Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Oberstes US-Gericht erlaubt Weiterbau von Trumps Ballsaal bis auf Weiteres
G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands
"Sehr vermisst": Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück
Dänemark eröffnet Botschaft in Damaskus wieder
Sport
Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück
Carlos Alcaraz wackelte nur ganz kurz, dann schaltete er in den Attacke-Modus und räumte einen Großteil der Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit aus: Der spanische Topstar hat bei seinem mit Spannung erwarteten Comeback auf der größten Tennisbühne einen ungefährdeten Auftaktsieg bei den US Open gefeiert. Gegen Roman Safiullin gewann Alcaraz viereinhalb Monate nach seinem letzten Einzel-Auftritt auf der Tour mit 6:4, 6:4, 6:4.
Politik
Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben
Der frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist tot. Wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, starb Balladur am Montag im Alter von 97 Jahren in Paris. Für ihn werde eine Trauermesse "im engsten Familienkreis" abgehalten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.
Letzte Nachrichten
UN-Generalsekretär fordert stärkere Schuldenentlastung für arme Länder
UN-Generalsekretär António Guterres hat stärkere Schuldenentlastungen und neue Finanzierungsmöglichkeiten für ärmere Länder im Umgang mit der Coronapandemie gefordert. "Wir müssen die Regeln ändern", sagte Guterres in einer Konferenz mit mehreren Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank und der OECD am Montag. "Wir stehen am Rande einer Schuldenkrise", warnte er und forderte einen "neuen Schuldenmechanismus".
UN-Generalsekretär fordert internationale Einigkeit gegenüber Junta in Myanmar
Angesichts der brutalen Unterdrückung von Demonstranten in Myanmar hat UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft zu mehr Einigkeit gegenüber der Militärjunta aufgefordert. Der UN-Sicherheitsrat will am Mittwoch über die Lage in dem südostasiatischen Land beraten, wie aus diplomatischen Kreisen verlautete. China schloss sich den internationalen Bekundungen von Besorgnis an, während Russland ankündigte, seine Beziehungen zu Myanmar ausbauen zu wollen.
Bundesgerichtshof urteilt über Waffenexporte nach Mexiko
Der Bundesgerichtshof (BGH) verkündet am Dienstag (10.30 Uhr) in Karlsruhe sein Urteil zur Lieferung von Waffen nach Mexiko. In dem Verfahren geht es um möglicherweise mit falschen Angaben erschlichene Ausfuhrgenehmigungen der Firma Heckler & Koch. Das Urteil sollte ursprünglich Anfang März verkündet werden, der Termin wurde aber wegen der Erkrankung eines Senatsmitglieds verschoben. (Az. 3 StR 474/19)
Testpflicht für alle Reiserückkehrer per Flugzeug tritt in Kraft
Seit Dienstag ist die Einreise per Flugzeug nach Deutschland nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich. Eine entsprechende Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung trat um Mitternacht in Kraft. Die neue Vorschrift gilt unabhängig von der Corona-Lage in dem Land, aus dem jemand nach Deutschland fliegt. Der Test darf bei der Einreise maximal 48 Stunden alt sein.
Steinmeier setzt Gesprächsreihe mit Bürgern zur Corona-Lage fort
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt am Dienstag (11.00 Uhr) seine Gesprächsreihe mit Bürgerinnen und Bürgern zur Corona-Lage in Deutschland fort. In einer Videokonferenz spricht Steinmeier mit sieben Menschen aus verschiedenen Bundesländern, mit denen er sich bereits im Dezember und Januar ausgetauscht hatte. Das Gespräch wird live auf bundespraesident.de übertragen; während der Veranstaltung können dort auch Fragen eingereicht werden.
CDU-Chef Laschet startet "Beteiligungskampagne" für CDU-Wahlprogramm
CDU-Chef Armin Laschet will am Dienstag (11.00 Uhr) mit einem Auftritt in Berlin die Arbeit am Wahlprogramm der Union für die Bundestagswahl vorantreiben. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident startet mit einer Rede in der Parteizentrale die "Beteiligungskampagne" für das Wahlprogramm. Anschließend will Laschet mit verschiedenen Gesprächspartnern aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft über Lehren und Erfahrungen aus der Corona-Pandemie sprechen.
Palästinenser erhalten 100.000 Dosen chinesischen Impfstoff
Die Palästinenser im Westjordanland haben am Montag 100.000 Dosen des chinesischen Impfstoffes der Firma Sinopharm erhalten. Die Lieferung repräsentiere Chinas Versprechen, der Welt Impfstoffe zur Verfügung zu stellen und "die Palästinensische Autonomiebehörde bei ihrem Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen", sagte der chinesische Botschafter bei einer Pressekonferenz in Ramallah. Die palästinensische Gesundheitsministerin Mai al-Kaila sagte, die Lieferung werde "erheblich dazu beitragen, die Impfkampagne zu beschleunigen".
FA-Cup-Halbfinals mit Zuschauern geplant
Die Halbfinalspiele um den englischen Fußballpokal in gut drei Wochen sollen zu den ausgewählten Veranstaltungen gehören, bei denen die Rückkehr größerer Zuschauermengen in die britischen Stadien getestet wird. Sportminister Oliver Dowden bestätigte der BBC, dass neben den Partien am 17. und 18. April im Londoner Wembley-Stadion auch das FA-Cup-Finale am 15. Mai an gleicher Stelle und die Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield (17. April bis 3. Mai) als Testveranstaltungen geplant seien. Konkrete Zahlen nannte Dowden allerdings nicht.
Nawalny droht nach eigenen Angaben Einzelhaft
Dem in einem russischen Straflager inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny droht nach eigenen Angaben Einzelhaft. Er habe in den vergangenen zwei Wochen sechs formelle Verwarnungen von den Gefängnisbehörden bekommen, schrieb der Oppositionelle am Montag beim Onlinedienst Instagram. "Wenn man zwei Verwarnungen bekommt, kann man in eine Strafzelle verlegt werden und das ist ungemütlich, die Bedingungen dort grenzen an Folter", schrieb der 44-Jährige.
Prozessauftakt gegen Ex-Polizisten nach Tod von George Floyd
In den USA hat der Aufsehen erregende Prozess gegen einen weißen Ex-Polizisten wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd begonnen. Derek Chauvin habe "übermäßige und unangemessene Gewalt" gegen Floyd angewandt, sagte Staatsanwalt Jerry Blackwell in seinem Eröffnungsplädoyer am Montag. Freunde und Anwälte der Floyd-Familie gedachten des Verstorbenen mit einer emotionalen Geste vor dem Gerichtsgebäude und knieten minutenlang nieder.
Prozess um Tod von George Floyd beginnt mit neun Schweigeminuten
Zum Auftakt des Prozesses gegen einen weißen Ex-Polizisten wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd haben dessen Angehörige mit einer emotionalen Geste an ihn erinnert. Freunde und Anwälte der Floyd-Familie knieten acht Minuten und 46 Sekunden vor dem Gerichtsgebäude in Minneapolis nieder, was exakt der Dauer entspricht, während der der angeklagte Ex-Polizist Derek Chauvin Floyd sein Knie in den Nacken gedrückt hatte.
Johnson & Johnson will bis zu 400 Millionen Impfdosen nach Afrika liefern
Der US-Impfstoffhersteller Johnson & Johnson (J&J) hat die Lieferung von bis zu 400 Millionen Impfdosen in afrikanische Staaten angekündigt. "Niemand ist sicher, bevor nicht alle sicher sind, und wir setzen uns für einen gerechten, weltweiten Zugang zu Corona-Impfstoffen ein", erklärte Unternehmenschef Alex Gorsky am Montag. Die Verfügbarkeit vor Ort hänge auch von der jeweiligen Zulassung in den 55 Staaten der Afrikanischen Union ab.
Rund 2000 Amazon-Beschäftigte mitten im Ostergeschäft im Streik
Rund 2000 Beschäftigte des Versandhändlers Amazon sind am Montag aus Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen in einen Streik getreten. An mehreren deutschen Standorten begannen mitten im Ostergeschäft viertägige Arbeitsniederlegungen, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Die Arbeitnehmervertreter fordern einen Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels sowie den Abschluss eines Tarifvertrags für gute und gesunde Arbeit.
Jean-Jacques Annaud sucht Amateurvideos rund um den Brand von Notre-Dame
Für einen Spielfilm über den Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame sucht der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud Amateurvideos von dem Unglück. In einem Aufruf an Augenzeugen in aller Welt bat er, ihm vor allem Videos zu den Reaktionen, den Staus oder den nächtlichen Gesängen zur Unterstützung der Feuerwehrleute zur Verfügung zu stellen.
UN-Sicherheitsrat tagt am Mittwoch zu jüngster Gewalt in Myanmar
Der UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich am Mittwoch mit der jüngsten Gewalt gegen friedliche Demonstranten in Myanmar. Die Sitzung hinter verschlossenen Türen finde auf Antrag Großbritanniens statt, verlautete am Montag aus Diplomatenkreisen in New York. Dabei werde zu Beginn ein Bericht zur Lage in dem südostasiatischen Land von der UN-Sondergesandten Christine Schraner Burgener erwartet.
Schiffsverkehr im Suez-Kanal läuft nach Bergung der "Ever Given" wieder an
Das aus seiner Blockade im Suez-Kanal befreite Containerschiff "Ever Given" ist wieder in Bewegung gesetzt worden. Die ägyptische Kanalbehörde (SCA) vermeldete am Montagnachmittag daher die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Meerenge. Im ägyptischen Fernsehen war zu sehen, wie die "Ever Given" sich langsam fortbewegte. Wegen der Havarie des Frachters hatten sich am Suez-Kanal mehr als 400 Schiffe angestaut.
Baerbock: Notbremse bundesweit ziehen und Lockerungen zurücknehmen
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat ein bundesweit koordiniertes Vorgehen im Kampf gegen die dritte Corona-Infektionswelle gefordert. "Es darf jetzt kein Rumgeeiere geben", sagte Baerbock am Montag in Berlin. Alle Bundesländer müssten gemeinsam handeln, die vereinbarte "Notbremse" müsse deutschlandweit gelten. Das bedeute, dass Landkreise "nicht machen können, was sie wollen", betonte sie. "Wir sind jetzt in einer Situation, wo die Sicherheit in ganz Deutschland gefährdet ist."
Papst gewährt Hamburger Erzbischof nach Rücktrittsersuchen "Auszeit"
Der Papst hat dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße nach dessen Rücktrittersuchen im Zuge des Skandals um die Aufarbeitung von sexuellen Missbrauchsfällen zunächst eine "Auszeit" gewährt. Das teilte das Hamburger Erzbistum am Montag unter Verweis auf eine "erste Antwort" von Papst Franziskus auf Heßes eigenes Angebot zum Amtsverzicht mit. Eine Entscheidung über das Ersuchen des Erzbischofs sei damit noch nicht verbunden, betonte ein Sprecher.
Vergütung der Dax-Chefs im vergangenen Jahr wegen Corona-Krise gesunken
Die Chefs der Dax-Unternehmen haben angesichts der Corona-Krise im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Das "Jahrzehnt der Vergütungssteigerungen" sei durch die Pandemie gestoppt worden, erklärte die Unternehmensberatung HKP am Montag. Demnach sanken die Jahresbezüge der Vorstandsvorsitzenden der größten börsennotierten Konzerne 2020 um 28 Prozent auf durchschnittlich 5,3 Millionen Euro. Im Jahr 2019 waren es noch 7,4 Millionen Euro.
EU-Spitzen reisen zu Treffen mit Erdogan in die Türkei
Die EU setzt ihre Bemühungen um eine Verbesserung der Beziehungen mit der Türkei fort. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel reisen am Dienstag kommender Woche in die Türkei, wie ein EU-Sprecher mitteilte. Demnach ist dort ein Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan geplant.
Prozess gegen früheren Bundeswehrsoldaten startet zwei Tage später
Der Beginn des Prozesses gegen den ehemaligen Bundeswehrsoldaten Franco A. wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags verzögert sich um zwei Tage. Wie das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) am Montag mitteilte, ist der erste Verhandlungstag nach neuestem Stand nun für den 20. Mai statt für den 18. Mai angesetzt. Für den Prozess wurden zunächst 13 Verhandlungstage bis Mitte August eingeplant.
Ägypten erlässt acht Haftbefehle nach Zugunglück
Nach dem tödlichen Zugunglück vom vergangenen Freitag hat die ägyptische Staatsanwaltschaft am Montag Untersuchungshaft für acht mutmaßlich Verantwortliche angeordnet. Sie wirft den beiden Zugführern und ihren beiden Assistenten und vier Vertretern der Verkehrsüberwachung vor, für das Unglück südlich von Kairo verantwortlich zu sein. Nach Angaben von Sicherheits- und Justizvertretern wurden sie bereits am Wochenende festgenommen.
Brüssel sieht Start von Corona-Hilfsfonds zur Jahresmitte nicht in Gefahr
Die EU-Kommission sieht den geplanten Start des europäischen Corona-Hilfsfonds zur Jahresmitte durch den vorläufigen Stopp des Ratifizierungsprozesses in Deutschland nicht in Gefahr. Die Behörde sei überzeugt, dass die Rechtmäßigkeit des Fonds "in Ordnung" sei , sagte ein Sprecher am Montag. Brüssel sei zuversichtlich, dass das Bundesverfassungsgericht in der Frage nun "schnell entscheiden" werde.
Laschet verteidigt nach Merkels Kritik Kurs in der Corona-Pandemie
Nach der Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Kurs mancher Länder in der Corona-Pandemie hat CDU-Chef Armin Laschet sein Vorgehen als NRW-Ministerpräsident verteidigt. "Nordrhein-Westfalen hat die Notbremse flächendeckend verpflichtend für alle Landkreise umgesetzt", sagte Laschet am Montag nach einer CDU-Präsidiumssitzung. Darüber hinaus sei eine Terminvereinbarung in Geschäften mit einem Corona-Test möglich.
Oscar-Gala wird in Hongkong erstmals seit 1969 nicht übertragen
Zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert wird die Oscar-Verleihung in diesem Jahr nicht in Hongkong übertragen. Aus "rein kommerziellen" Erwägungen sei entschieden worden, die Gala in diesem Jahr nicht auszustrahlen, sagte am Montag eine Sprecherin des Senders TVB, auf dessen englischsprachigem Kanal die Zeremonie seit 1969 zu sehen war. Ob die Oscar-Verleihung am 25. April auf dem chinesischen Festland ausgestrahlt wird, ist unklar.
Containerschiff "Ever Given" teilweise aus Blockade befreit
Das vor knapp einer Woche im Suez-Kanal havarierte Containerschiff "Ever Given" bewegt sich wieder. Das Heck des Frachters wurde am Montagmorgen freigelegt. Da der Bug aber nach wie vor auf Grund liegt, dämpfte das mit den Rettungsarbeiten beauftragte Unternehmen die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Blockade der wichtigen maritimen Handelsroute. Nach ägyptischen Angaben könnte es nach einer erfolgreichen Bergung noch mehrere Tage bis zu einer Normalisierung des Schiffsverkehrs im Suez-Kanal dauern.
Spezialfirma: Schwierigster Teil der Rettungsaktion im Suez-Kanal steht noch bevor
Nach der teilweisen Freisetzung des Containerschiffs "Ever Given" im Suez-Kanal steht der schwierigste Teil der Rettungsaktion nach Angaben des zuständigen Bergungsunternehmens noch bevor. "Die gute Nachricht ist, dass das Heck freigelegt wurde, aber das war unserer Ansicht nach der einfache Teil", sagte der Chef des Unternehmens Boskalis, Peter Berdowski, am Montag im niederländischen Radio.
Fast zehn Jahre Haft für versuchten Anschlag auf ICE-Strecke in Hessen
Wegen eines versuchten Anschlags auf eine ICE-Strecke in Hessen hat das Landgericht Wiesbaden einen Mann zu neun Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Die Richter sahen es nach Angaben einer Gerichtssprecherin vom Montag als erwiesen an, dass dieser vor etwa einem Jahr auf einer Brücke an der Strecke zwischen Köln und Frankfurt am Main Schienenschrauben entfernt hatte.
Regierung denkt über Führungsrolle des Bundes in der Pandemie-Politik nach
Die Bundesregierung denkt darüber nach, in der Pandemie-Politik mehr Entscheidungskompetenzen auf die Bundesebene zu verlagern. Der Bund müsse schnell von seiner Gesetzgebungskompetenz in dieser Frage Gebrauch machen, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Montag der "Süddeutschen Zeitung" nach entsprechenden Andeutungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Abend zuvor. Aus den Ländern kam Widerspruch, der sich auch gegen Merkels Kritik am Corona-Management richtete.
Seehofer fordert nach Merkel-Schelte Führungsrolle des Bundes in der Pandemie
Nach der deutlichen Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Corona-Politik einiger Bundesländer fordert Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine Gesetzesänderung, damit der Bund das Kommando übernehmen kann. Der Bund müsse schnell von seiner Gesetzgebungskompetenz in dieser Frage Gebrauch machen, sagte er am Montag der "Süddeutschen Zeitung". NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wies Merkels Kritik ebenso zurück wie Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke).
Arbeitgeberpräsident lehnt verpflichtende Corona-Tests ab
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Erfolge der deutschen Unternehmen beim Testen ihrer Beschäftigten gelobt und sich entschieden gegen eine gesetzliche Regelung ausgesprochen. Große und kleine private Unternehmen hätten zuletzt "ihre Testanstrengungen stark ausgeweitet", erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Montag. "Wir handeln", fügte er hinzu. Die Linke kritisierte die Haltung der BDA und verlangte die sofortige Einführung einer Testpflicht in den Unternehmen.
Arbeitgeberpräsident verteidigt Engagement der Firmen bei Corona-Tests
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die Erfolge der deutschen Unternehmen beim Testen ihrer Beschäftigten gelobt und sich entschieden gegen eine gesetzliche Regelung ausgesprochen. Große und kleine private Unternehmen hätten zuletzt "ihre Testanstrengungen stark ausgeweitet", erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Montag. "Wir handeln", fügte er hinzu, trotz schwieriger wirtschaftlicher Herausforderungen in vielen Firmen.