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Ford baut Kölner Standort für über 800 Millionen Euro zum E-Auto-Werk um
Ford will seine Pkw-Palette in Europa bis 2030 komplett auf Elektroantrieb umstellen und modernisiert dafür sein Kölner Werk mit Rekordinvestitionen. Der US-Autobauer kündigte am Mittwoch an, den Standort für eine Milliarde Dollar - umgerechnet etwa 830 Millionen Euro - zu seinem europäischen "Zentrum für Elektromobilität" auszubauen. Es handelt sich demnach um die bislang höchste Investition des Konzerns an seinem Europa-Hauptsitz in Köln.
Nestlé verkauft Wassermarken in Nordamerika
Nestlé trennt sich größtenteils von seinem Wassergeschäft in Nordamerika. Wie der Lebensmittelkonzern am Mittwoch mitteilte, verkauft er die Marken von Nestlé Waters in den USA und Kanada für 4,3 Milliarden Dollar - umgerechnet etwa 3,5 Milliarden Euro. Käufer ist demnach die US-Investmentfirma One Rock Capital Partners "in Zusammenarbeit mit Metropoulos", einem bereits stark im Lebensmittelbereich vertretenen Investor.
Bioland fordert anlässlich von Fachmesse Biofach mehr Öko-Engagement
Anlässlich der Weltleitmesse Biofach für ökologisch erzeugte Lebensmittel hat der Verband Bioland von den Regierungen mehr Engagement zugunsten des Öko-Landbaus gefordert. "Die Betriebs- und Flächenzuwächse der letzten Jahre reichen bei weitem nicht aus, um die verbindlichen Zielsetzungen der Bundesregierung beziehungsweise die noch ambitionierteren Flächenziele von Bundesländern zu erreichen", kritisierte Bioland-Präsident Jan Plagge am Mittwoch in Berlin.
Corona-Hilfen für Fluggesellschaften in Schweden und Frankreich sind rechtens
Die von Schweden und Frankreich eingeführten Corona-Hilfen für Fluggesellschaften sind mit EU-Recht vereinbar. Die entsprechenden Genehmigungen der EU-Kommission seien nicht zu beanstanden, entschied das Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg am Mittwoch und wies entsprechende Klagen von Ryanair zurück. Es waren die ersten Urteile in einer Reihe von Klagen, die die Airline auf europäischer Ebene angestrengt hat. (Az. T-238/20 und T-259/29)
Keksebacken auf YouTube und Fastfood-Wettessen auf Tiktok
Sie sitzen im Milka-Kostüm vor der Kamera oder lassen sich beim Pizza-Kauf im Supermarkt filmen: Lebensmittelkonzerne setzen nach Einschätzung der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch gezielt auf junge Social-Media-Stars, um ungesunde Produkte an Kinder und Jugendliche zu vermarkten. Das ergab eine Foodwatch-Untersuchung tausender Beiträge in sozialen Medien, deren Ergebnisse die Organisation am Mittwoch vorstellte. Sie forderte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) zum Handeln auf.
Umstieg auf alternative Fahrzeugantriebe in Großstädten kommt voran
Der Umstieg auf alternative Fahrzeugantriebe kommt in den deutschen Städten voran. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Smart City Index des Digitalverbands Bitkom hervor. Demnach stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Ladestationen für Elektroautos in deutschen Großstädten um 62 Prozent von etwa 3000 auf nun knapp 5000.
Corona-Krise ließ die Reallöhne 2020 weiter sinken
Die Corona-Krise hat die Lohnentwicklung im Pandemie-Jahr 2020 stark beeinflusst und erstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 zu einem nominalen Verdienstrückgang geführt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, sank der Nominallohnindex im Jahresdurchschnitt um rund 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da die Verbraucherpreise zugleich um knapp 0,5 stiegen, mussten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Verdiensteinbußen von real rund ein Prozent hinnehmen. Der Nominalindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen ab. Als Grund für die rückläufige Lohnentwicklung hoben die Statistiker den verbreiteten Einsatz von Kurzarbeit hervor. Das Kurzarbeitergeld, das die Einkommensverluste für viele Beschäftigte abgefedert hat, wird bei den Nominallöhnen nicht berücksichtigt. 2020 hätten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland anders als zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 Einbußen beim Verdienst hinnehmen müssen, erklärte das Bundesamt weiter. 2009 waren die nominalen Verdienste um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Da die Inflation damals bei 0,3 Prozent lag, sanken die Reallöhne 2009 um 0,1 Prozent. Die Angaben zur Lohnentwicklung im Gesamtjahr 2020 beruhen auf der vierteljährlichen Verdiensterhebung und sind noch vorläufig. Detaillierte und endgültige Daten für das vierte Quartal sollen nach Angaben des Bundesamtes voraussichtlich Ende März 2021 veröffentlicht werden. (W.Budayev--DTZ)
EU-Neuwagenmarkt bricht im Januar auf Rekordtief ein
Die Pkw-Neuzulassungen auf dem EU-Automarkt sind zum Jahresbeginn auf ein Rekordtief gesunken: Im Januar 2021 brach die Zahl der Neuzulassungen um 24 Prozent zum Vorjahresmonat auf rund 726.500 ein, wie der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch mitteilte. Das war demnach der bisher niedrigste Wert für einen Januar und der prozentual größte Einbruch seit Mai vergangenen Jahres.
"Fortnite"-Entwickler Epic Games geht in Brüssel gegen Apple vor
Der Videospiel-Entwickler Epic Games geht in der EU gegen Apple vor. Der "Fortnite"-Anbieter reichte nach eigenen Angaben am Mittwoch bei der EU-Kommission eine Beschwerde wegen Wettbewerbsverstößen gegen den US-Konzern ein. Epic Games wirft dem iPhone-Hersteller vor, mit strengen Regeln für seinen App Store seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen.
Unionspolitiker stellen Corona-Politik der Regierung infrage
Mehrere Unionspolitiker rücken von der Politik der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab. "Ich habe es nicht für klug gehalten, wie die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin vergangene Woche agiert haben", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU im Bundestag, Joachim Pfeiffer, der "Augsburger Allgemeinen" vom Mittwoch mit Blick auf die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Verlängerung der geltenden Lockdown-Maßnahmen.
Umweltverband BUND ruft zum Plastikfasten auf
Unter dem Motto "Es geht auch ohne: 40 Tage plastikfrei" hat der Umweltverband BUND zum Plastikfasten aufgerufen. Um die Flut aus Einwegartikeln und -verpackungen einzudämmen, sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Dauer der christlichen Fastenzeit von diesem Aschermittwoch bis Ostern beim Einkauf auf Plastik-Produkte verzichten. In seinem am Mittwoch veröffentlichten Aufruf wies der BUND darauf hin, dass insbesondere Verpackungsmüll in der Corona-Zeit noch zugenommen habe.
Urteil: Citibank bekommt 500 Millionen irrtümlich ausgezahlte Dollar nicht zurück
Der US-Bankenriese Citibank kann 500 Millionen irrtümlich an Investmentfonds überwiesene Dollar nicht zurückverlangen. Das entschied ein New Yorker Richter am Dienstag. Citibank habe "einen der gröbsten Schnitzer der Bankengeschichte begangen", schrieb Richter Jesse Furman in seinem Urteil.
Gericht der EU urteilt über zwei Klagen von Ryanair gegen staatliche Corona-Hilfen
Das Gericht der Europäischen Union (EuG) entscheidet am Mittwoch (11.00 Uhr) über zwei Klagen von Ryanair gegen die Corona-Hilfen Schwedens und Frankreichs für Fluggesellschaften. Es sind die ersten Urteile in einer Reihe von Verfahren, die der Billigflieger auf europäischer Ebene angestrengt hat. Konkret richten sich die Klagen gegen die Beschlüsse der EU-Kommission, die jeweiligen Hilfen zu genehmigen. (Az. T-238/20 und T-259/29)
Chef der Hotelkette Marriott an Krebs gestorben
Der Chef der Marriott-Hotels, Arne Sorensen, ist tot. Wie die weltgrößte Hotelkette am Dienstag mitteilte, starb Sorensen am Montag im Alter von 62 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Krankheit war im Mai 2019 bei Sorensen diagnostiziert worden - seit Anfang dieses Monats hatte der Hotelchef wegen seiner medizinischen Behandlungen seinen Posten ruhen lassen.
Post testet in NRW 20 Automaten - ab Ende Februar auch mit Videoberatung
Die Deutsche Post testet in diesem Monat an 20 Standorten in Nordrhein-Westfalen einen neuen Automaten, der rund um die Uhr die Leistungen wie eine kleine Poststation bietet. Kunden könnten dort Brief- und Paketmarken kaufen sowie Briefe und Pakete versenden, teilte die Post am Dienstag mit. Ab Ende des Monats könnten sich die Kunden zudem per Videochat persönlich beraten lassen.
Auswertung der Panama Papers beschert Fiskus Millionenbeträge an zusätzlichen Steuern
Knapp fünf Jahre nach Veröffentlichung der Panama Papers haben die hessische Steuerverwaltung und das Bundeskriminalamt (BKA) die Auswertung der gigantischen Datensätze abgeschlossen und eine positive Bilanz gezogen. "Weltweit konnten Steuerkriminelle bestraft werden", erklärte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. In Deutschland wurden demnach zusätzliche Steuereinnahmen in Millionenhöhe erreicht.
Altmaier kündigt nach Beratung mit Verbänden Nachbesserungen von Hilfen an
Eine Neustarthilfe bis 7500 Euro für Soloselbstständige, ein Fonds für Härtefälle und Unterstützung auch für Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Jahresumsatz: Die Regierung bessert ihre Hilfen für die coronageplagte Wirtschaft weiter nach. Die sehnlichst erwünschte Öffnungsperspektive soll es aber frühestens Anfang März geben, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag nach Beratungen mit über 40 Verbänden sagte. Diese zeigten sich nur teils zufrieden mit den Ergebnissen.
Adidas kündigt Verkauf seiner US-Tochter Reebok an
Der Sportartikelhersteller Adidas hat den Verkauf seiner schwächelnden US-Tochter Reebok angekündigt. Adidas habe beschlossen, einen formalen Prozess einzuleiten, der auf die Veräußerung von Reebok abziele, teilte das Unternehmen in Herzogenaurach am Dienstag mit. Reebok und Adidas könnten ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander deutlich besser ausschöpfen.
Adidas verkauft schwächelnde US-Tochter Reebok
Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas trennt sich von Reebok: Adidas kündigte am Dienstag den Verkauf seiner schwächelnden US-Tochter an. Im Rahmen seiner neuen Fünf-Jahres-Strategie beschloss das Unternehmen in Herzogenaurach demnach, "einen formalen Prozess einzuleiten, der auf die Veräußerung von Reebok abzielt". Die "Prüfung von strategischen Alternativen für Reebok" habe ergeben, dass beide Unternehmen ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander besser ausschöpfen könnten.
Bitcoin durchbricht erstmals 50.000-Dollar-Marke
Der Bitcoin eilt weiter von Rekord zu Rekord. Der Kurs für die bekannteste Kryptowährung überstieg am Dienstag erstmals die Marke von 50.000 Dollar. Am frühen Nachmittag legte der Kurs um 4,4 Prozent gegenüber dem Stand vom Montag zu und notierte vorübergehend bei 50.547,70 Dollar (umgerechnet rund 41.600 Euro). Kurz darauf gab der Kurs wieder auf rund 49.500 Dollar nach. Seit Jahresbeginn hat der Bitcoin-Kurs dennoch um mehr als 70 Prozent zugelegt.
Zusätzliche Stellen und Befugnisse für Kontrolle des Lieferkettengesetzes
Zur Überprüfung der Vorgaben aus dem Lieferkettengesetz wird die zuständige Kontrollbehörde Bafa personell gestärkt und mit zusätzlichen Befugnissen ausgestattet. Wie aus dem Referentenentwurf für das sogenannte Sorgfaltspflichtengesetz hervorgeht, werden 65 zusätzliche Vollzeitstellen geschaffen. Außerdem darf das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Menschen vorladen, während der Geschäftszeit Betriebsgrundstücke und Geschäftsräume betreten sowie entsprechende Unterlagen einsehen und prüfen.
Russlands reichster Mann ist noch reicher geworden
Russlands reichster Mann Wladimir Potanin, Großaktionär des Bergbau-Riesen Norilsk Nickel (Nornickel), hat laut "Forbes" einen neuen Vermögensrekord aufgestellt: Potanin besitze mehr als 30 Milliarden Dollar (24,65 Milliarden Euro), berichtete "Forbes" am Dienstag - laut russischen Medien ist Potanin der erste Russe mit einem so hohen Vermögen. Potanin hält knapp 35 Prozent an Nornickel.
Soloselbstständige können Neustarthilfe von bis zu 7500 Euro beantragen
Von der Corona-Krise hart getroffene Soloselbstständige können jetzt einen einmaligen Zuschuss von bis zu 7500 Euro erhalten. Das Antragsportal dafür sei am Dienstag freigeschaltet worden, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach einem Treffen mit Vertretern von über 40 Verbänden. Diese "Neustarthilfe" könne "jetzt sehr schnell und zügig beantragt werden".
BDI dringt auf Stufenplan für Pandemiebekämpfung und Lockerungen
Die Industrie hat anlässlich des Spitzentreffens mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag einheitlichere Corona-Schutzmaßnahmen und eine eindeutige Öffnungsstrategie für vom Lockdown betroffene Unternehmen gefordert. "Deutschland fährt bei der Pandemieeindämmung auf Sicht", heißt es in einem Positionspapier des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Das Verständnis für die Eindämmungsmaßnahmen sei groß, doch sie müssten "auch über mehrere Wochen hinweg berechenbar" sein.
Beschäftigte der westdeutschen Textil- und Modeindustrie bekommen mehr Geld
Die rund 100.000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Modeindustrie bekommen mehr Geld. Wie die Gewerkschaft IG Metall und die Arbeitgeber mitteilten, gelang nach langen Verhandlungen am frühen Dienstagmorgen die Einigung auf einen Tarifvertrag. Die Beschäftigten erhalten demnach in diesem Jahr eine steuer- und abgabefreie Corona-Prämie von 325 Euro sowie 2022 höhere Löhne.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten steigen deutlich
Mitten im Lockdown schauen deutsche Finanzexperten optimistisch in die Zukunft. Laut Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sind sie zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auf Sicht von sechs Monaten wieder auf Wachstumskurs sein wird. Der ZEW-Index stieg im Februar um 9,4 Punkte auf 71,2 Punkte, wie das Zentrum in Mannheim am Dienstag mitteilte.
Europäische Verbraucherschützer klagen gegen beliebte App Tiktok
Europäische Verbraucherschützer haben die besonders bei Jugendlichen beliebte App Tiktok ins Visier genommen und Klage gegen das soziale Netzwerk angekündigt. Wie die französische Organisation UFC-Que Choisir am Dienstag mitteilte, will der Europäische Verbraucherverband Klage bei der Europäischen Kommission wegen Vorwürfen von Rechtsverstößen und Datenmissbrauch einreichen. Die unter dem Verband gruppierten Verbraucherschutzorganisationen fordern demnach eine weitreichende Untersuchung der Tiktok-Praktiken.
Schwarzwälder Schinken darf in Norddeutschland verpackt werden
Schwarzwälder Schinken darf auch so heißen, wenn er außerhalb des Schwarzwalds aufgeschnitten und verpackt wird. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat in einem seit 16 Jahren anhaltenden Rechtsstreit die Beschwerde des Schutzverbands der Schwarzwälder Schinkenhersteller zurückgewiesen, wie er am Dienstag mitteilte. Der Verband wollte eine genauere Spezifikation der geschützten geografischen Angabe durchsetzen. (Az. I ZB 72/19)
Nur noch wenige Städte überschreiten Stickstoffdioxid-Grenzwert
Die Schadstoffbelastung in deutschen Städten ist im vergangenen Jahr gesunken - die Corona-Krise hat die Qualität der Luft dabei allerdings nur wenig beeinflusst. Wie das Umweltbundesamt (UBA) am Dienstag mitteilte, wurde 2020 der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) voraussichtlich nur noch an rund drei bis vier Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten. Im Jahr zuvor waren es noch 21 Prozent gewesen.
Die Luft wird sauberer - aber Sorgen bleiben
Die Luft in Deutschland wird besser: Im vergangenen Jahr wurde der Grenzwert für Stickstoffdioxid nur noch in wenigen Städten überschritten, darunter in München und Hamburg. Ein Corona-Effekt durch den im ersten Lockdown rückläufigen Verkehr fällt dabei allerdings kaum ins Gewicht - Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hob deshalb am Dienstag hervor, dass der "sehr erfreuliche" Rückgang auf die Erfolge umweltpolitischer Maßnahmen zurückzuführen sei. Auch beim Feinstaub sanken die Werte.
"Schweinestau" in der Corona-Krise sorgt für Preisverfall
Der sogenannte Schweinestau in der Corona-Krise sorgt für fallende Preise. Wegen der Beschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie müssen die Schlachthöfe in Deutschland ihre Kapazitäten reduzieren und können das erhöhte Angebot an schlachtreifen Schweinen nicht abnehmen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Auch der fehlende Verkauf von Schweinefleisch an Restaurants oder bei Großereignissen wirkt sich demnach auf die Nachfrage aus. Zudem stocken wegen der Afrikanischen Schweinepest die Exporte in Drittstaaten.
Zahl der Kinobesuche 2020 um mehr als zwei Drittel eingebrochen
Die Kinos in Deutschland haben im Corona-Jahr 2020 einen dramatischen Besucherschwund verzeichnet. Wie die Filmförderungsanstalt (FFA) am Dienstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr rund 38,1 Millionen Kinobesuche gezählt. Damit wurden 80,5 Millionen Tickets weniger als im Vorjahr verkauft - das entspricht einem Rückgang von rund 68 Prozent. Der Umsatz schrumpfte um 706 Millionen Euro auf 318 Millionen Euro.