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Pride Parade in Tiflis nach gewaltsamen Auseinandersetzungen abgesagt
Die für Montag geplante Pride Parade in Tiflis ist nach gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern der Demonstration und der georgischen Polizei abgesagt worden. "Der Marsch wird heute nicht stattfinden", erklärten die Organisatoren auf Facebook. "Wir können keine Menschenleben riskieren", hieß es zur Begründung. Die Straßen seien "voller gewaltbereiter Angreifer".
Grüne stehen trotz Kritik zu Kanzlerkandidatin Baerbock
Die Grünen stehen trotz der jüngsten Kritik zu ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. "Wir kämpfen gemeinsam, wir sind ein gemeinsames Team mit Annalena Baerbock an der Spitze", sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner am Montag in Berlin. "Daran ändert sich nichts." Er verwies darauf, dass Ko-Parteichef Robert Habeck mit Baerbock das Spitzenduo der Grünen zur Bundestagswahl bilde und sich in der kommenden Woche wieder in den Wahlkampf einschalten werde.
Bewaffnete Angreifer entführen 140 Schüler aus Internat in Nigeria
Im Nordwesten Nigerias haben bewaffnete Angreifer 140 Schüler aus einem Internat entführt. Von 165 Schülern, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in dem Internat aufgehalten hätten, seien nur 25 den Entführern entkommen, sagte der Lehrer Emmanuel Paul von der betroffenen Bethel Baptist High School im Bundesstaat Kaduna am Montag der Nachrichtenagentur AFP. "Wir haben keine Ahnung, wohin die Schüler gebracht wurden."
Mann verletzt türkische Familie in Lübeck mit Reizgas
Ein Mann hat in Lübeck eine türkische Familie mit Reizgas verletzt. Es gebe Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in der schleswig-holsteinischen Stadt mit.
Klima und Menschenrechte Themen bei Merkel, Macron und Xi
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben den chinesischen Staatschef Xi Jinping zu einem stärkeren Engagement für den Klimaschutz aufgerufen und sich besorgt über die Lage der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Volksrepublik gezeigt. Das teilten Regierungssprecher Steffen Seibert und Macrons Büro nach einer Videokonferenz der drei Politiker am Montag mit. Es war das zweite Gipfeltreffen in diesem Format seit Mitte April.
Merkel und Macron beraten per Videokonferenz mit Chinas Staatschef Xi
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen am Montag erneut mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping beraten. Es sei eine gemeinsame Videokonferenz geplant, hieß es aus dem Elysée-Palast.
Bundesregierung plant keine Strafen bei versäumten Impfterminen
Die Bundesregierung hält nichts von Bußgeldern für sogenannte Impfschwänzer. Es gebe keine Planungen für Strafzahlungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Er appellierte aber an die Bürgerinnen und Bürger, Termine rechtzeitig abzusagen. Lauter wurden zugleich die Forderungen nach einem Ende der Einschränkungen in der Corona-Pandemie.
Bundesregierung plant keine Strafen bei versäumten Corona-Impfterminen
Die Bundesregierung hat keine Pläne, Bußgelder für versäumte Corona-Impftermine einzuführen. Die Regierung habe keine Planungen für Strafzahlungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Er appellierte aber an die Bürgerinnen und Bürger, Termine rechtzeitig abzusagen. Grundsätzlich rief er dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
Vatikan: Papst nach Darm-Operation wohlauf
Papst Franziskus hat seine Darm-Operation gut überstanden. Der 84-Jährige sei in einem "guten Zustand", wach und könne selbstständig atmen, teilte der Vatikan am Montag mit. Der Pontifex werde voraussichtlich eine Woche im Krankenhaus bleiben.
Niederländisches Königspaar startet dreitägigen Staatsbesuch in Berlin
Das niederländische Königspaar ist zu seinem dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland eingetroffen. König Willem-Alexander und Königin Máxima wurden zum Auftakt am Montagvormittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei Regen mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen. Sie trugen sich im Beisein von Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender ins Gästebuch ein.
Niederländisches Königspaar zu dreitägigem Staatsbesuch in Berlin eingetroffen
Das niederländische Königspaar ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Berlin eingetroffen. König Willem-Alexander und Königin Máxima landeten am Montagvormittag auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg und werden zunächst von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender im Schloss Bellevue empfangen.
Mehr als tausend afghanische Soldaten vor Taliban nach Tadschikistan geflohen
Nach heftigen Kämpfen zwischen der afghanischen Armee und den radikalislamischen Taliban sind mehr als tausend Soldaten aus Afghanistan ins benachbarte Tadschikistan geflohen. 1037 Soldaten hätten in der Nacht zum Montag die Grenze überquert, "um ihr Leben zu retten", teilte das tadschikische Komitee für nationale Sicherheit mit. Die Taliban hätten "volle Kontrolle" über sechs Bezirke in der Provinz Badachschan im Nordosten Afghanistans erlangt.
Jugendpsychiater warnen nach Pandemiebelastung vor Leistungsstress in Schule
Angesichts der psychischen Belastungen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie haben Kinder- und Jugendpsychiater vor zuviel Leistungsdruck in der Schule gewarnt. "Bereits jetzt weisen auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen vermehrt schulbezogene Leistungsängste auf, was sich in deutlich erhöhten Anmeldungen in Praxen und Ambulanzen widerspiegelt", erklärten mehrere Fachverbände am Montag in einem offenen Brief an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) und die Kultusminister der Länder.
Zahl der Toten nach Absturz von philippinischem Militärflugzeug auf 50 gestiegen
Bei dem Absturz eines Militärflugzeugs in den Philippinen sind nach jüngsten Angaben mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. 47 Soldaten und drei Zivilisten seien bei dem verunglückten Landeanflug am Flughafen der südlichen Insel Jolo gestorben, teilte die Armee am Montag mit. 53 Menschen, die meisten von ihnen Soldaten, seien bei dem Unglück verletzt worden.
Maas fordert "neue Dynamik" in der nuklearen Abrüstung
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat vor dem Ministertreffen der Stockholm-Initiative in Madrid "eine neue Dynamik in der nuklearen Abrüstung" gefordert. "Wo Spannungen und Misstrauen überwiegen, da droht auch ein neues Wettrüsten. Deshalb brauchen wir mehr denn je Schritte, die Vertrauen durch nachprüfbare Absprachen zwischen Nuklearwaffenstaaten schaffen", erklärte der Minister am Montag. Er wolle noch "vor der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags" Fortschritte erzielen.
Scharfe Kritik nach Attacke Maaßens auf die ARD-"Tagesschau"
Der CDU-Bundestagskandidat Hans-Georg Maaßen bringt seine Partei erneut in Bedrängnis. Nach Attacken des früheren Verfassungsschutzschefs gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kam auch aus den eigenen Reihen deutliche Kritik bis hin zur Forderung nach einem Parteiausschlussverfahren. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte am Montag dazu, Maaßen sei schon "zurückgerudert" und habe sich zur Pressefreiheit bekannt. "Das ist auch wichtig und notwendig." Ein Ausschlussverfahren war demnach kein Thema im Bundesvorstand.
FDP für weitreichende Abschaffung von Beschränkungen für Corona-Geimpfte
Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, hat sich für eine weitreichende Abschaffung der Corona-Beschränkungen für vollständig Geimpfte ausgesprochen. In einem freiheitlichen Rechtsstaat dürften Grundrechte nur eingeschränkt werden, wenn eine Gefahr bestehe, sagte Buschmann am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Von geimpften Menschen gehe aber nach "menschlichem Ermessen keine relevante Gefahr" aus.
Biden feiert an Unabhängigkeitstag Erfolge im Kampf gegen Corona
US-Präsident Joe Biden hat zur Feier des Unabhängigkeitstags die Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben. "Wir haben die Oberhand gewonnen", sagte Biden am Sonntag bei einem Empfang im Garten des Weißen Hauses. Das Coronavirus sei aber noch nicht besiegt, fügte er mit Blick auf die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante hinzu. Das Land könne dennoch mit Zuversicht in die Zukunft blicken.
Indigene Frau übernimmt in Chile Vorsitz der Verfassungsversammlung
In einem historischen Schritt hat die verfassunggebende Versammlung in Chile eine Vertreterin der indigenen Minderheiten zur Vorsitzenden des Konvents gewählt. "Diese Versammlung wird Chile verändern", kündigte Elisa Loncón vom Volk der Mapuche am Sonntag an. Die 58-jährige Linguistin hatte die Abstimmung im zweiten Wahlgang mit 96 von 155 Stimmen gewonnen.
Verfassunggebende Versammlung in Chile wählt indigene Vorsitzende
Die indigene Linguistin Elisa Loncón ist zur Vorsitzenden der verfassunggebenden Versammlung in Chile gewählt worden, die am Sonntag ihre Arbeit aufgenommen hat. "Diese Versammlung wird Chile verändern", sagte die Angehörige des indigenen Volkes der Mapuche, die die Bühne in traditioneller Tracht betrat. Sie hatte die Abstimmung im zweiten Wahlgang mit 96 von 155 Stimmen gewonnen.
Tusk wirft polnischer Regierung Beihilfe für Putin vor
Der neue polnische Oppositionsführer und ehemalige EU-Ratspräsident Donald Tusk hat der Regierung seiner Heimat vorgeworfen, sich politisch auf die Seite von Russlands Präsident Wladimir Putin zu schlagen. Der einzige Mensch, der nach den Entscheidungen der Regierungspartei PiS "einen weiteren Champagner öffnet, ist Putin im Kreml", sagte Tusk am Sonntag.
Tusk: Polnische Regierung hilft Putins Agenda
Der polnische Oppositionsführer und ehemalige EU-Ratspräsident Donald Tusk hat der Regierung seiner Heimat vorgeworfen, sich politisch auf die Seite von Russlands Präsident Wladimir Putin zu schlagen. Der einzige Mensch, der nach den Entscheidungen der PiS "einen weiteren Champagner öffnet, ist Putin im Kreml", sagte Tusk am Sonntag. Hintergrund ist eine kürzlich unterzeichnete Erklärung von Polens Regierungspartei mit anderen europäischen rechtsgerichteten Parteien, in der sie mehr "Souveränität" für die EU-Mitgliedstaaten forderten und eine Allianz planten.
"Ocean Viking" sucht Hafen für mehr als 570 Flüchtlinge
Die Flüchtlingshelfer des Rettungsschiffs "Ocean Viking" suchen einen Hafen für 572 Menschen. Die europäische Organisation SOS Méditerranée als Betreiberin des Schiffes rief die EU am Dienstag auf, einen "sicheren Ort" für die aus Seenot geretteten Flüchtlinge bereitzustellen. Die Helfer hatten die Menschen in den vergangenen Tagen von verschiedenen Booten aus dem Mittelmeer aufgenommen.
Helfer der "Ocean Viking" retten mehr als 570 Flüchtlinge im Mittelmeer
Binnen weniger Tage haben die Flüchtlingshelfer des Rettungsschiffs "Ocean Viking" im Mittelmeer mehr als 570 Menschen aus der Seenot gerettet. Nach einem Einsatz in der Nacht zum Montag befanden sich insgesamt 572 Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs, wie die europäische Organisation SOS Méditerranée im Onlinedienst Twitter mitteilte. Vor der Küste Tunesiens bargen die Behörden derweil die Leichen von 21 verunglückten Flüchtlingen.
"Ocean Viking" rettet mehr als 570 Flüchtlinge aus Seenot
Die Flüchtlingshelfer des Rettungsschiffs "Ocean Viking" haben im Mittelmeer binnen weniger Tage mehr als 570 Menschen aus der Seenot gerettet. Nach einem Einsatz in der Nacht zum Montag befanden sich insgesamt 572 Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs, wie die europäische Organisation SOS Méditerranée im Onlinedienst Twitter mitteilte. Seit Donnerstag absolvierten die Helfer demnach sechs Rettungseinsätze.
Helfer der "Ocean Viking" retten mehr als 200 Flüchtlinge im Mittelmeer
Das Rettungsschiff "Ocean Viking" der europäischen Organisation SOS Méditerranée hat binnen weniger Tage mehr als 200 Menschen von überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer gerettet. Unter den seit Donnerstag geretteten 203 Migranten seien 67 Minderjährige, erklärte die Organisation am Sonntag. Die Menschen wurden demnach in vier verschiedenen Rettungsaktionen aufgenommen. Sie kommen SOS Méditerranée zufolge aus Ägypten, Gambia, Libyen, Südsudan, Syrien und Tunesien.
USA feiern Unabhängigkeitstag und weitgehende Rückkehr zur Normalität
Mit Verwandtenbesuchen oder Ausflügen haben die Menschen in den Vereinigten Staaten am Sonntag den Unabhängigkeitstag begangen. Fast 50 Millionen US-Bürger verreisten über das verlängerte Feiertagswochenende, wie der Automobilverband AAA mitteilte. Dies seien kaum weniger als 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma will Frist zum Haftantritt verstreichen lassen
Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat wenige Stunden vor Ablauf einer Frist angekündigt, sich nicht der Polizei zu stellen. "Nicht nötig, dass ich heute ins Gefängnis gehe", sagte Zuma am Sonntag bei einer Pressekonferenz in seinem Wohnort Nkandla, in dem hunderte seiner Unterstützer seit Wochen campieren.
Ägypten gibt Containerschiff "Ever Given" am Mittwoch frei
Die ägyptischen Behörden geben in der kommenden Woche das Containerschiff "Ever Given" frei. Die Kanalbehörde teilte am Sonntag mit, bei einer Zeremonie am Mittwoch werde eine Einigung mit dem Schiffseigner unterzeichnet. Dann sei auch die "Abfahrt des Schiffes" geplant. Die "Ever Given" hatte den Suezkanal im März sechs Tage lang blockiert.
Versammlung in Chile beginnt mit Ausarbeitung einer neuen Verfassung
Die Ausarbeitung einer neuen Verfassung in Chile hat am Sonntag von Tumulten begleitet begonnen. Die Eröffnungssitzung der verfassunggebenden Versammlung in Santiago de Chile musste wegen Protesten vorübergehend unterbrochen werden, wie die Berichterstatterin des für Wahlen zuständigen Gerichts, Carmen Gloria Valladares, mitteilte. "Wir wollen eine Feier der Demokratie und keine Probleme, deshalb werden wir die Sitzung vorübergehend unterbrechen."
Luxemburgs Regierungschef wegen Corona zur Beobachtung im Krankenhaus
Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel ist eine Woche nach einem positiven Corona-Test zur Beobachtung ins Krankenhaus gekommen. Bettel werde vorsorglich für 24 Stunden im Krankenhaus bleiben, wo Untersuchungen vorgenommen werden sollten, teilte die Regierung mit. Bettel hatte am 6. Mai eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca erhalten.
Merkel trifft Staats- und Regierungschefs von Westbalkanstaaten zu virtuellem Gipfel
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für Montag zu einem virtuellen Westbalkangipfel im Kanzleramt in Berlin eingeladen. An dem Treffen nehmen die Staats- und Regierungschefs der sechs Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien teil. Merkel tritt um 17.30 Uhr vor die Presse.