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Tiktok-Star Kellie Gerardi soll ins All fliegen
Die durch das Online-Netzwerk Tiktok bekanntgewordene US-Forscherin Kellie Gerardi will ins All fliegen. Die 32-Jährige soll mit einem Virgin-Galactic-Flug in den Weltraum starten, wie das Raumfahrtunternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Gerardi zeigte sich begeistert über die Aussichten: Für sie gehe "ein Traum in Erfüllung". Sie habe immer daran geglaubt, dass die Fortschritte in der Raumfahrtindustrie "auch Möglichkeiten für Forscher wie mich eröffnen".
Hoffnung auf Panda-Nachwuchs lässt Börsenkurse in Tokio in die Höhe schießen
Die Hoffnung auf die Geburt eines Panda-Babys in Tokio sorgt auch an der Börse für Vorfreude: Die Kurse einer Restaurantkette, die eine Filiale nahe dem Ueno-Zoo betreibt, schossen am Freitag in die Höhe. Die Aktie des chinesischen Unternehmens Totenko legte zwischenzeitlich um fast 30 Prozent zu und schloss mit einem Plus von knapp zehn Prozent zum Vortag. Die Wertpapiere des Konkurrenten Seiyoken stiegen um fast acht Prozent.
74-Jähriger in Bayern stirbt bei Absturz von Drachenflieger
In Bayern ist ein 74-Jähriger beim Absturz eines Drachenfliegers ums Leben gekommen. Der Mann fiel aus dem Drachen und stürzte aus großer Höhe zu Boden, wie die Polizei in Rosenheim am Freitag mitteilte. Das Unglück ereignete sich demnach bereits am Mittwochnachmittag in Schönau am Königssee im Landkreis Berchtesgadener Land. Auch der Flieger stürzte unkontrolliert zu Boden.
Dalai Lama aus Zauberwürfeln wird in Paris versteigert
Mit einem Kunstwerk aus Zauberwürfeln will der französische Künstler Franck Slama alias Invader erneut einen hohen Erlös erzielen. Sein Werk "Rubik Dalai Lama" wird am 5. Juli in Paris versteigert, wie das Auktionshaus Artcurial am Freitag mitteilte. Es zeigt das geistliche Oberhaupt der Tibeter und besteht aus 225 Zauberwürfeln. Sein Wert wird auf bis zu 400.000 Euro geschätzt.
Zwei Bewerbungen um Nachfolge von ZDF-Intendant Bellut
Für die Nachfolge von Thomas Bellut als ZDF-Intendant gibt es zwei Bewerbungen. Die Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin, Tina Hassel, und ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler stellen sich dem Fernsehrat zur Wahl, wie das ZDF am Freitag in Mainz mitteilte. Am 15. Juni will das erweiterte Präsidium beide Kandidaten einladen und entscheiden, ob die Wahl wegen der Corona-Pandemie wie geplant am 2. Juli stattfinden kann. Voraussetzung dafür wäre eine Präsenzsitzung des Fernsehrats.
Toter auf Feld in Niederbayern vermutlich durch Unfall gestorben
Ein auf einem Feld in Niederbayern tot aufgefundener Mann ist "mit großer Wahrscheinlichkeit" bei einem Unfall ums Leben gekommen. Polizei und Staatsanwaltschaft in Landshut und die Rechtsmedizin in München hätten umfangreich ermittelt, teilte das Polizeipräsidium in Straubing am Freitag mit. Dabei hätten sich keine Hinweise auf Fremdeinwirkung ergeben.
Frankreich erleichtert Einreise ab kommendem Mittwoch
Frankreich erleichtert ab dem kommenden Mittwoch die Einreise für EU-Bürger: Vollständig Geimpfte müssen ab dem 9. Juni keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Regierungsbeschluss hervorgeht. Für alle anderen reicht dann ein höchstens 72 Stunden alter Antigen-Schnelltest statt des bisher vorgeschriebenen PCR-Tests.
Studie: Meereis-Dicke in der Arktis nimmt deutlich schneller ab als angenommen
Britische Klimaforscher haben in einer neuen Studie Alarm geschlagen und vor einer dramatischen Eisschmelze in der Arktis gewarnt. Die Meereis-Dicke in den Küstenregionen der Arktis nehme um 70 bis hundert Prozent schneller ab als allgemein vermutet, heißt es in der am Freitag im Fachmagazin "The Cryosphere" veröffentlichten Studie. Das Meereis in der Arktis hält die Erde kühl - sein Verschwinden würde den Klimawandel aus der Sicht von Wissenschaftlern deshalb noch verschärfen.
Autofahrer bei Wendemanöver in steilem Weinberg tödlich verunglückt
Ein 47-jähriger Autofahrer ist bei einem Wendemanöver in einem steilen Weinberg im baden-württembergischen Mundelsheim tödlich verunglückt. Wie die Polizei in Ludwigsburg am Freitag mitteilte, stürzte er mit seinem Wagen etwa 50 Meter einen Hang hinab und überschlug sich dabei mehrfach.
Medienbericht: Keine Belege für außerirdisches Leben in US-Ufo-Report
Der von der Ufo-Fangemeinde mit Spannung erwartete Bericht der US-Geheimdienste über unbekannte Flugobjekte enthält laut einem Medienbericht keinerlei Belege für außerirdisches Leben. Wie die "New York Times" am Donnerstag berichtete, haben Regierungsvertreter zwar keine Erklärung dafür, worum es sich bei vom Militär gesichteten unidentifzierten Flugobjekten handelt - ebenso wenig gibt es demnach aber belastbare Hinweise darauf, dass die Objekte von Aliens stammen könnten.
Virologe Streeck fordert mehr Engagement im Kampf gegen Aids
Anlässlich des 40. Jahrestages der Entdeckung von Aids hat der Virologe Hendrik Streeck mehr Engagement im Kampf gegen die Krankheit gefordert. "HIV ist auch in Deutschland ein untergeordnetes Thema und das politische Interesse an der Forschung in diesem Feld gering", sagte der Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Bonn den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben).
Rund 3200 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 3165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 86 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 29,7.
Eröffnung von weltgrößtem Harry-Potter-Laden lässt Fan-Herzen höher schlagen
Gryffindor-Schals, zischende Drops und Butterbier: Die Eröffnung eines neuen Harry-Potter-Ladens in New York hat die Herzen von Fans der Buchreihe höher schlagen lassen. Zahlreiche Menschen standen am Donnerstag (Ortszeit) stundenlang vor dem Geschäft in der Schlange, um sich mit Artikeln aus der magischen Welt von Buchautorin Joanne K. Rowling einzudecken. Der dreistöckige Laden beherbergt das weltweit größte Sortiment an Potter-Fanartikeln.
Kleinkind stirbt während Notruf-Ausfalls in Frankreich
Nach einem mehrstündigen Ausfall der Notrufnummern in Frankreich gehen die Behörden inzwischen von mindestens vier Todesfällen aus. Ein zweieinhalb Jahre altes Kind starb im Westen Frankreichs, wie die Präfektur des Verwaltungsbezirks Vendée mitteilte. Die Regierung erklärte am Freitag, die technische Panne bei dem größten Telekomanbieter Orange sei vorerst behoben.
"George-Floyd-Platz" in Minneapolis wird wieder für den Verkehr freigegeben
In der US-Stadt Minneapolis wird die Kreuzung, an der vor einem Jahr der Afroamerikaner George Floyd von der Polizei getötet wurde, wieder für den Verkehr freigegeben. Mitarbeiter der Stadt räumten am Donnerstag Betonbarrieren weg, mit denen bislang die Straßen gesperrt waren. Eine Anwohner-Organisation half, Spannungen mit Anti-Rassismus-Aktivisten zu entschärfen. Die Aktivisten wollten eine Freigabe der Kreuzung erst zulassen, wenn umfassende Polizeireformen beschlossen sind.
USA wollen drei Viertel ihrer Corona-Impfspenden über Covax verteilen
Die USA wollen drei Viertel der 80 Millionen Corona-Impfdosen, die als Spende vorgesehen sind, über die internationale Covax-Initiative verteilen. Mindestens 75 Prozent des Impfstoffs würden über Covax zur Verfügung gestellt und bis zu 25 Prozent direkt an Länder mit Bedarf geschickt, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag. Die Auslieferung soll bis Ende Juni erfolgen.
Erstes Kreuzfahrtschiff legt nach 17 Monaten in Venedig an
Nach 17 Monaten hat in Venedig zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder ein Kreuzfahrtschiff angelegt. Am Donnerstag erreichte die MSC Orchestra ohne Passagiere aus Griechenland kommend die bei Touristen beliebte italienische Stadt. Von dort soll sie am Samstag mit rund 650 Passagieren zu einer Mittelmeer-Kreuzfahrt ablegen. Doch nicht alle freuen sich über die Ankunft der MSC Orchestra, die die Debatte um Kreuzfahrtschiffe in der Lagunenstadt neu entfacht hat.
Zwei Tote nach Schüssen vor Amtsgericht in niedersächsischem Celle
Im niedersächsischen Celle hat ein Mann am Donnerstag vor dem Amtsgericht einen Frau erschossen und anschließend Suizid begangen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei den beiden Toten um einen 78-Jährigen und eine 49-Jährige. Weitere Beteiligte gab es nicht, die Hintergründe waren unklar.
Zwei Tote bei Badeunfällen in Nordrhein-Westfalen
Bei Badeunfällen sind in Nordrhein-Westfalen zwei Menschen ums Leben gekommen. In Lünen starb am Mittwoch ein 20-Jähriger, der mit drei Freunden den Datteln-Hamm-Kanal durchschwimmen wollte, wie ein Sprecher der Polizei Dortmund am Donnerstag sagte. Der Mann sei plötzlich untergetaucht, habe noch um Hilfe gerufen und sei dann verschwunden gewesen.
Passanten retten in Schwerin sechs Wochen alten Säugling aus überhitztem Auto
Passanten haben in Schwerin einen sechs Wochen alten Säugling aus einem überhitzten Auto gerettet. Das schreiende Baby befand sich am Mittwoch in einem verschlossenen Wagen auf einem Parkdeck in der Innenstadt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Fenster des Wagens waren nur ein wenig geöffnet.
17-Jährige kämpft für ihre Hunde gegen einen Bären
So viel Einsatz würden vermutlich nicht alle Hundebesitzer zeigen: Weil ein ausgewachsener Bär mit ihren Hunden kämpfte, hat die 17-jährige Hailey Morinico das rund 70 Kilogramm schwere Tier einfach weggeschubst. Der Teenager kam mit nur einem verstauchten Finger davon. Trotzdem empfiehlt Morinico in Online-Netzwerken nicht, ihre Aktion nachzuahmen. "Schubst keine Bären", sagte die 17-Jährige. "Macht nicht, was ich gemacht habe, es wird vielleicht nicht genauso gut enden."
Zwei Tote nach Schüssen nahe Amtsgericht im niedersächsischen Celle
Im niedersächsischen Celle hat ein Mann am Donnerstag in der Nähe des dortigen Amtsgerichts einen Frau erschossen und anschließend Suizid begangen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, waren nähere Einzelheiten zunächst noch unklar. Die Beamten gingen aber von einem Geschehen ausschließlich zwischen der Frau und dem Mann aus. Weitere Beteiligte oder Verletzte gab es nicht.
Weltweit mehr als zwei Milliarden Corona-Impfungen
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind weltweit inzwischen bereits mehr als zwei Milliarden Impfdosen verabreicht worden. Die markante Schwelle wurde laut einer auf offiziellen Angaben der einzelnen Länder beruhenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagvormittag (MESZ) überschritten. Dabei wurden sechs von zehn Impfdosen in den drei bevölkerungsreichsten Ländern China, USA und Indien verabreicht. In China wurden bisher rund 704,8 Millionen Corona-Spritzen gesetzt, in den USA 296,9 Millionen und in Indien 221 Millionen. In den Mitgliedsländern der Europäischen Union wurden 255 Millionen Impfdosen verabreicht. Gerechnet auf die Bevölkerungszahl ist Israel Impf-Weltmeister: Fast 60 Prozent der Einwohner sind komplett geimpft, haben also zwei Impfdosen erhalten. Nur sechs Länder auf der Erde haben bisher noch nicht mit dem Impfen begonnen: Tansania, Tschad, Burundi, Eritrea, Nordkorea und Haiti. (Y.Leyard--DTZ)
Mann mit Armbrust in Baden-Württemberg von Polizisten überwältigt
Nach einem Warnschuss haben Polizisten im baden-württembergischen Schriesheim einen mit einer Armbrust bewaffneten Mann überwältigt. Der 56-Jährige sei anschließend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden, teilten die Beamten am Donnerstag in Mannheim mit. Der Einsatz war am Mittwochabend durch einen Streit des Manns mit einer Frau in einem Wohnhaus ausgelöst worden.
Autofahrer stößt in Hamburg rückwärts gegen Restauranttische
Beim Einparken ist ein Autofahrer in Hamburg gegen zwei Außentische eines Restaurants gefahren und hat vier Gäste verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte, kamen ein 21-Jähriger mit einem gebrochenen Arm sowie ein 27-Jähriger mit Verdacht auf ein Schleudertrauma in ein Krankenhaus. Zwei Frauen im Alter von 30 und 36 Jahren erlitten einen Schock und wurden deshalb vor Ort versorgt.
Dianas Hochzeitskleid wird in königlicher Modeausstellung gezeigt
Lange galt es als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Modegeschichte - nun wird das Hochzeitskleid von Prinzessin Diana aus dem Jahr 1981 öffentlich ausgestellt. Im Rahmen der Schau "Royal Style in the Making" in der Orangerie des Londoner Kensington-Palasts werden seit Donnerstag neben dem berühmten Kleid mit der meterlangen Schleppe auch andere königliche Garderoben vorgeführt, darunter von Königin Elizabeth II. und Prinzessin Margaret. Bewundert werden können die Kleidungsstücke bis Anfang kommenden Jahres.
Vermutlich Tote durch Ausfall der Notrufnummern in Frankreich
Eine technische Panne hat in Frankreich zu einem mehrstündigen Ausfall der Notrufnummern geführt - mit schwerwiegenden Folgen. Nach Angaben der Regierung vom Donnerstag sind vermutlich mindestens drei Todesfälle darauf zurückzuführen. Innenminister Gérald Darmanin nannte die Panne bei dem größten Telekom-Anbieter Orange "gravierend und inakzeptabel".
Australische Forscher testen Gesichtserkennung für Koalas
Mit Hilfe von Gesichtserkennungssoftware Koalas besser schützen: Das ist das Ziel einer neuen Studie von Forschern der australischen Griffith University. Die Wissenschaftler wollen künstliche Intelligenz nutzen, um zu erkennen, welche Tiere die Wildbrücken oder -tunnel im Bundesstaat Queensland überqueren. Bisher müssen Tierschützer dafür manuell Videoaufnahmen auswerten oder die Bewegungen von Koalas per GPS-Marke verfolgen.
Bange Blicke auf sinkendes Containerschiff "X-Press Pearl" vor Sri Lanka
Das Drama um ein vor der Küste Sri Lankas ausgebranntes Containerschiff mit 350 Tonnen Öl an Bord dauert weiter an. Die Behörden des bei Urlaubern aus aller Welt beliebten Inselstaates erklärten am Donnerstag, sie bereiteten sich auf "das Allerschlimmste" vor. Unter anderem seien Dispersionsmittel, Ölsperren und Aufsauger bereitgestellt worden.
Sri Lanka bereitet sich auf Kampf gegen Ölpest vor
Sri Lanka macht sich für einen Kampf gegen eine Ölpest durch das vom völligen Untergang bedrohte Containerschiff "X-Press Pearl" bereit. Die Meeresschutzbehöre stellte am Donnerstag Dispersionsmittel, Ölsperren und Aufsauger bereit. Die ausgebrannte "X-Press Pearl" hat etwa 350 Tonnen Öl an Bord.
Sattelzug erfasst 18-Jährigen auf Standstreifen der A96 - Autofahrer tot
Ein Sattelzug hat auf der A96 in Bayern einen 18-Jährigen auf dem Standstreifen erfasst und getötet. Der junge Mann starb noch am Unfallort, wie das Polizeipräsidium in Kempten am Donnerstag mitteilte. Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag kurz vor der Ausfahrt Bad Wörishofen.
Rund 4600 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 4640 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 166 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 34,1. Vergangenen Donnerstag hatte das RKI noch 6313 Neuansteckungen und 269 Todesfälle gemeldet.