Donnerstag Spezialeinsatzkräfte in ein Haus in Posen eingedrungen und nahmen drei Verdächtige im Alter zwischen 28 und 54 Jahren fest. Eine 25-jährige Frau wurde ebenfalls festgenommen.
Fast 35 Millionen Tiere lebten 2020 in Deutschlands Haushalten
Fast die Hälfte aller Haushalte hat im vergangenen Jahr einen tierischen Mitbewohner gehabt. Wie der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) und der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZZF) am Montag mitteilten, lebten die Menschen 2020 mit 34,9 Millionen Hunden, Katzen, Kleinsäugetieren und Vögeln zusammen - knapp eine Million mehr als im Vorjahr. In 47 Prozent aller Haushalte gab es demnach mindestens ein Tier.
Berichte über Lebensmittelkontrollen in Berlin dürfen veröffentlicht werden
Das Berliner Verwaltungsgericht hat mehrere Eilanträge von Berliner Restaurantbetreibern abgelehnt. Mit ihren Anträgen wollten die Gastronomen verhindern, dass die Berliner Bezirksämter Informationen über lebensmittelrechtliche Überprüfungen und eventuelle Beanstandungen in ihren Betrieben an die Öffentlichkeit weitergeben, wie das Verwaltungsgericht in Berlin am Montag erklärte. Die Veröffentlichung der Kontrollberichte sei jedoch "durch legitime Zwecke des Verbraucherschutzes gerechtfertigt", erklärte das Gericht zur Urteilsbegründung.
Fast 140 Tote bei Angriffen auf Dörfer im Westen Nigers
Bei einer Serie von Überfällen auf Dörfer im Westen Nigers sind fast 140 Menschen getötet worden. Bei den Angriffen in der Region Tahoua an der Grenze zu Mali starben am Sonntag nach Angaben eines nigrischen Regierungssprechers vom Montag 137 Menschen. Die Regierung werde die Sicherheit in der Region stärken und "die Täter dieser feigen und kriminellen Taten" zur Verantwortung ziehen. Binnen einer Woche starben bei Angriffen in der Region mehr als 200 Menschen.
Tschechien gedenkt mit Glockengeläut und tausenden Kreuzen seiner Corona-Toten
Mit Glockengeläut und tausenden weißen Kreuzen auf einem Platz in der Altstadt von Prag hat Tschechien am Montag der fast 25.000 Corona-Toten in dem Land gedacht. Ein Jahr, nachdem in Tschechien der erste Todesfall bekannt geworden war, läuteten im ganzen Land die Kirchenglocken. Auf dem Altstädter Ring im Stadtzentrum von Prag waren mehr als 20.000 weiße Kreuze auf den Boden gemalt.
Moskau und EU machen sich gegenseitig für schlechte Beziehungen verantwortlich
Vor dem EU-Gipfel diese Woche haben sich Moskau und Brüssel gegenseitig für ihre schlechten Beziehungen verantwortlich gemacht. Russlands Präsident Wladimir Putin warf den Europäern am Montag in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident Charles Michel eine "konfrontative" Politik vor. Michel machte seinerseits Moskau für den "Tiefpunkt" in den beiderseitigen Beziehungen verantwortlich. Damit sich dies ändere, müsse Russland unter anderem seine Cyperattacken gegen EU-Staaten einstellen.
Nato-Generalsekretär: Bei Afghanistan bleiben "alle Optionen offen"
In der Nato bleibt die Zukunft des Afghanistan-Einsatzes weiter ungeklärt. "Es ist keine endgültige Entscheidung gefallen", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag. "Vorerst bleiben alle Optionen offen." Die Nato-Außenminister würden nun bei ihrem Treffen am Dienstag und Mittwoch mit ihrem US-Kollegen Antony Blinken über den Stand der Friedensgespräche mit den radikalislamischen Taliban beraten.
Achtjährige in Darmstadt durch explodierende Spraydose schwer verletzt
Ein achtjähriges Mädchen ist in Darmstadt durch eine explodierende Spraydose schwer verletzt worden. Das Kind wurde nach dem Unglück am Samstag von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Südhessen am Montag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen kam es zu der Explosion auf einem Vereinsgelände, nachdem die Spraydose in ein Lagerfeuer geworfen worden war. Die Spraydose sei daraufhin zu einem "explodierenden Geschoss geworden" und habe das Mädchen im Gesicht getroffen.
Scholz plant für 2022 Neuverschuldung von 81,5 Milliarden Euro
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant für den Haushalt 2022 eine Neuverschuldung von 81,5 Milliarden Euro. Wie aus dem Finanzministerium am Montag weiter bekannt wurde, ist zudem für das laufende Jahr ein Nachtragshaushalt mit einer zusätzlichen Kreditaufnahme von 60,4 Milliarden Euro vorgesehen. Insgesamt würde damit vor allem wegen der Corona-Krise die Neuverschuldung für 2021 auf 240,2 Milliarden Euro ansteigen - nach 130,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
Finanzmärkte reagieren turbulent auf Entlassung des türkischen Zentralbankchefs
In der Türkei haben die Finanzmärkte am Montag geschockt auf die überraschende Entlassung des Zentralbankchefs reagiert: Die Lira stürzte um fast 15 Prozent gegenüber dem Dollar ab, die Kurse an der Börse in Istanbul brachen so stark ein, dass der Handel automatisch zwei Mal ausgesetzt wurde. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte Zentralbankchef Naci Agbal, einen in der Finanzwelt geachteten früheren Finanzminister, am Freitagabend per Dekret entlassen.
Anwälte ohne Anspruch auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von elektronischem Postfach
Rechtsanwälte haben keinen Anspruch auf eine bestimmte Verschlüsselungstechnik für ihr elektronisches Postfach. Die Methode, welche die Bundesrechtsanwaltskammer anwende, sei ausreichend sicher, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Montag. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hatte zusammen mit mehreren Anwälten gegen die Kammer geklagt, welche die Postfächer eingerichtet hatte. (Az. AnwZ (Brfg) 2/20)
Mammutprozess gegen berüchtigten Drogenboss in Niederlanden begonnen
Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen hat in den Niederlanden ein Mammutprozess gegen einen berüchtigten Drogenboss begonnen, der lange als der meistgesuchte Verbrecher des Landes galt. Der 43-jährige Ridouan Taghi und 16 Mitangeklagte müssen sich seit Montag vor einem Hochsicherheitsgericht am Stadtrand von Amsterdam verantworten, wie niederländische Medien berichteten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, für mehrere Morde eine "gut geölte Tötungsmaschine" betrieben zu haben.
Putin will sich am Dienstag mit Sputnik V gegen Corona impfen lassen
Russlands Präsident Wladimir Putin will sich am Dienstag mit dem russischen Impfstoff Sputnik V gegen das Coronavirus impfen lassen. Das kündigte Putin am Montag im russischen Fernsehen an. Eine Absage von EU-Binnenmarktkommissar Thierry Bréton an den russischen Impfstoff wies Putin als "seltsam" zurück.
Brüssel, Washington, London und Ottawa belegen China wegen Uiguren mit Sanktionen
Im Streit um Pekings Vorgehen gegen die muslimische Minderheit der Uiguren haben die EU, Großbritannien, die USA und Kanada Sanktionen gegen China verhängt. Die EU-Außenminister beschlossen am Montag in Brüssel erstmals seit drei Jahrzehnten Sanktionen gegen China wegen Menschenrechtsverstößen, Washington, London und Ottawa schlossen sich später an. Peking reagierte umgehend mit Strafmaßnahmen gegen EU-Parlamentarier und Wissenschaftler aus Deutschland und anderen EU-Staaten.