Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Waldbrand außer Kontrolle: 3500 Menschen in Gemeinde westlich von Madrid evakuiert
Nübel bei Besiktas-Debüt ohne Gegentor
Merz verurteilt Huthi-Angriffe auf saudiarabische Öltanker
Mord an US-Politikerin und ihrem Mann: Lebenslange Haft für Täter
Boulevard
Mann bei bewaffnetem Banküberfall mit Messer in Regensburg getötet
Bei einem Messerangriff in einer Bank in Regensburg ist ein Mensch getötet worden. Der von dem 20 Jahre alten Angreifer am Donnerstag lebensgefährlich verletzte Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Täter konnte etwa drei Stunden nach der Tat festgenommen werden, er blieb bei dem Zugriff unverletzt. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach den Angehörigen des Opfers sein Mitgefühl aus.
Politik
Berichte: Warken soll Kanzleramtschefin werden, Linnemann neuer Gesundheitsminister
Der Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat eine Kabinettsumbildung zur Folge: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) soll Medienberichten zufolge neue Kanzleramtschefin werden. An die Spitze des Gesundheitsministeriums solle dann CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann rücken, berichteten am Donnerstag unter anderem die "Bild"-Zeitung und "Spiegel Online". Am Mittwoch war Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) für das Amt des Unionsfraktionschefs nominiert worden. Warken wäre die erste Frau an der Spitze des Kanzleramts.
Letzte Nachrichten
Zahl der Corona-Schutzimpfungen überschreitet Millionengrenze
Die Zahl der Corona-Schutzimpfungen in Deutschland hat die Schwelle von einer Million überschritten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmittag eine Gesamtzahl von 1.048.160 Impfungen, 79.759 mehr als am Vortag. Die Impfquote stieg damit auf 1,26 Prozent.
Ugandas Präsident Museveni für sechste Amtszeit wiedergewählt
Ugandas Präsident Yoweri Museveni ist nach Angaben der staatlichen Wahlkommission mit knapp 59 Prozent der Stimmen für eine sechste Amtszeit gewählt worden. Musevenis wichtigster Konkurrent Bobi Wine erhielt knapp 35 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission am Samstag mitteilte.
Deutsche Behörden beantworten russisches Rechtshilfeersuchen im Fall Nawalny
Das deutsche Bundesamt für Justiz hat ein russisches Rechtshilfeersuchen in Zusammenhang mit dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny am Freitag beantwortet. Das teilte das Bundesjustizministerium am Samstag auf Anfrage mit. Die Antwort sei gemäß den Vorgaben des europäischen Rechtshilfeübereinkommens sowie der deutschen Vorschriften erfolgt.
Rassimus-Vorwürfe: DFB bestätigt Ermittlungen gegen Union
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach einer angeblichen rassistischen Beleidigung durch einen Spieler von Union Berlin gegen Bayer Leverkusens Profi Nadiem Amiri Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall hatte sich am Freitagabend im Bundesliga-Duell beider Klubs ereignet, das die Berliner mit 1:0 (0:0) gewonnen hatten.
Bundesaußenminister Maas reist zu Gesprächen nach Ankara
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) fliegt am Montag zu Gesprächen mit seinem türkischen Kollegen Mevlut Cavusoglu nach Ankara (Ankunft 12.15 Uhr). Wichtigstes Thema ist nach Angaben des Auswärtigen Amts die Lage im östlichen Mittelmeer, nachdem die Türkei und Griechenland die Wiederaufnahme bilateraler Sondierungsgespräche angekündigt hatten.
Demonstration mit Traktoren und 10.000 Fußabdrücken für Agrarwende
Bauern und Umweltschützer haben am Samstag in Berlin von Bundesregierung und EU eine grundlegende Agrarwende gefordert. "Wir haben Agrarindustrie satt", stand auf einem Großtransparent vor dem Kanzleramt. Auch vor der CDU-Parteizentrale forderten Demonstrantinnen und Demonstranten eine "klimaschonende Landwirtschaft" und "artgerechte Tierhaltung".
Bauern und Umweltschützer demonstrieren mit Traktoren und Fußabdrücken für Agrarwende
Bauern und Umweltschützer haben am Samstag in Berlin von Bundesregierung und EU eine Agrarwende gefordert. "Wir haben Agrarindustrie satt", stand auf einem Großtransparent vor dem Kanzleramt. Auch vor der CDU-Parteizentrale forderten Demonstrantinnen und Demonstranten eine "klimaschonende Landwirtschaft" und "artgerechte Tierhaltung".
Neue Proteste gegen Bolsonaro in Brasilien wegen dramatischer Lage in Kliniken
Dramatische Zustände in den Krankenhäusern im Bundesstaat Amazonas haben neue Proteste gegen den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ausgelöst. In Millionenstädten wie Rio de Janeiro, São Paulo oder Brasília gingen am Freitagabend zahlreiche Menschen auf ihre Balkone, schlugen mit Löffeln auf Töpfe und riefen "Bolsonaro, tritt zurück". Ähnliche Proteste hatte es zuletzt Mitte 2020 auf dem ersten Höhepunkt der Corona-Krise gegeben.
Ugandas Präsident Museveni auf dem Weg zu sechster Amtszeit
Ugandas Präsident Yoweri Museveni steuert offiziellen Angaben zufolge auf eine sechste Amtszeit zu: Wie die Wahlkommission am Samstag unter Berufung auf die Ergebnisse von knapp 87 Prozent der Wahllokale mitteilte, kommt Museveni auf 58,8 Prozent der Stimmen, für seinen Herausforderer Bobi Wine stimmten demnach nur 34,2 Prozent. Das Endergebnis dürfte im Laufe des Tages verkündet werden.
Rodeln: Loch deklassiert die Konkurrenz auch in Oberhof
Rekordweltmeister Felix Loch (Berchtesgaden) dominiert die Rodel-Welt auf dem Weg zu seiner Heim-WM weiter nach Belieben. Der 31-Jährige gewann am Samstag auch den Weltcup in Oberhof und feierte damit im siebten Einzel-Rennen des Winters den siebten Sieg. "Ich kann mich nicht erinnern, dass es am Stück schon mal so gelaufen ist", sagte Loch in der ARD.
Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet wird neuer Vorsitzender der CDU. Er setzte sich am Samstag in einer Stichwahl auf einem Digital-Parteitag gegen den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch. Auf Laschet entfielen 521 Stimmen, auf Merz 466. Er folgt damit an der Parteispitze auf Annegret Kramp-Karrenbauer. Der dritte Bewerber, Norbert Röttgen, war bereits im ersten Wahlgang ausgeschieden.
Stichwahl um CDU-Vorsitz zwischen Merz und Laschet
Die Entscheidung über den künftigen CDU-Vorsitzenden fällt in einer Stichwahl zwischen Armin Laschet und Friedrich Merz. Beim digitalen CDU-Parteitag am Samstag in Berlin kam der frühere Unionsfraktionschef Merz im ersten Wahlgang auf 385 Stimmen, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet auf 380 Stimmen. Aus dem Rennen ist dagegen der dritte Vorsitzkandidat Norbert Röttgen, für den 224 Delegierte stimmten.
Kombination: Frenzel/Rießle siegen im Teamsprint
Eric Frenzel und Fabian Rießle haben beim Kombinierer-Weltcup in Val di Fiemme den Sieg im Teamsprint gefeiert. Das Duo setzte sich am Samstag knapp vor den Österreichern Lukas Greiderer und Johannes Lamparter durch, im Zielsprint lief Rießle am Ende 1,5 Sekunden Vorsprung auf Greiderer heraus.
Röttgen präsentiert sich als Modernisierer und Alternative zu Konkurrenten
Zum Abschluss der Bewerbungsreden der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz hat der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen sich als Modernisierer der Union und gute Alternative zu seinen Konkurrenten präsentiert. Er wolle, dass die CDU "die Partei der Zukunftskompetenz" werde, sagte Röttgen am Samstag auf dem Digital-Parteitag in Berlin. Die CDU bleibe nur Volkspartei, wenn sie sich verändere. Sie müsse dafür weiblicher, jünger und so digital wie auf dem Parteitag werden.
Amiri nimmt Entschuldigung von Union-Spieler an
Mittelfeldspieler Nadiem Amiri von Bayer Leverkusen hat nach den verbalen Auseinandersetzungen im Anschluss an das Auswärtsspiel der Fußball-Bundesliga am Freitagabend bei Union Berlin (0:1) die Entschuldigung eines Berliner Spielers angenommen. Von Leverkusener Seite waren Rassismus-Vorwürfe geäußert worden, um welchen Union-Profi es sich gehandelt hat, wurde nicht erklärt.
Merz empfiehlt sich CDU-Delegierten als streitbarer Vorsitzender
In seiner Bewerbungsrede vor den Delegierten des CDU-Parteitags hat sich der frühere Fraktionschef Friedrich Merz als streitbarer Politiker mit klaren Grundsätzen präsentiert. Sein Anspruch sei "die Führung dieser Partei, aber auch die Führung unseres Landes", sagte Merz am Samstag vor den Delegierten des digitalen CDU-Bundesparteitags. "Ich werde es mir nicht leicht machen - Ihnen aber auch nicht", sagte er vor den Delegierten. "Ich werde mich persönlich fordern - Sie aber auch."
Slalom in Flachau: Straßer Fünfter - Feller gewinnt
Skirennläufer Linus Straßer hat beim Weltcup-Slalom in Flachau seine Topform unterstrichen, seine dritte Podiumsplatzierung in Folge aber knapp verpasst. Der 28-Jährige aus München, nach dem ersten Lauf noch Siebter, belegte nach seinem Sieg von Zagreb und Platz zwei in Adelboden bei dichtem Schneefall einen starken fünften Platz.
Laschet wirbt als erster CDU-Vorsitzkandidat um Stimmen auf Digital-Parteitag
Als erster Bewerber für den CDU-Vorsitz hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet um die Stimmen der Delegierten auf dem Digital-Parteitag der Christdemokraten geworben. "Ich bin vielleicht nicht der Mann der perfekten Inszenierung, ich bin Armin Laschet - und darauf können Sie sich verlassen", sagte der Regierungschef am Samstag bei seiner Bewerbungsrede. Es gehe bei der Wahl darum, wem die Menschen vertrauen könnten.
Hongkongs Regierung kritisiert neue US-Sanktionen als "verrückt"
Ukrainischer Botschafter kritisiert Schwesig wegen Nord Stream 2
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wegen ihres Engagements für die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 scharf kritisiert. Das Pipeline-Projekt sei "brandgefährlich für die Energiewende und für die europäische Solidarität", sagte Melnyk den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND).
Letztes Todesurteil auf US-Bundesebene in der Ära Trump vollstreckt
Zum letzten Mal haben die US-Bundesbehörden unter dem abgewählten Präsidenten Donald Trump einen Todeskandidaten hingerichtet. Der 48-jährige Afroamerikaner Dustin Higgs sei in der Nacht zum Samstag durch die Giftspritze im Bundesgefängnis von Terre Haute im Bundesstaat Indiana hingerichtet worden, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf die US-Gefängnisverwaltung. Es war die 13. Hinrichtung seit vergangenem Sommer.
Bericht: Kanadische Kette verzichtet auf Übernahme von Carrefour
Nach Protesten der französischen Regierung verzichtet die kanadische Einzelhandelskette Couche-Tard einem Bericht zufolge auf eine Übernahme der französischen Carrefour-Supermärkte. Die Verhandlungen über den 16-Milliarden-Euro-Deal wurden nach einem Treffen des französischen Wirtschaftsministers Bruno Le Maire und Couche-Tard-Gründer Alain Bouchard in Paris abgebrochen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitagabend unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtete.
Zahl der Flugpassagiere ging 2020 weltweit um 60 Prozent zurück
Wegen der Reisebeschränkungen in der Corona-Krise ist die Zahl der Flugpassagiere im vergangenen Jahr weltweit um 60 Prozent zurückgegangen. Wie die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) am Freitag im kanadischen Montréal mitteilte, beförderten die Fluggesellschaften 2020 insgesamt 1,8 Milliarden Fluggäste - so wenige wie zuletzt 2013. Im Jahr 2019 waren noch 4,5 Milliarden Passagiere gezählt worden.
Drei Festnahmen nach Messerstecherei mit einem Toten in Gelsenkirchen
Nach einer Messerstecherei in Gelsenkirchen mit einem getöteten 19-Jährigen sitzen drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Den 28, 32 und 33 Jahre alten Männern werden Totschlag, versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie die Ermittler am Sonntagabend mitteilten. Bei den Festgenommenen handelt es sich demnach um gebürtige Afghanen, auch das Opfer stammte aus Afghanistan.
Ein Toter bei Messerstecherei in Gelsenkirchen
Bei einer Messerstecherei in Gelsenkirchen ist am späten Freitagabend ein 19-jähriger Mann getötet worden. Zwei weitere Beteiligte wurden schwer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.
CDU-Delegierte entscheiden über neuen Parteichef
Die CDU entscheidet am Samstag über ihren künftigen Vorsitzenden: Die rund tausend Delegierten kamen am Morgen im Internet zu ihrem digitalen Bundesparteitag zusammen, um den Nachfolger von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer zu bestimmen. Die drei Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen wollen sich zunächst in 15-minütigen Bewerbungsreden präsentieren - dann haben die Delegierten die Wahl.
CDU-Parteitag wird 2020er Jahre maßgeblich prägen
CDU-Vize Thomas Strobl erwartet vom CDU-Parteitag wichtige Weichenstellungen für die Ära nach der Regierungszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Dieser Parteitag wird durch die Wahl eines neuen Vorsitzenden – der möglicherweise Kanzlerkandidat der Union und möglicher Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wird – die 20er Jahre dieses Jahrhunderts, die Zeit nach der Ära Angela Merkel, maßgeblich vorprägen", sagte Strobl nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Der Digital-Parteitag der CDU begann am Freitag. Am Samstag entscheiden die Delegierten über die Nachfolge der Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Zur Wahl stehen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Strobl setzt auf einen Sieg von Merz und erhofft sich dadurch Rückenwind für die Landtagswahl in Baden-Württemberg. "Von Delegierten aus unserer Südwest-CDU werden alle drei Kandidaten Stimmen bekommen – eine Mehrheit sehe ich aus Baden-Württemberg aber für Friedrich Merz", führte der Parteivize aus. Eine Spaltung der Partei zwischen den Anhängern der verschiedenen Kandidaten erwartet Strobl nicht. "Nach der Wahl wird sich die CDU geschlossen hinter dem neuen Vorsitzenden versammeln", versicherte er. Als wichtige Aufgabe für den neuen Parteichef sieht Strobl die Vorbereitung auf das Super-Wahljahr mit voraussichtlich sechs Landtagswahlen und der Bundestagswahl. "Bei allen diesen Wahlen hat die CDU sehr gute Chancen, als Nummer eins über die Ziellinie zu gehen", sagte der baden-württembergische Innenminister. Die Partei "insgesamt dafür aufzustellen, ist natürlich eine große Aufgabe für den neuen Vorsitzenden, die gesamte Vorstandsmannschaft, die ganze Partei". (M.Dylatov--DTZ)
CoVÌD19: Mega-Impfkampagne in Indien gestartet
In Indien mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern ist am Samstag eine Mega-Impfkampagne gegen das Coronavirus angelaufen. In 3000 Impfzentren sollten allein am ersten Tag rund 300.000 Menschen geimpft werden, beteiligte Krankenhäuser waren mit Blumen und Luftballons geschmückt. Als erstes sollen in dem Schwellenland 30 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen und aus anderen Risikobereichen geimpft werden. Danach folgen bis Juli rund 270 Millionen Menschen über 50 Jahren und Risikopatienten. Premierminister Narendra Modi sagte in einem Video zum Impfstart, normalerweise dauere es viele Jahre, um einen Impfstoff zu entwickeln. Nun seien in Indien binnen kurzer Zeit sogar zwei Vakzine verfügbar. "Die Welt hat immenses Vertrauen in die indischen Wissenschaftler und die Leistungsfähigkeit der Impfstoff-Produktion", fügte er hinzu. Zugelassen sind in Indien bisher zwei Impfstoffe: Covishield vom britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca, das vom Serum Institute in Indien hergestellt wird, und Covaxin vom indischen Konzern Bharat Biotech. Um das einheimische Vakzin gibt es allerdings heftigen Streit, weil dieses schon vor Ende der klinischen Tests eine Notfallzulassung erhielt. Angesichts maroder Infrastruktur und weit verbreiteter Skepsis in der Bevölkerung ist die Impfkampagne eine gewaltige Herausforderung. Indien kann bei der Mammutaufgabe allerdings auf Erfahrungen aus den Immunisierungsprogrammen gegen Polio und Tuberkulose sowie der aufwändigen Organisation mehrwöchiger Wahlen zurückgreifen. Rund 150.000 Helfer wurden speziell geschult und es gab landesweit Probeläufe, bei denen der Transport von Impfstoffen und die Impfung mit Attrappen und Statisten geübt wurde. In Indien starben schon mehr als 150.000 Menschen an Covid-19 und die Wirtschaft leidet schwer unter der Pandemie. Millionen Menschen, darunter zahlreiche arme Wanderarbeiter, haben ihren Lebensunterhalt verloren. (Y.Ignatiev--DTZ)
Nach Coronafällen: Kerber in strikter Quarantäne - 47 Profis betroffen
Die Vorbereitung der dreimaligen Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber auf die Australian Open ist erheblich beeinträchtigt worden. Wie ihr Management am Samstag dem SID bestätigte, gehört die 32-Jährige zu der Gruppe von 47 Tennisprofis, die von den Behörden nach der Einreise in strikte Quarantäne geschickt wurde. Nach der Ankunft von zwei Flügen, darunter auch der von Kerber aus Abu Dhabi, waren insgesamt drei Personen positiv getestet worden.
Coronafälle bei Charterflügen - 47 Tennisprofis in strikter Quarantäne
Drei positive Coronatests bei der Anreise zu den Australian Open haben die Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres schwer gestört. Wie die Veranstalter am Samstag mitteilten, befinden sich insgesamt 47 Tennisprofis in strikter Quarantäne und dürfen damit 14 Tage ihr Hotelzimmer nicht verlassen. Ursprünglich war geplant, dass die Sportler während dieser Zeit für maximal fünf Stunden am Tag trainieren dürfen, um sich auf den Start in Melbourne (ab 8. Februar) vorzubereiten.
Coronafälle bei Charterflug - Rückschlag vor Australian Open
Zwei positive Coronatests nach einem Charterflug zu den Australian Open haben für 24 mitreisende Tennisprofis weitreichende Konsequenzen. Wie die zuständigen Behörden am Samstag mitteilten, ist für alle Passagiere sowie die Crew eine strikte 14-tägige Quarantäne angeordnet worden. Daher dürfen die Sportler auch nicht wie ursprünglich geplant ihr Hotelzimmer zum Training maximal fünf Stunden täglich verlassen, um sich auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres (ab. 8 Februar) vorzubereiten.
US-Unterstützer: Fünf Demokratieaktivisten aus Hongkong beantragen Asyl in den USA
Fünf Demokratieaktivisten aus Hongkong, die mit einem Boot nach Taiwan geflohen sein sollen, sind nach Angaben von Unterstützern in die USA weitergereist und wollen dort Asyl beantragen. Die in den USA ansässige Organisation Hong Kong Democracy Council (HKDC) erklärte am Samstag, sie habe die jungen Aktivisten nach einer "anstrengenden und gefährlichen Reise" in dieser Woche in den USA in Empfang genommen.