Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
US-Armee meldet "elfte Nacht in Folge" Angriffe auf den Iran
Hunderte Menschen fliehen vor neuem Waldbrand in Südfrankreich
Trump will in zwei Jahren Generika-Medikamente mit 100 Prozent Zoll belegen
Marokko fordert Aufklärung nach Tod von Staatsbürger bei Polizeieinsatz in Italien
Wirtschaft
Drogenbeauftragter Streeck begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, begrüßt das geplante Alkoholverbot an Bahnhöfen. "Der Vorstoß der Deutschen Bahn ist richtig", sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Bahnhöfe müssten Orte sein, an denen "sich Menschen sicher bewegen können und Eltern nicht überlegen müssen, welchen Bereichen sie mit ihren Kindern besser ausweichen".
Politik
Nach tagelangen Protesten: Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
Nach tagelangen Protesten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Entlassung von Armeechef Oleksander Syrsky verkündet. Das Amt solle der bisher für übergreifende Einsätze der Teilstreitkräfte zuständige General Mychailo Drapaty übernehmen, teilte Selenskyj am Dienstagabend mit. Er danke "Syrsky und all unseren Kämpfern für die starken Frontstellungen der Ukraine". In den vergangenen Tagen hatte es massive Proteste gegen die zuvor erfolgte Ablösung von Verteidigungsminister Mychailo Fedorow gegeben, der sich mit Syrsky überworfen hatte.
Letzte Nachrichten
Opposition in Zentralafrika fordert Annullierung der Präsidentenwahl
Nach der Präsidentschaftswahl in der Zentralafrikanischen Republik haben die unterlegenen Kandidaten eine Annullierung des Wahlergebnisses gefordert. Sie beklagten "zahlreiche Unregelmäßigkeiten" bei der Abstimmung Ende Dezember. Der frühere Regierungschef Anicet Georges Dologuélé, der laut der Wahlkommission hinter Amtsinhaber Faustin Archange Touadéra auf dem zweiten Platz landete, kündigte am Dienstag eine Beschwerde vor dem Verfassungsgericht an. Fast eine Million Bürger seien durch die Gewalt bewaffneter Gruppen an der Stimmabgabe gehindert worden.
NBC: Kanye West und Kim Kardashian leben getrennt und unterziehen sich Eheberatung
Rapper Kanye West und Reality-Star Kim Kardashian stecken Medienberichten zufolge in einer handfesten Ehekrise: Das Paar lebe getrennt und nehme eine Eheberatung in Anspruch, berichtete der Sender NBC News unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld der Familie. Bei der Beratung gehe es um "regelmäßig auftretende Beziehungsthemen".
Weiter kein grünes Licht aus Peking für WHO-Mission
Gut ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie hat China immer noch nicht grünes Licht für die WHO-Mission zur Erkundung der Ursprünge des Virus gegeben. Bei der Prüfung der Mission gehe es "nicht nur um Visa-Probleme", erklärte das chinesische Außenministerium am Mittwoch in Peking. Die Weltgesundheitsorganisation hatte sich zuvor "sehr enttäuscht" darüber geäußert, dass weiterhin Hürden bestehen und China noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen ausgestellt hat.
Peking: WHO-Mission in China verzögert sich nicht nur wegen Visa-Problemen
Die Mission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China zur Erforschung der Herkunft des neuartigen Coronavirus verzögert sich offenbar nicht nur aus bürokratischen Gründen. Bei der anhaltenden Prüfung der Mission gehe es "nicht nur um Visa-Probleme", sagte die chinesische Außenamtssprecherin Hua Chunying am Mittwoch in Peking. Die Gespräche "über das genaue Datum und die genaue Gestaltung des Besuchs der Expertengruppe" dauerten an.
Zum Tode verurteilte Mörderin bittet Trump um Gnade
Eine Woche vor ihrer geplanten Hinrichtung hat eine verurteilte Mörderin in den USA Präsident Donald Trump um Gnade ersucht. Die Anwälte der heute 52-jährigen Lisa Montgomery argumentierten in ihrem Brief an Trump vom Dienstag, ihre Mandantin sei zum Tatzeitpunkt im Jahr 2004 psychisch schwer krank gewesen. Montgomery hatte damals eine Hochschwangere erwürgt und ihr dann das Baby aus dem Bauch geschnitten. Der Vollzug des Todesurteils wäre die erste Hinrichtung einer Frau durch die US-Bundesjustiz seit dem Jahr 1953.
Corona-Krise beschert deutschem Staat dickes Minus
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben dem deutschen Staat in den ersten drei Quartalen des Vorjahres ein Defizit von 157,1 Milliarden Euro beschert. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Verweis auf vorläufige Ergebnisse der Kassenstatistik mit. Um 11,6 Prozent gestiegene Ausgaben standen demnach zwischen Januar und September um 4,3 Prozent gesunkenen Einnahmen gegenüber.
Scholz: Deutschland kann Lockdown lange durchhalten
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sieht Deutschland gut gerüstet für die Verlängerung des Lockdowns. "Wir können das lange durchhalten", sagte Scholz am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Es könnten alle Hilfen bereitgestellt werden, die notwendig seien. Deutschland habe in der Vergangenheit gut gewirtschaftet und könne daher jetzt die Kredite vergeben. Scholz sagte gleichwohl, dass es sich um eine "große Anstrengung" handele.
Maas fordert Stärkung der internationalen Rüstungskontrolle
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) fordert eine Stärkung der internationalen Rüstungskontrolle. Diese sei "durch unterschiedliche Einflüsse und Entwicklungen in den vergangenen Jahren nicht gestärkt, sondern vielmehr geschwächt worden", erklärte Maas am Mittwoch vor seinem Abflug zu einer Abrüstungskonferenz in Jordanien. "Das gilt insbesondere für den Bereich der nuklearen Abrüstung. Ich halte diesen Trend für äußerst gefährlich."
Amazon kauft eigene Flugzeuge zur besseren Auslieferung seiner Waren
Der US-Konzern Amazon hat eigene Flugzeuge erworben und reagiert damit auf die in Corona-Zeiten stark gestiegenen Onlinebestellungen seiner Kunden. Der Internetriese kaufte elf Maschinen vom Typ Boeing 767-300, sieben von der Airline Delta und vier von WestJet, wie er am Dienstag mitteilte. Die Flugzeuge sollen nun zu Frachtmaschinen umgebaut werden und nach und nach in die Flotte von Amazon übergehen.
Müller verteidigt Bund-Länder-Beschluss über fortdauernde Schulschließungen
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die am Dienstag von Bund und Ländern beschlossenen anhaltenden Schulschließungen verteidigt. "Es gibt eben eine Infektionsdynamik an Schulen und darauf muss man reagieren", sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Das derzeitige Infektionsgeschehen lasse einen Präsenzunterricht einfach nicht zu.
Kretschmer rechtfertigt Corona-Bewegungseinschränkungen als unumgänglich
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die am Dienstagabend von Bund und Ländern beschlossenen Bewegungseinschränkungen für Corona-Hotspots als unumgänglich gerechtfertigt. Man brauche "eine solche Regelung, wenn man tatsächlich Mobilität einschränken muss", sagte Kretschmer am Mittwoch im MDR. Man könne in der aktuellen Lage keine Ballungen gebrauchen und die Menschen sollten möglichst nicht unterwegs sein.
Scharfe Kritik von Handel und Gastronomie an neuen Corona-Maßnahmen
Die Verlängerung und Verschärfung der Corona-Maßnahmen erzürnt den Einzelhandel und die Gastronomiebranche: Der Einzelhandelsverband HDE beklagte einen fehlenden Fahrplan und forderte höhere staatliche Hilfen, der Verband der Familienunternehmer äußerte Bedenken einer "K.O.-Runde" für den Handel. Auch die schwer betroffene Hotel- und Gastronomiebranche schlug Alarm. Mehrere Gewerkschaften sowie die Linke mahnten am Mittwoch zudem einen wirksamen Schutz der Beschäftigten an.
Gewerkschaft NGG fordert mehr Unterstützung für Hotel- und Gastronomiebranche
Vor dem Hintergrund der verschärften Corona-Maßnahmen hat die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) eine schnelle und stärkere Unterstützung für die betroffenen Beschäftigten gefordert. Nötig seien ein Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro sowie eine Corona-Sofortnothilfe von einmalig 1000 Euro, sagte NGG-Chef Guido Zeitler den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch. Die Löhne von Kellnern oder Köchinnen seien ohnehin niedrig und das Kurzarbeitergeld "reicht da auf Dauer einfach nicht".
Fall Jacob Blake: Basketball-Star James empört über ausbleibende Rechtsfolgen
Basketball-Superstar LeBron James hat die ausbleibende Strafverfolgung im Fall Jacob Blake scharf kritisiert. "Zu hören, was in Kenosha heute passiert ist, war ein Stich ins Herz", sagte James nach dem Sieg (94:92) seiner Los Angeles Lakers bei den Memphis Grizzlies.
College-Football: Heisman Trophy an DeVonta Smith
DeVonta Smith von der University of Alabama hat als erster Wide Receiver seit 30 Jahren die Heisman Trophy für den besten Spieler im College-Football erhalten. Der 22-Jährige gilt als einer der ersten potenziellen Picks für den Draft der National Football League (NFL) Ende April in Cleveland/Ohio.
US-Kapitänin Morgan positiv auf Corona getestet
Fußball-Star Alex Morgan ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte die zweimalige Weltmeisterin am Dienstag selbst bei Twitter mit. "Unglücklicherweise haben meine Familie und ich zum Ende von 2020 herausgefunden, dass wir uns mit COVID-19 angesteckt haben, als wir über die Feiertage in Kalifornien waren", schrieb die Kapitänin der amerikanischen Nationalmannschaft.
US-Geheimdienste: Russland steckt "wahrscheinlich" hinter massivem Cyberangriff
Der im Dezember aufgedeckte Cyberangriff auf die US-Regierung ist nach einhelliger Einschätzung der US-Geheimdienste und anderer Behörden mutmaßlich von Russland ausgegangen. Die meisten der kürzlich entdeckten Cybereingriffe in Netzwerke innerhalb und außerhalb der US-Regierung hätten "wahrscheinlich" einen russischen Ursprung, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung dieser Behörden. Sie widersprachen damit dem scheidenden Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte gemutmaßt, China könnte hinter der Attacke stecken.
US-Junioren gewinnen Eishockey-WM - Stützle im Team des Turniers
Die US-Junioren sind zum fünften Mal Eishockey-Weltmeister. Die Amerikaner besiegten den Titelverteidiger und Erzrivalen Kanada im Finale der U20-WM in Edmonton dank ihres überragenden Torhüters Spencer Knight mit 2:0. Finnland hatte sich mit einem 4:1 gegen Russland Bronze gesichert.
NBA: Schröder und die Lakers gewinnen weiter
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder und der Titelverteidiger Los Angeles Lakers haben in der nordamerikanischen Profiliga NBA den nächsten Sieg eingefahren. Bei den Memphis Grizzlies gewannen die Lakers in der Nacht zum Mittwoch mit 94:92. Schröder kam als Starter auf zwölf Punkte, zwei Rebounds und sechs Assists. Beste Scorer waren die Superstars LeBron James und Anthony Davis mit je 26 Zählern.
Struff optimistisch vor Tourstart im Tennis
Tennisprofi Jan-Lennard Struff blickt der neuen Saison trotz des erneut zu erwartenden großen Einflusses der Corona-Pandemie mit Optimismus entgegen. Es sei "ein anderer Start als gewohnt", sagte Struff dem SID: "Ich finde es aber top, dass der Turnierkalender so aufgebaut ist, mit vielen Möglichkeiten zu spielen."
Mehr als 21.000 Neuansteckungen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 21.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 21.237 weitere Ansteckungsfälle erfasst. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 1.808.647.
USA verzeichnen neuen Höchststand bei Corona-Toten
Die Zahl der täglich verzeichneten Todesopfer der Corona-Pandemie in den USA hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Dienstagabend (Ortszeit) mitteilte, wurden binnen 24 Stunden weitere 3936 Verstorbene gezählt. Der vorherige Rekord hatte bei 3920 Toten gelegen und war sechs Tage zuvor registriert worden.
Internationale Kritik an Massenfestnahmen in Hongkong
Die Festnahme von mehr als 50 Demokratieaktivisten in Hongkong ist international auf Empörung gestoßen. Die EU verlangte am Mittwoch die sofortige Freilassung der Oppositionellen und kündigte an, Sanktionen gegen China zu prüfen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) forderte Peking auf, seine internationalen Verpflichtungen bezüglich Hongkongs einzuhalten. Die 53 Regierungsgegner, unter ihnen frühere Abgeordnete und junge Aktivisten, wurden auf Grundlage des sogenannten Sicherheitsgesetzes festgenommen.
USA und EU verurteilen Massenfestnahmen in Hongkong
Die Festnahme von mehr als 50 Demokratieaktivisten in Hongkong hat internationalen Protest hervorgerufen. Die EU verlangte am Mittwoch die sofortige Freilassung der Oppositionellen und kündigte an, Sanktionen gegen China zu prüfen. Auch der designierte US-Außenminister Anthony Blinken und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verurteilten die Festnahmen. Die 53 Regierungsgegner, unter ihnen frühere Abgeordnete und junge Aktivisten, wurden auf Grundlage des sogenannten Sicherheitsgesetzes festgenommen.
Dutzende Mitglieder der Demokratiebewegung in Hongkong festgenommen
Die Polizei in Hongkong hat ihr Vorgehen gegen die Demokratiebewegung weiter verschärft. Dutzende Oppositionelle wurden am Mittwoch aufgrund des sogenannten Sicherheitsgesetzes festgenommen, wie aus Angaben von Aktivisten, Parteien und Polizeikreisen hervorging. Unter den Festgenommenen waren nach Angaben der Opposition mehrere pro-demokratische Abgeordnete sowie eine Reihe junger Aktivisten.
Neue Corona-Maßnahmen stoßen bei Kommunen teilweise auf Vorbehalte
Die von Bund und Ländern neu beschlossenen Corona-Maßnahmen sind bei Spitzenvertretern der Kommunen teilweise auf Kritik und Vorbehalte gestoßen. Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben), er habe Zweifel, ob mit den Bewegungseinschränkungen an Corona-Hotspots sowie den verschärften Kontaktverboten "nicht der Bogen überspannt wird".
Städte- und Gemeindebund bezweifelt Umsetzbarkeit von 15-Kilometer-Regel
Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat die Umsetzbarkeit der neuen Restriktionen der Bewegungsfreiheit in Corona-Hotspots angezweifelt. Es sei fraglich, wie der Beschluss von Bund und Ländern, dass sich Menschen in besonderen Risikogebieten nur noch in einem Radius von 15 Kilometer von ihrem Wohnsitz fortbewegen dürfen, "in der Praxis umgesetzt" werden könne, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Gerd Landsberg, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe).
Trump will weitere Apps aus China verbieten lassen
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit nimmt US-Präsident Donald Trump erneut Apps aus China ins Visier und schürt damit weitere Spannungen mit der Volksrepublik. Nachdem Trump im vergangenen Jahr bereits versucht hatte, die populäre Videoplattform Tiktok verbieten zu lassen, knöpfte sich der scheidende Präsident nun unter anderem die Bezahldienste Alipay und WeChat Pay vor und begründete dies mit Gefahren für die "nationale Sicherheit". Die Regierung in Peking reagierte mit scharfer Kritik.
Trump will Alipay und andere chinesische Apps verbieten lassen
Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat ein Verbot der Bezahldienste Alipay, WeChat Pay und anderer chinesischer Apps erlassen. Die Trump-Regierung begründete die Maßnahme am Dienstag damit, dass diese Apps für Spionagezwecke missbraucht werden könnten. Nutzerdaten könnten demnach an die Regierung in Peking weitergeleitet werden. Die Trump-Regierung sieht deshalb in diesen Apps eine Gefahr für die "nationale Sicherheit".
Wütende Trump-Anhänger stürmen das US-Kapitol in Washington
Während der Kongresssitzung zur Bestätigung des Wahlsiegs von Joe Biden sind die Proteste tausender Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump in Washington eskaliert. Wütende Demonstranten stürmten am Mittwoch das Kapitol, die Sitzung wurde unterbrochen. Zuvor hatte sich Trumps Stellvertreter Mike Pence gegen einen Aufruf seines Chefs gestellt, die formelle Bestätigung von Bidens Sieg bei der Präsidentschaftswahl durch den Kongress zu blockieren.
Bidens Demokraten auf dem Weg zur Mehrheit im Senat
Nach den Stichwahlen um zwei Senatsposten im US-Bundesstaat Georgia rückt für die Demokraten des künftigen Präsidenten Joe Biden eine Mehrheit in der umkämpften Kongresskammer immer näher. In einer bislang noch nicht offiziell entschiedenen Abstimmung erklärte sich am Mittwoch der demokratische Kandidat Jon Ossoff zum Sieger. Zuvor hatte sich bereits der Demokrat Raphael Warnock laut Medienberichten in der zweiten Stichwahl durchgesetzt. Am Mittwoch stand in Washington die Bestätigung von Bidens Wahlsieg an - der abgewählte Präsident Donald Trump und dessen Anhänger versuchen, das Votum im Kongress zu torpedieren.
Bidens Demokraten gewinnen erste Stichwahl in Georgia
Bei den hart umkämpften Senats-Stichwahlen im US-Bundesstaat Georgia haben die Demokraten des künftigen Präsidenten Joe Biden einen wichtigen Teilerfolg errungen. In einer von zwei Abstimmungen setzte sich laut Medienberichten der demokratische Kandidat Raphael Warnock durch. Damit rückte für die Demokraten eine Mehrheit in der Parlamentskammer in greifbare Nähe. Am Mittwoch stand in Washington die Bestätigung von Bidens Wahlsieg an - der abgewählte Präsident Donald Trump und dessen Anhänger versuchen, das Votum im Kongress zu torpedieren.